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Wer kauft Amerika?

Ausgabe vom 28.01.2026

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Wer kauft Amerika?

von Torsten Ewert

Am Montag hatte ich Ihnen „eine spannende, womöglich auch turbulente Börsenwocheversprochen. Et voilà, die Turbulenzen sind da!

Wieder einmal überrascht uns die Börse!

Aber nicht bei Aktien (Stichwort „Quartalsberichtssaison“), Geldpolitik oder US-Haushaltsgesetz bzw. Government Shutdown, so wie ich vermutet hatte – sondern wieder einmal überrascht uns die Börse an ganz anderer Stelle: bei den Währungen.

Sven Weisenhaus hat gestern schon über die Gerüchte einer Devisenmarktintervention beim USD/JPY berichtet. Sie deutete sich schon am Freitag an, aber die Effekte sind erst jetzt so richtig sichtbar. So hat nicht nur der Yen kräftig aufgewertet, sondern auch der Euro:

Diese Dollar-Schwäche kann aber nichts mit den Devisenmarktinterventionen in Japan zu tun haben. Und auch nicht mit den Aussagen von US-Präsident Trump, in denen er einen schwachen Dollar begrüßte. Diesen Grund nennen zwar viele Medien, aber er sagte es erst nach dem Kursanstieg am Dienstagabend. Wieder mal machten also die Kurse die Nachrichten!

Woher kommen all die Dollar?

Jedenfalls ergibt sich die Frage, wo die Dollar für die Devisenverkäufe herkamen. Denn außer gegen Yen und Euro wurde der Dollar auch gegen das Britische Pfund und den Schweizer Franken verkauft. Von den Aktienmärkten gab es keine Hiobsbotschaften, die auf größere Verkäufe zur Liquiditätsbeschaffung hindeuten.

Auch bei Anleihen blieb es ruhig: Die letzte größere Bewegung bei den Renditen endete schon vor einer Woche; seitdem halten sie ihr Niveau:

20260128c_USTN ab 2025-04

Offenbar stammen also die verkauften Dollarbestände aus dem Devisenmarkt selbst bzw. aus dem Geldmarkt. In letzteren flossen in den vergangenen Jahren riesige Beträge: Mehr als 11 Billionen Dollar (inflationsbereinigt) waren es in den vergangenen 13 Quartalen (siehe rote Fläche in folgendem Chart):

20260128d_US-Geldmarkt-Transaktionen ab 2000

Das ist nicht nur der zweitlängste Zeitraum, über den ununterbrochen Kapital in den Geldmarkt floss, sondern diese Summe ist zugleich die zweitgrößte, die über einen solchen zusammenhängenden „Inflow-Zyklus“ in diesen Markt floss: Von 1994 bis 2001 waren es in 31 Quartalen auch „nur“ 13,4 Billionen Dollar (ebenfalls inflationsbereinigt).

„Sell America“! Aber wer soll Amerika kaufen?

Beginnen damit schon die De-Dollarisation bzw. der „Sell Amerika“ Trade, von denen seit einiger Zeit die Rede ist? Dann stellt sich aber die Frage: Wer kauft all diese ungeliebten US-Assets? Wer kauft Amerika, wenn es die Welt nicht mehr haben will?

Gut, im Geldmarkt steckten per 3. Quartal 2025 immerhin 45 Billionen Dollar. Damit lässt sich zwar einiges anfangen, aber die Summe reicht bei Weitem nicht. Bei Anleihen ist es zumindest theoretisch vorstellbar, dass der Markt insgesamt und ohne größere Blessuren schrumpft (wenn die USA plötzlich ihre Staatsschulden abbauen sollten).

Bei Aktien gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder bricht durch „Sell America“ die Wirtschaft ein und zieht den Aktienmarkt mit nach unten oder der Aktienmarkt bricht ein und zieht – wegen der Vermögensvernichtung – den Konsum und damit die Wirtschaft mit nach unten.

Ein möglicher Grund für den Dollar-Ausverkauf

Würde es eine US-Regierung tatsächlich darauf ankommen lassen? Nun, zumindest ist es ein erklärtes Ziel der Trump-Administration, den Dollar zu schwächen. Damit soll der Export – und damit Wirtschaft und Arbeitsmarkt – angekurbelt werden, wobei sinkende Importe durch höhere Importpreise (und natürlich Zölle!) ein willkommener Nebeneffekt sind, um das Außenhandelsdefizit zu senken. Die genannten negativen Effekte scheint man dabei zunächst in Kauf zu nehmen.

Womöglich haben solche Überlegungen den Dollar-Ausverkauf der vergangenen Tage verstärkt. Zumal laut Medienberichten die Fed New York an den Devisenmarktinterventionen Japans zumindest vorbereitend beteiligt war. Ob sie tatsächlich eingegriffen hätte (oder dies gegebenenfalls noch tun wird), bleibt offen.

Aber allein diese potenzielle „Mittäterschaft“ könnte für die Devisenmärkte ein Anlass gewesen sein, nicht nur die Intervention ernst zu nehmen (das haben sie zuvor auch schon getan, als sie „nur“ von der Bank of Japan kam), sondern den Dollar insgesamt auf die „Abschussliste“ zu setzen. Denn wenn jetzt schon die Fed bei „Sell America“ mitmacht, obwohl noch kein Trump-Mann an der Spitze ist…

Wir werden abwarten müssen, ob sich zumindest beim EUR/USD die Lage bald wieder entspannt. Eventuell wird auch Fed-Chef Powell am Abend die Gemüter beruhigen können. Aber wenn das Misstrauen einmal da ist, ist es schwer wieder auszuräumen. Vor allem, wenn sich darum niemand bemüht.

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