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Dow Jones bricht wichtigen Aufwärtstrendkanal
Ausgabe vom 24.02.2026
Dow Jones bricht wichtigen Aufwärtstrendkanal
von Sven Weisenhaus
Auch innerhalb des Stockstreet-Teams kann es durchaus mal zu unterschiedlichen Ansichten über die Entwicklungen an den Börsen kommen. Das liegt vor allem daran, dass die Redakteure der verschiedenen Börsenbriefe auch aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Märkte blicken.
Während Torsten Ewert zum Beispiel eher längerfristig ausgerichtete Börsendienste betreut, wie vor allem den „Geldanlage-Brief“, stehen bei mir im Falle des Trading-Dienstes „Target-Trend-CFD“ oder des Chartanalyse-Dienstes „Target-Trend-Spezial“ auch die sehr kurzfristigen Kursbewegungen unter Beobachtung.
War das wirklich schon Panik?
Und so kam es, dass ich die gestrige Ausgabe des Newsletters Börse-Intern von Torsten Ewert mit etwas Verwunderung gelesen habe. Bereits der Titel „Ich sehe Panik“ ließ mich aufhorchen. Aus dem Text ergab sich dann, dass sich die Überschrift im Wesentlichen auf den gestrigen Kurseinbruch des Dow Jones zu Beginn des offiziellen US-Handels bezog. Der US-Aktienindex hatte zunächst bis auf rund 49.700 Punkte zugelegt, brach dann jedoch auf unter 48.800 Zähler ein. Dazu noch einmal der gestrige Chart:

In der Tat sieht das kurzfristig ziemlich dramatisch aus. Schließlich waren das immerhin -900 Punkte bzw. -1,8 %. Und das ist durchaus heftig, vor allem in der Kürze der Zeit. Allerdings war das ja nur die Spitze, also vom Hoch bis zum Tief. Und ich erinnere an folgenden Chart des Dow Jones aus der Börse-Intern-Ausgabe vom 13. Januar:

Schon damals hatte ich einen „15:30 Uhr-Trade“ beschrieben. Denn seit Tagen ließen sich beim Dow Jones jedes Mal ab 15:30 Uhr, also ab Beginn des offiziellen US-Handels, extreme Kursbewegungen beobachten. Kursanstiege oder Kurseinbrüche von rund 600 Punkten und mehr waren quasi an der Tagesordnung. Und Teilnehmer meiner Live-Trading-Webinare im Rahmen des „Elliott-Wellen-Trading“-Dienstes von stock3 wissen, dass sich seitdem an dem Kursverhalten nur wenig verändert hat. Heute hat der Dow Jones ab 15:30 Uhr zunächst nachgegeben, dann aber um mehr als 500 Punkte zugelegt.
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Dow Jones bricht wichtigen Aufwärtstrendkanal
Jedenfalls kann ich dennoch durchaus verstehen, dass Torsten Ewert gestern zu Handelsbeginn in den USA „eine Spur von Panik“ gesehen hat, wie er schrieb. Denn dieses Mal haben sich die Anleger mit dem Kursrutsch des Dow Jones aus einem wichtigen Kursbereich verabschiedet – und zwar dem Aufwärtstrendkanal, der seit Mai 2025 das Kursgeschehen beherrschte.

Immer wieder wurde dieser genutzt, um die Kurse höher und noch höher zu treiben. Das Erreichen der unteren Begrenzung löste stets ein „buy the dip“-Verhalten aus. Doch mit dem Einbruch von gestern wurde die untere Trendkanallinie nun mit hoher Dynamik gebrochen. Das spricht aus meiner Sicht nicht unbedingt für Panik, aber zumindest für ein verändertes, defensiveres Anlegerverhalten.
Und das könnte bearishe Konsequenzen nach sich ziehen. Denn der Dow Jones hat damit einiges an charttechnischem Porzellan zerschlagen. Zumal sich der vorherige Ausbruch aus der Seitwärtstendenz über die Hochs bei 49.621,43 Punkten sowie über die neuralgisch, psychologisch sehr wichtige 50.000-Punkte-Marke als fiese Bullenfalle entpuppt hatte (siehe roter Bogen im Chart).
Auf Fehlsignale folgen starke Bewegungen in entgegengesetzte Richtung
Dass der Index dabei exakt von der oberen Trendkanallinie abgeprallt war (roter Pfeil), ist eigentlich nur eine Randnotiz, auch wenn die Relevanz des Trendkanals damit noch einmal untermauert wurde. Wichtiger ist, dass Fehlsignale häufig starke Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung nach sich ziehen. Und vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Ausbruch aus dem Trendkanal nach unten nach der vorherigen Bullenfalle nun noch brisanter.
Allerdings gab es einen solchen Trendbruch nach einer Bullenfalle auch schon einmal im November. Damals konnte der Trendkanal schnell zurückerobert werden, so dass sich der Bruch als Bärenfalle entpuppte (grüner Bogen). Und dies zog eine starke Bewegung nach oben nach sich. Wenn dies auch jetzt wieder gelingt, ist schnell Entwarnung angesagt.
US-Zölle im Durchschnitt nun leicht niedriger
Das ist durchaus realistisch. Denn wie Torsten Ewert gestern schrieb, haben die Anleger womöglich lediglich auf das neuerliche Zoll-Chaos negativ reagiert. Doch betrachtet man nur die Zölle an sich, so fallen diese nun global betrachtet etwas niedriger aus als zuvor. Mit dem Wegfall der rechtswidrigen („reziproken“) Zölle ging der Durchschnittszoll laut Schätzungen von rund 16 % auf etwa 9 % zurück, durch einen neuen globalen Warenzoll von 15 % läge der aktuelle Durchschnittszoll bei geschätzt knapp 13,7 %.

(Quelle: Helaba Research & Advisory)
Und das ist vielleicht der Grund, warum sich die Kurse nach dem gestrigen Kurseinbruch schnell stabilisierten.
Unsicherheit über die US-Zölle wird anhalten
Allerdings gibt es mehrere Gründe, warum die Unsicherheit nun erhöht bleiben dürfte. Denn es gibt Gewinner und Verlierer im jüngsten Zoll-Drama:

(Quelle: Helaba Research & Advisory)
Womöglich werden daher einige „Deals“ neu verhandelt. Zudem kündigte Trump bereits sogenannte „Untersuchungen“ an, die eine nötige rechtliche Grundlage zur Begründung weiterer möglicher Zölle aus anderen Handelsgesetzen der USA sind.
„Magnificent 7“ (und andere) im Bärenmarkt
Unabhängig davon ist die Situation von heute aber auch nicht mehr vergleichbar mit der vom November. Unter anderem haben die Aktien der „Magnificent 7“ seitdem zumindest teilweise schon einen Bärenmarkt durchgemacht (oder sind noch dabei – das weiß man nicht).
Ein Bärenmarkt gilt laut Faustformel ab Kursverlusten von 20 %. Und:
- NVIDIA-Aktien haben seit ihrem Rekordhoch vom 29. Oktober -20,10 % verloren. (Seitdem konsolidieren sie seitwärts).
- Tesla hat seit dem Rekordhoch vom 22. Dezember -22,31 % eingebüßt.
- Amazon hat seit dem Hoch vom 3. November fast ein Viertel (-24,20 %) verloren.
- Meta Platforms hat vom 15. August bis zum 19. November -27,00 % hinnehmen müssen.
- Und Microsoft kommt mit dem gestrigen Tief sogar auf mehr als -30 % seit einem Hoch vom 24. Oktober.
Etwas besser geschlagen haben sich die beiden restlichen der 7 Werte:
- Alphabet-Aktien sind seit ihrem Hoch vom 3. November „nur“ um -15,11 % gefallen.
- Und Apple ist vom 3. Dezember bis 20. Januar um -15,66 % abgesackt.
Viele weitere zuvor ähnlich stark gehypte Werte sind sogar noch deutlich stärker eingebrochen (z. B. Oracle und zahlreiche Software-Aktien). Stockstreet hat wie gewohnt sehr frühzeitig auf diesbezügliche Risiken hingewiesen und vor einer „Magnificent 7“- und KI-Blase gewarnt, vor allem davor, dass aus dieser dringend „etwas Luft abgelassen“ werden müsste. Viele andere Medien haben sich dagegen erst getraut, überhaupt von einer möglichen Blase zu berichten, als es mit den Kursen schon abwärts ging.
Jedenfalls gilt weiterhin: Während sich die Aktienindizes noch sehr stabil präsentieren und nur wenige bearishe Signale gesendet wurde, brodelt es unter der Oberfläche schon längst gewaltig. Und es sollte niemanden überraschen, wenn der Dow Jones nun den Einzelaktien in eine größere Korrektur folgt.
Man sollte daher aktuell sehr genau beobachten, was auf den gestrigen Bruch des Aufwärtstrendkanals folgt! Aktuell findet ein Rücklauf statt. Sehr spannend!
Und nehmen Sie sich vor allem vor den Kurssprüngen um 15:30 Uhr (MEZ) in Acht, wenn Sie kurzfristig agieren!
Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de
PS: Bei den Stockstreet-Börsenbriefen gab es jüngst wieder zahlreiche Gewinnmitnahmen: Am Donnerstag gab es beim „Optionsscheine-Expert-Trader“ einen Teilverkauf von BAE Systems mit einem Gewinn von +39,3 %. Am selben Tag wurden beim „Hightech-Trader“ Aktien von Aixtron mit einem Gewinn von +11,7 % verkauft. Am Freitag gab der „Allstar-Trader“ seine Aixtron-Position sogar mit +29,1 % auf. Wenige Tage zuvor gab es kleinere Gewinne von +8,2 % mit Jungheinrich, +4 % mit Dürr und +2,8 % mit Puma.
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