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Gold und Silber: Wie es weitergehen könnte
Ausgabe vom 11.03.2026
Gold und Silber: Wie es weitergehen könnte
von Torsten Ewert
Am vergangenen Freitag schrieb ich hier über die „Die Perspektiven von Erholung und Korrektur“ beim Dow Jones. In ganz anderem Zusammenhang erreichte mich eine Frage zu Gold und Silber. Und weil wir auch bei diesen Edelmetallen etwas über die Stärke bzw. Schwäche von Erholungen lernen können, greife ich diesen Aspekt heute nochmals auf.
Eine starke Erholung bei Gold …
Der Leser schrieb in seiner Frage unter anderem, dass er „aufgrund der Lage bei Gold und Silber eher mit steigenden Kursen rechne“. Er führte nicht näher aus, ob er die charttechnische oder geopolitische Lage meint. Ich vermute letzteres, aber an dieser Stelle bleibe ich weitgehend bei der charttechnischen.
Dazu zunächst der Gold-Chart:

Angesichts des Kursverlaufs bin ich durchaus geneigt, dem Leser zuzustimmen: Hier sieht alles nach weiterem Anstieg aus!
Der Rückfall von Anfang Februar wurde zügig wieder aufgeholt, die $5.000-Marken nach nur kurzem Hin und Her zurückerobert und im Hoch (roter Pfeil) insgesamt 85 % des Rückfalls wettgemacht. Damit gilt eine Korrektur als beendet, und tatsächlich bestätigte der Goldpreis dies durch die zwei kleinen Rücksetzer auf die 5.000er Marke (grüne Pfeile).
Damit gibt es hier nicht nur eine sehr starke Erholung, sondern auch die Aufwärtstrendlinie bleibt intakt. Zudem gibt es seit dem Februar-Tief eine Folge von höheren Hochs und Tiefs, also eine neue Aufwärtstendenz. Was also spricht gegen weiter steigende Kurse?
… mit ein paar Tücken
Nichts, daher auch meine Bemerkung, dass ich geneigt sei, dem Leser bei Gold zuzustimmen. Und nach der Maxime „Trade, was du siehst!“ ist es nur logisch, auf weiter steigende Kurse bei Gold zu setzen.
Meine Bedenken sind eher prinzipieller bzw. subtiler Natur, denn aus meiner Sicht weist diese Erholung ein paar Tücken auf: So hat Gold eindeutig eine Übertreibung hinter sich (bzw. befindet sich formal noch darin), denn die eingezeichnete Trendlinie steigt mit knapp +105 % pro Jahr! Es dürfte kaum jemand der Meinung sein, dass ein solcher Anstieg nachhaltig ist.
Zudem finde ich es bedenklich, dass Gold in der aktuellen geopolitischen Lage nicht wirklich steigt, sondern nach dem ersten Hüpfer am Montag der Vorwoche kräftig zurückfiel und seitdem eher seitwärts läuft. Dafür mag es verschiedene Gründe geben, aber insgesamt rechne ich nun eher mit einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau, z.B. um die $5.000-Marke.
Aber keine Frage: Bisher spricht die Charttechnik nicht dafür, sondern dagegen! Erstes Indiz für mein Szenario wäre ein Bruch der Aufwärtslinie.
Die schwache Erholung bei Silber …
Beim Silber ist die Lage für mich eindeutiger:

Hier sehen wir im gleichen Zeitraum sogar eine Trendbeschleunigung (steilere Aufwärtslinie), wobei deren Steigungen noch grotesker sind: die „flache“ beschreibt einen Anstieg von knapp +180 % pro Jahr, die steile sogar von knapp +440 % pro Jahr! (Das ist kein Fehler – die Kursachse ist logarithmisch skaliert.)
Die Erholung ist entsprechend schwach, auch wenn immerhin mehr als 50 % des Einbruchs wettgemacht wurden. Aber dies nur, weil es infolge des Iran-Kriegs einen kurzfristigen Anstieg über den Widerstand bei $92,17 gab, der sich sofort als Fehlausbruch entpuppte. Und die „magische“ $100-Marke geriet in der Erholung so gar nicht in Gefahr.
… könnte auch für Gold bedeutsam werden
Damit bleibt Silber formal in einer Korrektur, auch wenn die steile Aufwärtslinie vorerst intakt ist. Hinzu kommt, dass der Kurs inzwischen an einer möglichen Korrekturlinie (blau) zu scheitern scheint (roter Pfeil). Auch beim Silber wäre daher ein Bruch der (steilen) Aufwärtslinie ein Signal für die Fortsetzung der Korrektur.
Und dieses offensichtlichere Korrekturszenario beim Silber ist für mich ein weiterer Mosaikstein dafür, dass auch beim Gold die Bäume nicht in den Himmel wachsen – oder besser: die Kurse kurzfristig nicht deutlich weiter steigen.
Aber wie ich schon dem Leser schrieb: Ich kann mich auch irren…
Mit besten Grüßen
Torsten Ewert
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