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Die nächste Volte im Iran-Krieg

Ausgabe vom 08.04.2026

Die nächste Volte im Iran-Krieg

von Torsten Ewert

Die Märkte sprangen heute kräftig an, nachdem nun doch eine Waffenruhe zwischen USA/Israel und Iran vereinbart wurde – und das, obwohl zuvor beide Seiten ihre Rhetorik eskalierten und ihre Forderungen dem Vernehmen nach ins Unannehmbare nach oben schraubten.

Verständlicher Jubel der Anleger, aber…

Damit traf Sven Weisenhaus‘ gestrige Prognose genau ins Schwarze: „Die Ereignisse können sich in den nächsten Stunden überschlagen“! Nun bleibt abzuwarten, wie es weitergeht, aber zunächst feiern die Kriegsparteien dieses (Zwischen-)Resultat jeweils als mehr oder weniger großen Sieg für ihre Seite und die Märkte jubeln natürlich über die Einigung.

Alle Märkte? Nein, an den Energiemärkten führte die Verkündung der Waffenruhe zu einem kräftigen Kurseinbruch bei Ölpreisen und Aktienkursen von Energieunternehmen. Aber diese Marktsegmente haben zuvor bekanntlich von der Konfrontation profitiert, also geht auch die jetzige Schwäche in Ordnung.

So verständlich der Jubel nun ist – zwei Dinge sollten Anleger im Auge behalten: Erstens, uns wurde bisher nur ein Zwischenstand mitgeteilt; die Feindseligkeiten können prinzipiell jederzeit wieder aufflammen. Am kritischsten könnte die Zeit bis Freitag werden, denn erst ab dann sollen Gespräche über eine dauerhafte Lösung im pakistanischen Islamabad stattfinden. Und da als Basis dieser Verhandlungen die jeweiligen Vorschläge beider Seiten dienen sollen – der 15-Punkte-Plan der USA (der offiziell nicht veröffentlicht wurde) und der 10-Punkte-Plan Irans mit etlichen gegenteiligen Folgen – erscheint die vorgesehene Dauer für eine Einigung denkbar knapp.

Diese Sonderausgabe bleibt in jedem Fall relevant!

Zweitens wurden im Nahen Osten durch die Kämpfe schon Tatsachen geschaffen, z.B. mehrjährige Ausfälle wichtiger Produktionsstätten für Energie (z.B. LNG) und andere Rohstoffe. Das beeinflusst die jeweiligen Märkte sowie die Weltwirtschaft weiterhin, z.B. hinsichtlich der Preise und damit der Konjunktur.

Daher bleibt die

Sonderausgabe zum Iran-Krieg und seinen Folgen,

die ich den Lesern meines Geldanlage-Briefs am Karfreitag zugesandt habe, weiter aktuell. Denn sie geht genau auf diejenigen Punkte ein, die auch bei einem Ende der Kämpfe und sogar im „Alles wird wieder gut“-Szenario noch länger auf Wirtschaft und Märkten lasten!

(Wie schon am Samstag geschrieben: Auch Sie können diese wichtige Sonderausgabe erhalten! Einzige Bedingung: Sie müssen sich zum kostenlosen 30-tägigen Probeabo meines Geldanlage-Briefs anmelden! Sie finden dann diese Sonderausgabe nach Erhalt Ihrer Anmeldebestätigung im Archiv des Geldanlage-Briefs gleich als erste in der Liste.)

Die Entscheidung steht noch aus

Aus meiner Sicht ist jedoch vor allem der erste genannte Punkt auf absehbare Zeit am wichtigsten: Ist dies nun der Beginn vom Ende des Iran-Kriegs bzw. zumindest die (oder eine) entscheidende Wende oder wieder nur eine Volte, wonach der Schrecken für Wirtschaft und Börsen – aber vor allem die Betroffenen in der Region und weltweit! – wiederkehrt?

Bis zum Beweis des Gegenteils sollten wir daher von letzterem ausgehen, sicher ist sicher…

Auch die Aktienmärkte konnten sich noch nicht so richtig zu einer Entscheidung durchringen. Der DAX sprang zwar kräftig nach oben, aber dort – an der runden 24.000-Punkte-Marke – verharrte er dann den ganzen Tag. Dadurch produzierte er eine sogenannten „Hohe Welle“ als Tageskerze, eine klassische Unsicherheitsformation:

20260408a_DAX-Tageschart seit 2025-10

Was jetzt alles zu beachten ist

Spannender – und aufschlussreicher – sind die Verläufe an anderen Märkten, z.B. bei Sektoren und Branchen sowie an den Zins- bzw. Anleihemärkten.

So sind die Leitzinserwartungen während des Krieges weiter gestiegen:

20260408b_Fed-Leitzinserwartungen 2026-12

Quellen: CME Fed Watch Tool, eigene Berechnungen

Zur Erinnerung: Mitte März lag der Wert für das Jahresende erst bei knapp 3,6 % (siehe Pfeil). Inzwischen scheint er sich bei 3,75 % einzupendeln – und damit 2 Zinsschritte höher als zu Kriegsbeginn.

Darauf sollten Sie nun Ihre Blicke richten

Die entscheidende Frage ist nun, wie stark diese Erwartungen ab nun wieder sinken. Bleiben sie auf diesem Niveau, könnten viele Branchen leiden – Stichworte „Inflation“, „Stagnation“, „Rezession“. Sinkende Zinsen könnten dagegen den aktuellen Kursanstieg bei Aktien nachhaltiger machen. Insbesondere Tech-Werte könnten davon profitieren.

Es gibt daher nun mehrere Indikatoren und Kurse, die man aufmerksam beobachten muss. Dabei gilt: Wie immer sind die ersten Reaktionen oft nicht die letzten! Es kommt also auf Geduld und einen umfassenden Blick auf die Märkte an. Mehr dazu zu gegebener Zeit hier in Ihrer Börse-Intern oder laufend in unseren Börsenbriefen.

Mit besten Grüßen
Torsten Ewert

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