In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Inflation in den USA ist auf einem 6-Jahres-Hoch. Doch es gibt keinen Grund zur Sorge, dass die Preise der Notenbank davon galoppieren. ...
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Nachdem die Inflationsrate in den USA im Mai bereits mit +2,8 % einen neuen Jahreshöchststand erklommen und damit sogar ein neues 6-Jahreshoch erreicht hatte, legte sie laut der heute veröffentlichten Erhebung im Juni noch ein Stück weiter zu, auf nun +2,9 %. Und auch die Kernrate stieg weiter an, von +2,2 % im Mai auf +2,3 % im Juni.

Entwicklung der Inflation in den USA

Das Ziel der US-Notenbank wird damit immer deutlicher übertroffen. Dennoch kann sich die Fed derzeit voll im Plan sehen. Denn nicht ohne Grund hatte sie am 13. Juni den Leitzins erneut angehoben und war zudem auf einen leicht steileren Zinspfad eingeschwenkt, indem für das laufende Jahr noch zwei weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt wurden (siehe auch Börse-Intern vom 14. Juni).

Anstieg der Ölpreise scheint am Ende

Außerdem hatte Fed-Präsident Jerome Powell auf der damaligen Pressekonferenz mitgeteilt, dass der Ölpreisanstieg zu einem vorübergehenden Anstieg der Inflation über 2 % führen könne. Und nichts anderes sehen wir gerade. Zumal der Ölpreisanstieg ein Ende zu finden scheint, genau wie ich es bereits in der Börse-Intern vom 29. Juni vermutet hatte, als es um die Inflation der Eurozone ging. So befinden sich die Ölpreise derzeit auf dem Niveau von vor zwei Monaten (siehe blauer Pfeil im folgenden Chart).

Rohöl der Sorte WTI - Chartanalyse

OK, noch befinden sich die Preise in einem klaren Aufwärtstrend (grün im Chart). Doch die fundamentalen Fakten haben sich durch die Ausweitung der Fördermenge der OPEC geändert, so dass sich die Preise auf dem aktuellen Niveau einpendeln könnten. Sollte dies der Fall sein, wird der Basiseffekt des vorangegangenen Ölpreisanstiegs in einigen Monaten aus den Inflationsdaten verschwinden und die Jahresrate damit zum Fed-Ziel von nahe 2 % zurückfinden. Es gibt also noch keinen Grund, sich über davon galoppierende Preise Sorgen zu machen.

Angst- bzw. Inflationsbarometer schlägt nicht aus

Das bestätigt auch ein Blick auf das Angst- bzw. Inflationsbarometer Gold. Denn seitdem die Bullen den Kampf um den Ausbruch aus der übergeordneten Seitwärtsrange (gelber Bereich im folgenden Chart) verloren haben und damit die mehrmonatige Seitwärtsbewegung (oranges Rechteck) nach unten aufgelöst wurde, kennt der Preis des gelben Edelmetalls nur eine Richtung: abwärts. Erst an der Kreuzunterstützung aus einer Aufwärtstrendlinie und der horizontalen Marke bei 1.235,90 USD fanden die Notierungen jüngst Halt (grüner Pfeil).

Gold - Chartanalyse

Passend dazu war in der Börse-Intern vom 22. Mai zu lesen: „Die Wahrscheinlichkeit ist weiterhin sehr hoch, dass sich die Seitwärtsbewegung des Goldpreises zwischen ca. 1.400 und 1.050 USD fortsetzt (gelber Bereich im Chart oben). Dazwischen könnte sich im Bereich von 1.235 USD eine Unterstützung finden, weil dort die nächste Aufwärtstrendlinie verläuft und Ende 2017 auf diesem Niveau ein markantes Tief markiert wurde.

Geringer Bedarf an einem Inflationsschutz

Der Bedarf an einem Inflationsschutz ist also derzeit gering. Und ich gehe davon aus, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Denn selbst wenn der Ölpreis doch noch weiter zulegen kann, wird dies dazu führen, dass die (Leit-)Zinsen weiter bzw. schneller ansteigen. Und wie in den vorangegangenen Gold-Analysen bereits wiederholt geschrieben, steigen dadurch die Opportunitätskosten für Gold-Anleger. Gold wird also trotz steigender Inflation vorerst immer unattraktiver.

Dies wird sich nur dann ändern, wenn die Inflation doch noch ausufert. Aber davon sind wir derzeit noch weit entfernt. Behalten Sie einfach den Ölpreis im Auge. Solange dieser nicht weit über 100 USD steigt, muss man sich keine Sorgen um die Inflation machen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


PS: In der Börse-Intern vom 29. Juni hatte ich übrigens bei einem Ölpreis der Sorte WTI von fast 75 USD zu Gewinnmitnahmen bei Long-Trades geraten. Inzwischen steht der Preis rund 5 Dollar bzw. mehr als 6 % tiefer. Es lohnt sich also, die Börse-Intern regelmäßig zu lesen und in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuempfehlen.


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