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Viele interessante Ereignisse, vor allem beim USD/JPY

Ausgabe vom 30.04.2026

Viele interessante Ereignisse, vor allem beim USD/JPY

von Sven Weisenhaus

Der Börsenkalender war gestern und heute vollgepackt und hatte einiges zu bieten: Diverse Notenbanken haben über ihre Geldpolitik beraten, darunter die Bank of Japan (BoJ), die US-Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB). Zudem haben zahlreiche Unternehmen über ihre Geschäftsentwicklung berichtet, darunter mit Alphabet, Amazon, Meta Platforms und Microsoft ganze 4 der „Magnificent-7“. Zudem gab es wichtige Konjunkturdaten, u. a. Preisdaten aus der Eurozone und die ersten Schätzungen zum BIP-Wachstum in der Eurozone, einigen Euro-Ländern, darunter Deutschland, sowie in den USA.

US-Wirtschaft wächst solide, aber langsamer

Mit annualisiert +2,0 % fiel Letzteres im 1. Quartal 2026 (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) leicht unter den Erwartungen von +2,3 % aus. Die Abweichung ist aber zu gering, um für große Kursbewegungen an den Börsen zu sorgen, zumal die Daten die Vergangenheit betreffen und wohl noch einige Male revidiert werden.

Die US-Wirtschaft ist im 1. Quartal 2026 um +2,0 % zum Vorjahr gewachsen

Im Quartal zuvor hatten vor allem niedrigere Staatsausgaben für eine Belastung gesorgt, wegen des damaligen langen Regierungsstillstands (laut ING ca. -1 Prozentpunkt). Zum Jahresauftakt 2026 gab es daher einen positiven Aufholeffekt (laut ING +0,7 Prozentpunkte). Insgesamt hat sich das US-Wachstum leicht abgeschwächt, es bleibt aber solide. Da unter anderem die US-Benzinpreise auf den höchsten Stand seit Kriegsbeginn gestiegen sind, wird es auch eher interessant, wie das Wachstum im 2. Quartal 2026 ausfällt.

Inflation der Eurozone legt erwartungsgemäß zu

Die Inflation in der Eurozone im April legte erwartungsgemäß zu. Rund +3,0 % mussten Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr ausgeben, vor allem wegen höherer Energiekosten. Die Kernrate gab hingegen von +2,3 % auf +2,2 % nach.

Die Inflation in der Eurozone im April 2026 legte erwartungsgemäß zu. Rund +3,0 % mussten Verbraucher im Vergleich zum Vorjahr ausgeben, vor allem wegen höherer Energiekosten. Die Kernrate gab hingegen von +2,3 % auf +2,2 % nach.

Der Markt hatte dies exakt so erwartet, weshalb Kursreaktionen ausblieben. Und diese Daten hatten auch keinen Einfluss auf die Zinsentscheidung der EZB.

EZB: Zinsanhebung im Juni möglich

Damit sind wir bei den Notenbanken, die in Sachen Geldpolitik keine Überraschungen bereithielten. Besagte Zentralbanken belassen die Leitzinsen vorerst unverändert. Bei der EZB könnte allerdings eine Anhebung im Juni geben. EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagte, die Notenbanker hätten ausführlich über eine mögliche Zinserhöhung diskutiert. Die Informationen seien aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht aussagekräftig genug. Das werde beim nächsten Zinsentscheid in sechs Wochen anders sein.

Fed: Trotz Führungswechsel keine baldigen Zinssenkungen

Der Beschluss der Fed war dennoch am interessantesten, da er von internen Meinungsverschiedenheiten überschattet wurde. Ganze 4 FOMC-Mitglieder votierten gegen den aktuellen Beschluss. Mit 8:4 war es das Abstimmungsergebnis mit den meisten Gegenstimmen bei einer Fed-Sitzung seit 34 Jahren. Die 3 regionalen Fed-Präsidenten Beth Hammack aus Cleveland, Neel Kashkari aus Minneapolis und Lorie Logan aus Dallas signalisierten Widerstand gegen künftige Zinssenkungen. Gouverneur Stephen Miran stimmte hingegen erwartungsgemäß wieder einmal für eine sofortige Leitzinssenkung um 25 Basispunkte.

Für Jerome Powell war es die letzte Sitzung als Vorsitzender. Allerdings kündigte Powell an, dem FOMC als Gouverneur erhalten zu bleiben. Er begründete dies mit den Herausforderungen der Fed, sich politischem Druck entgegenzustellen. Seine Entscheidung verringert die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Fed-Nominierung in naher Zukunft und somit übermäßige Zinssenkungen auf Wunsch des US-Präsidenten.

Der designierte Vorsitzende Kevin Warsh dürfte vor dem Hintergrund des aktuellen Sitzungsergebnisses ein Komitee übernehmen, das einer baldigen geldpolitischen Lockerung sehr skeptisch gegenübersteht. Das dürfte die Markterwartungen hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik prägen.

Ob der Markt bereits jetzt deutlich darauf reagiert hat, ist unklar. Denn kurz nach der Fed-Entscheidung und der dazugehörigen Pressekonferenz veröffentlichten die Big-Techs ihre Geschäftszahlen. Und das hat bei den Kursen definitiv bereits wieder zu extremen Bewegungen geführt. Wer weiß, ob damit nicht schon die nächste Kursraketenstufe gezündet wurde?! Der Nasdaq 100 hat vergangene Nacht im CFD-Handel jedenfalls schon ein neues Rekordhoch markiert.

Devisenmarktintervention

Noch interessanter war allerdings die Kursbewegung des japanischen Yen. Hohe Ölpreise, eine damit verbundene höhere Nachfrage nach US-Dollar als sicherer Hafen, die Zurückhaltung der japanischen Zentralbank bei einer Zinserhöhung und die Aussicht auf ausbleibende Zinssenkungen der Fed haben den USD/JPY-Kurs gestern auf ein neues Hoch getrieben, womit es nach einem bullishen Ausbruch aus der Seitwärtskonsolidierung entlang der psychologisch wichtigen Marke von runden 160 Yen aussah. Doch das entpuppte sich als Fehlsignal (siehe roter Pfeil im folgenden Chart).

Beim USD/JPY hat es durch (verbale) Devisenmarktinterventionen einen deutlichen Kursrutsch gegeben

Und dieses zog eine typische starke Bewegung in die entgegengesetzte Richtung nach sich. Das war allerdings nicht rein charttechnisch bedingt. Vielmehr riecht es nach einer Intervention am Devisenmarkt. Denn exakt ab 10 Uhr (MEZ) kam es zu einem massiven Kurseinbruch.

Wie die ING Bank berichtet, hatte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama kurz zuvor gesagt: „Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem wir entschlossene Maßnahmen am Devisenmarkt ergreifen müssen.“ Katayama wies zudem ausdrücklich darauf hin, die Märkte während der Feiertage zu beobachten – eine deutliche Warnung an Europa, nicht mit Spekulationen auf einen fallenden Yen in das lange Maiwochenende zu gehen.

Gewinnbringende Short-Trades

Ob es tatsächlich bereits eine aktive Intervention gab, oder die Märkte nur auf die verbale Intervention reagierte, ist noch unklar. Jedenfalls haben die Leser des Börsenbriefs „Target-Trend-CFD“ in Perfektion von dem aktuellen Kurseinbruch des USD/JPY profitiert.

Erst gestern wurde um 21:31 Uhr eine Eilmeldung verschickt, in der eine Stop-Entry-Order für einen Short-Trade auf den USD/JPY beschrieben war. Einstieg: 159,70, Take-Profit: 157,87. Heute um 10:39 Uhr erfolgte der automatisierte Einstieg, weniger als 2 Stunden später war der Take-Profit erreicht. Ergebnis: rund +300 € Gewinn.

Beim Börsenbrief "Target-Trend-CFD" brachte ein Short-Trade auf den USD/JPY einen sehr schnellen Gewinn

Am Take-Profit dieses Trades waren wir zuvor bereits in eine weitere Short-Position eingestiegen. Diese profitiert nun von weiter fallenden Kursen.

Wenn auch Sie von solchen Marktentwicklungen und Trades profitieren wollen, melden Sie sich JETZT HIER an!


Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr 
Sven Weisenhaus 
www.stockstreet.de

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