In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die Gründe für den gestrigen Einbruch der US-Indizes sind nicht eindeutigt. Sicher ist, dass der Verfallstag mit eine Rolle spielte. ...
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Als neuer Autor von „Börse-Intern“ freue ich mich, Sie zu meinem ersten Beitrag begrüßen zu dürfen. Da mich Herr Steffens gestern bereits vorgestellt hat, möchte gleich zum Marktgeschehen kommen und damit nahtlos an die vorangegangenen Analysen anknüpfen.

Nachdem gestern der Nasdaq100 im weiteren Verlauf knapp 3,5 Prozent an Wert verloren hat, sackte auch der DAX heute nach anfänglicher Stärke weiter abwärts. Er konnte sich mit den vorbörslichen Indikatoren aus den USA jedoch wieder etwas fangen. Der DAX hat damit das Mindestkorrekturziel aus seinen beiden Abwärtswellen seit dem Hoch vom Dezember 2015 fast erreicht (blaue Rechtecke):

 

Hier könnte es jetzt zu einer Gegenbewegung kommen. Allerdings befindet sich die wichtige Unterstützung bei 9.325 Punkten in direkter Nähe. Und so muss auch damit gerechnet werden, dass auch diese kurz angelaufen wird. Spätestens in diesem Bereich sollte sich dann eine deutlichere Stabilisierung erkennen lassen. Geschieht das nicht und wird diese Unterstützung auch noch dynamisch unterschritten, ist von weiter fallenden Kursen bis auf das Niveau des nächst tieferen Unterstützungsbereichs zwischen 8.347 und 8.500 Punkten auszugehen.

Der Nasdaq100 hat noch etwas Abwärtspotenzial

Dieses Szenario passt damit genau zu der Analyse, die Jochen Steffens zum Nasdaq100 vorgestellt hatte:

Der Nasdaq100 bewegt sich, nach der kleinen Erholung zuvor, nun weiter in Richtung der 4.053er Marke, die als Kursziel für das Island Reversal (siehe auch Börse-Intern vom 12. Januar) genannt wurde. Falls diese Unterstützung nach unten gebrochen wird, läge das nächst tiefere Kursziel bei 3.787 Punkten.

Gründe für die Abwärtsbewegung

Wirklich nachvollziehbare Gründe für die starke Abwärtsbewegung der US-Indizes am Mittwoch werden in den Medien nicht genannt. Der Ölpreis fängt sich an der 30-Dollar-Marke und auch die asiatischen Börsen lassen weiterhin Stabilisierungstendenzen erkennen. Das kann es nicht gewesen sein. Ein Grund, warum bei fallenden Kursen zusätzliche Dynamik aufgekommen ist, die eben zu diesem starken Einbruch führte, könnte der kleine Verfallstag sein, der am Freitag, den 15.01.2016 stattfindet. Nach dem starken Einbruch der weltweiten Indizes werden mittlerweile Kursniveaus erreicht, bei denen die Put-Positionen nicht mehr abgesichert sein dürften. Schauen wir dazu auf das Bild der Positionen im DAX:

 

Durch den starken Einbruch befinden wir uns mittlerweile tief im Land der Bären. Unterhalb von 9.800 sind nahezu keine Call-Positionen mehr zu finden! Und mit hoher Wahrscheinlichkeiten waren die Positionen, die unterhalb dieser Marke liegen, bisher nicht komplett abgesichert. Sobald die Kurse diese Positionen ins Geld laufen, werden die Stillhalter sich so kurz vor dem Verfall absichern müssen. Und genau diese Absicherungsgeschäfte werden die Abwärtsdynamik erheblich verstärkt haben.

Die jeweils aktuelle Verfallstagsgrafik finden Sie auf der Stockstreet-Seite unter Börsen-Tools oder klicken Sie hier!

Ausblick

Es wäre gar nicht so schlecht, wenn die Indizes heute und morgen noch einmal abtauchen und so ihre Unterstützungsniveaus erreichen. Dann bestünde in der kommenden Woche, also nach dem Verfallstag, die Chance auf eine länger anhaltende Erholungsphase. Vielleicht wird sich sogar ein nachhaltigerer Boden ausbilden. Schließlich nehmen die „Crash-Warnungen“ in den Medien zurzeit deutlich zu. Unlängst hat die Royal Bank of Scotland vor einem Crash gewarnt. Und Sie kennen das: Wenn die Masse anfängt, in Panik zu geraten, ist ein Boden oft nicht weit.

Neue Begründungen müssen her

Allerdings ändern sich die Begründungen. Waren es bisher die Sorgen vor einer Abkühlung des chinesischen Wirtschaftswachstums, so fängt jetzt ein neues Thema an, den Marktteilnehmern Sorge zu bereiten:

Brechen die Rohstoffaktien zusammen?

Durch den starken Ölpreisverfall kommen immer mehr Rohstofffirmen in Bedrängnis. Hier könnten sogar einige Insolvenzen anstehen. Hinzu kommt, dass viele Firmen in diesem Jahr deutlich weniger Dividenden ausschütten werden. Und dabei galten Rohstofffirmen im Hinblick auf Dividenden zuvor als eine sichere Sache. Das könnte jetzt zu Umschichtungen führen und den Abwärtstdruck verstärken. Die Rohstoffmärkte sollten wir in den kommenden Wochen auf jeden Fall weiter beobachten.

Doch wie Jochen Steffens immer so schön geschrieben hat: Kurse machen Nachrichten. Mit weiter fallenden Kursen wird auch wieder die Zahl der Crash-Propheten und der möglichen Begründungen für solche Crashs zunehmen. Lassen Sie sich also nicht verunsichern, sondern reagieren Sie auf die Signale in den Charts! Und bisher sind die wichtigen Unterstützungen noch intakt.

Viele Grüße

Ihr

Sven Weisenhaus


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