In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Im DAX hat heute ein Gezerre um die 15.800er Marke stattgefunden. Dabei ließen sich Anleger auch von hawkishen Tönen der US-Notenbank nicht verunsichern. ...
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Mit den Quartalszahlen von Delivery Hero hat heute das letzte Unternehmen aus dem DAX seinen Geschäftsbericht vorgelegt. Und laut einer von dem Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY durchgeführten Analyse erzielten die 30 DAX-Unternehmen im zweiten Quartal 2021 insgesamt so hohe Umsätze und Gewinne wie nie zuvor.

Umsatz- und Kursanstieg jeweils 14 %

So stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um 29 % auf 370 Milliarden Euro. Und damit liegen sie immerhin um 14 % über den Erlösen aus der Zeit vor der Krise. Passend dazu notierte der DAX heute um genau 2.000 Punkte und somit ebenfalls um 14 % über dem Niveau, welches vor Corona erreicht wurde. Wie ich am Dienstag schrieb: Hierzulande gehen Kurse und Fundamentaldaten Hand in Hand.

Die operativen Gewinne (EBIT) summieren sich derweil auf 44,6 Milliarden Euro, womit diese sogar um 87 % über dem Vor-Krisen-Niveau liegen. Im zweiten Quartal 2020 hatten die DAX-Konzerne dagegen Verluste von einer Milliarde Euro angehäuft.

Kampf um die Marke von rund 15.800 Punkten

Mit Blick auf die Gewinnentwicklung dürfte der DAX durchaus höher stehen. Doch stattdessen gab er heute zu Handelsbeginn erst einmal etwa 150 Punkte nach. Und mit im Tief rund 15.700 Zähler landete er damit wieder deutlich unter der wichtigen Chartmarke von 15.800 (siehe rote Ellipse im folgenden Chart). Die US-Futures zogen aber nicht mit. Und so kam es durch die aktuelle „buy the dip“-Mentalität erneut zu einer schnellen Kurserholung, die den DAX wieder bis auf über 15.800 zurückführte. Wenig später gab er zwar erneut nach, doch er pirschte sich wieder an die Marke heran.

DAX - Chartanalyse

Letztlich geht es mit dem DAX somit weder richtig nach oben noch nach unten. Stattdessen haben wir es wieder einmal mit einer Seitwärtstendenz zu tun, bei der man es mit nur kurzen Kursimpulsen zu tun hat, aus denen sich aber kein nachhaltiger Trend entwickelt. Die Sommermonate lassen weiterhin grüßen.

Hawkishe Töne bringen Anleger kaum aus dem Takt

Zu einem schnellen „buy the dip“ kam es heute auch, als James Bullard von der St. Louis Fed in einem Interview mit CNBC durchblicken ließ, dass man sich bei der US-Notenbank (Fed) gegenwärtig um einen Plan zur Reduzierung der Anleihekäufe bemüht. Aus Sicht von Bullard sollte die Fed mit dem sogenannten Tapering beginnen und es im ersten Quartal 2022 abgeschlossen haben. Denn man brauche die Ankäufe momentan nicht. Die Inflation sei höher als erwartet und es sei unklar, ob sie 2022 moderat sein wird, so Bullard. Vielleicht bleibe sie bei über 2,5 %. Die Fed solle daher sogar aggressiver auftreten, wenn die Inflation nicht zurückkommt, auch wenn dies die US-Wirtschaft beeinträchtigen könnte.

Angesichts dieser doch sehr "hawkishen" Töne, also einer Tendenz zu einer restriktiveren Geldpolitik, hätte man eigentlich einen schärferen Rücksetzer an den Aktienmärkten erwarten. Aber die Anleger lassen sich aktuell einfach nicht verunsichern. Womöglich aber auch, weil Bullard derzeit im Federal Open Market Committee (FOMC) nicht stimmberechtigt ist.

Ein Testballon?

Insofern ist es auch schwer abzuschätzen, welche Bedeutung derartige Aussagen für die tatsächliche Geldpolitik der Notenbank derzeit haben. Vielleicht handelte es sich auch um eine Art Testballon. Wenn es so war, kann die US-Notenbank die Märkte durchaus noch konkreter als bislang auf ein zukünftiges Abschmelzen der Anleihekäufe vorbereiten. Denn die Börsen zeigen sich derzeit äußerst stabil.

Laut Bullard werde die morgige Rede von Fed-Chef Jerome Powell auf dem Jackson Hole Symposium weiteren Aufschluss über die künftige Geldpolitik geben. Vielleicht liefert dies neue und auch nachhaltige Impulse für den DAX.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


PS: Für etwas mehr Abwärtsdruck sorgten heute zwei Explosionen in Afghanistan. Aber bislang hielten sich auch hierbei die Kursverluste in Grenzen und es wurden keine nennenswerten charttechnischen Signale gesendet.


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