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US-Präsident und Börsen auf Zick-Zack-Kurs
Ausgabe vom 24.03.2026
US-Präsident und Börsen auf Zick-Zack-Kurs
von Sven Weisenhaus
Nur, um den Wahnsinn der vergangenen Tage noch einmal kurz im Zeitablauf darzustellen und zusammenzufassen:
Am vergangenen Freitag teilte US-Präsident Trump vor Börsenschluss mit, er wolle keinen Waffenstillstand mit dem Iran eingehen. „Man macht keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite vernichtet“, so Trump. Das setzte die schwächelnden Kurse an den Aktienmärkten weiter unter Druck.
Nach Börsenschluss hieß es dann, Trump erwäge, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Denn die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, so der Präsident auf seinem Social-Media-Account. Im Wochenendhandel ließen sich dadurch Erholungstendenzen an den Börsen erkennen.
Am Samstag um 20.44 Uhr Ortszeit bzw. Sonntag 1.44 Uhr MEZ setzte Trump dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden für die Öffnung der Straße von Hormus. „Wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden ab genau diesem Zeitpunkt vollständig und ohne Bedrohung öffnet, werden die USA seine verschiedenen Kraftwerke angreifen und zerstören“, erklärte Trump wieder einmal über seinen Social-Media-Account.
Die iranische Armee reagierte umgehend auf Trumps Drohung: „Sollte die Öl- und Energieinfrastruktur des Iran vom Feind angegriffen werden, werden alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen der USA und des Regimes in der Region ins Visier genommen“, hieß es in einer veröffentlichten Erklärung.
Diese Eskalation ließ die Aktienmärkte zu Wochenbeginn weiter einbrechen.
TACO
Am Montag dann die überraschende Ankündigung von Trump, Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für 5 Tage auszusetzen. Das ließ die Ölpreise binnen 4 Minuten um fast -15 % einbrechen.

An den Aktienmärkten gab es zeitgleich Kursexplosionen. Der DAX sprang zum Beispiel um rund +1.200 Punkte bzw. mehr als +5,5 % nach oben, nachdem der deutsche Leitindex zuvor bis zum Tagestief auf nur 21.863,81 Punkte abgerutscht war. Dazu der Chart aus der heutigen Ausgabe des Chartanalyse-Dienstes „Target-Trend-Spezial“:

Wie man sieht, endete die Kursexplosion im Xetra-Handel interessanterweise trotz der extremen Dynamik ziemlich genau am Hoch vom Freitag bzw. am unteren Ende der Abwärtslücke vom Donnerstag ab (dicke rote Pfeile). Die Kurslücke vom 19.3. (dünner hellroter Pfeil) blieb also auch bei diesem Anlauf offen.
Gewinnbringende Trades im extremen Markt
In der Target-Trend-Spezial-Ausgabe war übrigens vorbörslich gestern Folgendes zu lesen:
„Der DAX erschien bereits am Freitag vor Handelsbeginn kurzfristig überverkauft. Daher konnte man bei rund 23.000 Punkten einen neuen (längerfristigen) Long-Trade wagen. Leider legte der DAX anschließend ‚nur‘ bis auf 23.175 Punkte zu. Es blieb also für kurzfristige Trader nur wenig Raum und Zeit, um den Trade per Stop-Loss abzusichern oder einen Gewinn zu realisieren. Beides war aber immerhin möglich.
Da der DAX nun noch tiefer notiert und noch stärker überverkauft ist, könnte man einen weiteren Long-Einstieg wagen.“
Durch die anschließende Kursexplosion stieg der DAX – mit Handelsunterbrechungen – im CFD-Handel (sogar) bis auf fast 23.500 Punkte. Somit hatte man bei beiden Long-Trades die Möglichkeit, binnen kürzester Zeit teils extrem hohe Gewinne zu erzielen.
Auch beim Trading-Dienst „Target-Trend-CFD“ konnten wir die äußerst volatilen Marktbewegungen sehr gut nutzen. Bei 22.218 Punkten sind wir am Freitag aus einem Short-Trade auf den DAX ausgestiegen – mit Blick auf die gestrige Kursexplosion zum richtigen Zeitpunkt. Und nach der Kursexplosion stiegen wir bei 22.998 Zählern aus einem Long-Trade aus. Ebenso beendeten wir eine Long-Position auf den Dow Jones. Und auch beim EUR/USD nutzen wir die Kurserholung, um eine Long-Position zu schließen. So konnten die Leser binnen weniger Tage mehrere Hundert Euro Gewinn realisieren.
Cash is king
Mit dem Ende dieser Trades bin ich nun allerdings froh, die Aktivitäten im Markt deutlich zurückgefahren zu haben. Denn aktuell erscheint es mir sinnvoll, das Pulver etwas trocken zu halten und die weitere Kursentwicklung erst einmal von der Seitenlinie aus zu beobachten.
Schließlich ist der Markt jüngst wieder vollkommen unkalkulierbar, da er sehr abhängig von den Entwicklungen im Nahen Osten ist. Und angesichts des Zick-Zack-Kurses von Trump und seiner wieder extrem launen- und sprunghaften Entscheidungen binnen kürzester Zeit sowie der aktuellen 5-Tage-Frist kann jede neue Nachricht die Kurse wieder einbrechen oder explodieren lassen. Da will man nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.
Von einer Übertreibung in die nächste
Zumal die Volatilität immer noch sehr hoch ist – im kurzfristigen Bereich. Und das muss man im Kontext das großen Chartbildes sehen, in dem es ebenso volatile Kursbewegungen gegeben hat:

Seit dem Hoch vom 27. Februar ist der deutsche Leitindex in weniger als 1 Monat um fast -14 % eingebrochen – in 3 Abwärtswellen: -7,10 % in 3 Handelstagen, -5,91 % in 3 Handelstagen und zuletzt sogar -8,74 % in 4 Handelstagen.
Damit hat der DAX nun in der Spitze mehr als 50 % des Kursanstiegs von mehr als +7.000 Punkten bzw. fast +38 % verloren, für den er vom Zoll-Tief im April vergangenen Jahres immerhin etwas mehr als 8 Monate gebraucht hat.
Wir kommen also von einer Übertreibung (nach oben) in die nächste (nach unten). Für kurzfristige Trader ist das ein Eldorado. Für längerfristige Investoren eine wunderbare Chance für Käufe auf deutlich günstigerem Niveau. Sparplan-Anleger können alles ignorieren. Doch mittelfristige Trader dürften bei derartigen Kursschwankungen etwas unter Stress stehen.
Sie müssen für sich nun entscheiden, in welche Kategorie Sie sich einordnen und ob es für Sie Sinn macht, im aktuellen Markt mitzumischen.
Für den DAX gilt jedenfalls: Bleibt er außerhalb bzw. unterhalb seiner Unsicherheitsformation (dicke blaue Linien), ist dies bearish zu werten. Kann er diese zurückerobern, ist etwas Entwarnung angesagt.
Wenn Sie wissen wollen, wann genau sich wo ein Einstieg in neue Trades lohnt, melden Sie sich doch am besten JETZT HIER zu den Stockstreet-Börsenbriefen an!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de
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