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USD/JPY: Lukrative Interventions-Gerüchte

Ausgabe vom 27.01.2026

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USD/JPY: Lukrative Interventions-Gerüchte

von Sven Weisenhaus

Der Yen hat in den vergangenen Tagen deutlich aufgewertet. Der Wechselkurs zum USD fiel zum Beispiel von über 159 auf rund 153 (siehe rote Ellipse im folgenden Chart). Das heißt, man musste für einen US-Dollar weniger Yen auf den Tisch legen.

Gerüchte über eine Intervention am Devisenmarkt haben den Yen kräftig aufwerten und den USD/JPY entsprechend einbrechen lassen

Der Grund für die recht scharfe Kursbewegung sind Gerüchte über eine Intervention am Devisenmarkt, die bereits am Freitag aufkamen.

Frühe Warnungen vor Interventionen

Für Leser der Stockstreet-Börsendienste kommt diese Entwicklung nicht überraschend. Hier im Newsetter Börse-Intern war zuletzt am 5. Dezember zu lesen, dass einerseits die „Zinsentscheidung der Bank of Japan einen großen Einfluss auf den Devisenmarkt haben“ könnte. Wenig später hob die japanische Zentralbank den Leitzins wie vom Markt erwartet von 0,5 % auf 0,75 % (weiter) an, was die Wechselkurse allerdings wenig bewegte. Andererseits hatte „die Talfahrt des Yen Warnungen vor möglichen Währungsinterventionen hervorgerufen“. Daher kam ich damals bereits zu dem Fazit, dass Short-Trades auf den USD/JPY wieder zunehmend attraktiv werden.

Short-Trades im Bereich von 160 Yen

Vor allem in den USD/JPY-Analysen des Chartanalyse-Dienstes „Target-Trend-Spezial“ war seit dem 26. November immer wieder Folgendes zu lesen: „Im Bereich von rund 160 Yen bieten sich Short-Positionen an, um auf eine Devisenmarktintervention und dadurch eine Fortsetzung der großen Seitwärtstendenz zu setzen.

Am 14. Januar notierte der Wechselkurs im Hoch bei 159,452 Yen und damit sehr nah an dieser Marke. Am vergangenen Freitag näherte er sich mit 159,226 Yen wieder diesem Niveau. Und dann kam es plötzlich zu dem oben bereits beschriebenen Kursrutsch.

Wer also dem Rat gefolgt ist und einen Short-Versuch gewagt hat, kann den Trade daher nun per Stop-Loss auf Einstiegskurs absichern und schauen, ob sich die Gewinne noch ausbauen lassen. Das gilt übrigens auch für die Börse-Intern-Leser, die bereits am 5. Dezember eingestiegen sind, als es bei einem Stand von rund 155 Yen hieß: 
Beim USD/JPY könnten sich Short-Trades anbieten. Ein wenig Geduld müsste man gegebenenfalls aufbringen. Aber selbst, wenn es mit dem Wechselkurs sogar noch einmal nach oben gehen sollte, werden Short-Trades damit nur umso attraktiver.

Das ist nun charttechnisch entscheidend

Damals war auch zu lesen: „Ein Rückfall in den Trendkanal könnte leicht dazu führen, dass sich die Abwärtsbewegung bis zur unteren Trendkanalbegrenzung fortsetzt.“ Genau damit ist nun zu rechnen – es sei denn, der USD/JPY kann wieder aus dem Aufwärtstrendkanal (grün) nach oben ausbrechen. Dann hellt sich das kurzfristig angeschlagene Chartbild wieder auf.

Allerdings muss man in diesem Fall erneut mit Interventionen rechnen, so dass es weiterhin schwerfallen dürfte, die Marken von 156,746, 157,892 und 158,875 Yen nachhaltig zu überwinden.

Der USD/JPY ist an wichtigen Hürden abgeprallt und setzt dadurch womöglich eine große Seitwärtstendenz zwischen grob 140 und 160 Yen fort

Stattdessen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es vorerst bei einer großen Seitwärtstendenz zwischen grob 140 und 160 Yen bleibt.


Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr 
Sven Weisenhaus 
www.stockstreet.de


PS: Auch die Kursentwicklung beim USD/JPY hat gezeigt, wie wertvoll ein Abonnement der Stockstreet-Börsenbriefe sein kann. Den Trading-Tipp zum USD/JPY hatten wir mit einem Short-Zertifikat (WKN MG66KK) verknüpft. Vom jüngsten Hoch bis zum aktuellen Tief des USD/JPY hat dieses Wertpapier von ca. 7,7 € auf über 11 € um mehr als +43 % zugelegt – binnen nur 3 Handelstagen. Nutzen Sie also noch schnell die Stockstreet-Neujahrsaktion, um ein Vierteljahr lang fast alle kostenpflichtigen Börsenbriefe für den Preis von nur einem Monat zu testen! HIER KLICKEN!

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