In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Der DAX lässt es in der neuen Woche gemächlich angehen. Das passt zum freundlichen Jahresausklang 2017. Doch der Jaahresstart 2018 könnte holprig werden. ...
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Der DAX lässt es in der neuen Handelswoche bislang gemächlich angehen. Aktuell sehen wir leichte Kursverluste, die aber noch sehr moderat ausfallen. Im Hoch erreichten die Kurse heute einen Stand von 13.192,42 Punkten, bevor sie anschließend abbröckelten. Damit ist der DAX exakt vom oberen Ende seiner aktuellen Seitwärtsrange abgeprallt (siehe roter Pfeil im folgenden Chart).

DAX - Seitwärtsbewegung

Nachdem es zuvor, wie am vergangenen Freitag beschrieben, bereits einen Fehlausbruch gab, steigt mit dem heutigen Rücksetzer die Wahrscheinlichkeit, dass sich der deutsche Leitindex wieder der 13.000er Marke nähert und sich die Seitwärtsrange bis zum Verfallstag am Freitag fortsetzt.

Zurückhaltung vor wichtigen Ereignissen

Ein solches zurückhaltendes Kursverhalten ist absolut typisch vor wichtigen Ereignissen. Immerhin entscheiden am Mittwoch bzw. Donnerstag die Notenbanken Fed und EZB über ihre zukünftige Geldpolitik. Überraschungen sollte es hierbei zwar nicht geben (was zu erwarten ist, hatte ich in der vergangenen Woche ausführlich geschrieben), aber dennoch nehmen die Anleger im Vorfeld gerne eine leicht defensive Haltung ein.

Auch eine Seitwärtsbewegung wäre ein freundlicher Jahresausklang

Vielleicht verschiebt sich ein möglicher Schlussspurt im DAX daher auf die nächste Woche. Doch selbst wenn die Jahresendrally auch dann ausbleibt und der deutsche Leitindex lediglich im Bereich der 13.000er Marke das Jahr abschließt, könnte man von einem freundlichen Jahresende sprechen. Denn immerhin hätte es der DAX dann am Ende auf eine ansehnliche Jahresperformance von ca. +13 % gebracht.

Window Dressing

Eine stabile Entwicklung ist auch deshalb bis zum Jahresende zu erwarten, weil die institutionellen Anleger regelmäßig  „Window Dressing“ betreiben. „Window Dressing“ meint das „Aufhübschen der Schaufenster“ - im übertragenen Börsensinne möchte man also in den Hochglanz-Broschüren der Fonds nur die besten Werte ausweisen. Große Fonds halten daher an den gut gelaufenen Positionen fest und sichern sich so deren Performance zum Stichtag 31.12.2017. So können die Fondsmanager in ihrer typischen Manier den Kunden belegen, dass sie in 2017 auf die richtigen Titel gesetzt haben.

Jahresstart 2018 könnte kritisch werden

Kritisch könnte es demnach allerdings zum Jahresstart 2018 werden. Ein freundlicher Jahresausklang ist aus meiner Sicht nämlich nur ein Friedensangebot der Bären auf Zeit. Denn was kann die Kurse nach dem „Window Dressing“ noch treiben oder auf ihrem Niveau halten? Wie in der vergangenen Woche geschrieben, liegen derzeit alle Karten auf dem Tisch. Es sind also alle fundamentalen Fakten bekannt. Dementsprechend dürften auch alle Informationen in den Kursen eingepreist sein.

Angesichts der relativ hohen (KGV-)Bewertung einiger Aktien könnte es daher gut sein, dass die gut gelaufenen Titel nur noch deshalb gehalten werden, damit sie sich zum Stichtag 31.12.2017 im Fondsdepot befinden. Aber was spricht dann dagegen, diese Werte zum Jahresbeginn 2018 aus dem Depot zu werfen?!

Anfang 2016 verlor der DAX ein Fünftel an Wert

Wie so etwas aussehen kann, haben wir zum Start in das Jahr 2016 gesehen. Das Jahr 2015 verlief zuvor grundsätzlich positiv (siehe folgender Chart) und hielt sich ziemlich perfekt an das saisonale Muster. Zunächst kam es zu einem kleinen Rücksetzer, auf den dann ein starker Jahresgebinn folgte. Der Sommer lief wenig berauschenden und folgte die typische Herbstkorrektur. Und dank einer Jahresendrallye konnte der DAX im Jahr 2015 letztlich von 9.805,55 auf 10.743,01 Punkte (blaue Linien) um 9,56 % zulegen - und damit fast so viel wie am aktuellen Jahr 2017.

DAX - Jahr 2015 und Jahresbeginn 2016

Doch pünktlich zum Jahresbeginn 2016 (vertikale Linie) gaben die Kurse dann kräftig nach. Bis zum 11. Februar 2016 verlor der DAX im Tief bei 8.699,29 Zählern fast ein Fünftel an Wert (-19 %).

Es fehlt ein neuer Kurstreiber

Anfang 2017 hatten wir diesen negativen Effekt nicht, weil kurz zuvor Donald Trump als neuer US-Präsident mit seiner Steuerreform und anderen konjunkturellen Versprechen die Märkte beflügelte. Doch für den Jahresbeginn 2018 sehe ich aktuell keinen ähnlichen Kurstreiber. Die größere Korrektur, die schon seit langem fällig ist, könnte die Märkte also zum Start in das Jahr 2018 ereilen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
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