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Hilfe zur Entscheidungsfindung

Ausgabe vom 26.03.2026

Hilfe zur Entscheidungsfindung

von Sven Weisenhaus

Der DAX schneidet derzeit gegenüber anderen Aktienindizes besonders schlecht ab. Trotz der extremen Kursexplosion vom vergangenen Montag notiert der deutsche Leitindex seit Jahresbeginn aktuell fast -8 % im Verlust (siehe Chart unten). Nur beim MDAX ist das Minus ähnlich hoch. Der TecDAX schneidet mit -5,3 % schon besser ab. Ähnlich sieht es bei den US-Indizes aus. Und beim SDAX ist der Rückgang mit -3,12 % sogar wesentlich moderater.

Den Markt 4 Wochen in Folge geschlagen

Den Lesern des Börsenbriefs „Börse-Intern Premium“ konnte ich derweil heute berichten, dass unser Depot auf Wochensicht sogar um immerhin +0,665 % zulegen konnte, während der DAX im selben Zeitraum -2,32 % verloren hat. Damit wurde der Gesamtmarkt wieder einmal geschlagen, sogar recht eindrucksvoll und nun schon die 4. Woche in Folge. Seit Jahresbeginn liegt unsere Aktienauswahl mit lediglich -1,51 % im Verlust. Sie schlägt sich damit besser als jeder für uns relevante Aktienindex (siehe oben).

Viel Cash hat geholfen

Ein Hauptgrund dafür ist die Steuerung des Depots über die Investitionsquote. Am 17. März hatte ich geschrieben, dass derzeit ein mittleres Risiko angemessen sei, also zum Beispiel eine Investitionsquote von 50 % oder leicht darüber. „Nicht ganz zufällig ist das zum Beispiel etwa die aktuelle Quote des Depots vom Börsendienst ‚Börse-Intern Premium‘ (Cash-Quote = 43,5 %)“, hieß es dazu (siehe „Trendbestätigend oder Trendwende?“).

Schnäppchenkäufe

Zwei Tage später war zu lesen, man solle „erst nachhaltige Signale einer Entspannung (oder noch deutlich tiefere Schnäppchenkurse) abwarten, bevor man die Investitionsquote wieder nennenswert erhöht“ (siehe „Energiepreise belasten zunehmend“). Gestern habe ich zwei neue Aktien zu Schnäppchenkursen ins Depot geholt.

Die eine, ein Branchenprimus, hat seit Jahresbeginn -30 % verloren. Und die andere fand sich im März 2024 noch zu 105,22 € in unserem Depot, wurde am 25.03.2024 mit einem Gewinn von +10 % verkauft und ist seitdem bis auf zeitweise nur noch etwa 15 € eingebrochen. Mit einem Minus von -85 % erreichte sie das tiefste Niveau seit März 2009. Das weckt offenbar Begehrlichkeiten, da es jüngst Übernahmespekulationen gab. Und auf diese setzen wir mit dem gestrigen Einstieg. Sollte der Übernahmepreis erreicht werden, der genannt wurde, ist ein (hoffentlich schneller) Gewinn von fast +100 % möglich.

Mit kurzfristigem Trading den Markt schlagen

Auch Bernd Raschkowski kann übrigens aktuell den Gesamtmarkt schlagen. Und ihm gelingt dies unter anderem ebenfalls über die Investitions- bzw. Cash-Quote. Allerdings ist er zudem ein aktiverer Trader. Erst vorgestern konnte er für die Leser des „Allstar-Trader“ und auch des „Hightech-Trader“ mit Aktien von SMA Solar einen Gewinn von jeweils +11 % realisieren.

Und so muss das Depot des „Allstar-Trader“ seit Jahresbeginn aktuell nur ein moderates Minus von -2,85 % hinnehmen. Beim „Hightech-Trader“ können sich die Leser zeitgleich sogar über einen Zuwachs von +0,03 % freuen.

Solide, realistische und ehrliche Ergebnisse

Sicherlich – die Unterschiede zu den schwächelnden Aktienindizes sind aktuell moderat. Und im Internet finden sich wahrscheinlich unendlich viele Geschichten über extrem hohe Renditen, die selbst im aktuellen Marktumfeld angeblich erzielt wurden. Aber bei Stockstreet erhalten Sie gewohnt solide, realistische und ehrliche Ergebnisse, mit denen Sie den Markt schlagen können – dauerhaft und kontinuierlich. Und das Jahr ist ja noch jung. Die Outperformance der Stockstreet-Börsenbriefe kann im weiteren Verlauf des Jahres also noch deutlich steigen.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Wenn Sie neben den aktuellen Renditen noch eine weitere Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des für Sie passenden Börsenbriefs haben möchten, dann verweise ich noch einmal auf die unterschiedlichen Trading-Stile:

Bernd Raschkowski ist bei seinen Börsenbriefen regelmäßig aktiver als ich. Wollen Sie also mehr Action im Depot haben, greifen Sie zum „Allstar-Trader“. Wollen Sie sich auf Technologiewerte konzentrieren, ist – wie der Name schon sagt – der „Hightech-Trader“ die richtige Wahl. Und wenn Sie etwas mehr Ruhe im Depot bevorzugen, probieren Sie gerne meinen „Börse-Intern Premium“ aus. – Es ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei!

Markt auf Richtungssuche

Ich hoffe, Sie sind dabei entscheidungsfreudiger als der Markt. Denn der kann sich aktuell nicht zwischen Erholung und weitergehender Schwäche entscheiden. Der DAX tendiert zum Beispiel aktuell wieder in Richtung der Mitte seiner Handelspanne vom Montag, als es von einem neuen Korrekturtief zu der massiven Kursexplosion gekommen war (siehe kleines gelbes Rechteck im folgenden Chart).

Der DAX liegt seit Jahresbeginn -7,89 % im Verlust und bewegt sich aktuell in die Mitte der Handelsspanne vom vorangegangenen Montag (kleines gelbes Rechteck)

Interessanterweise ist ausgerechnet die Rechteckgrenze bei 22.530 Punkten das Zentrum dieser Range. Und so könnte diese Marke eine Entscheidungsfindung erleichtern.

Solange die Kurse oberhalb dieser Marke notieren, könnte es zu einer erneuten Erholung in Richtung oberer Grenze des blauen Rechtecks bei 23.240 Punkten kommen. Dieses Kursziel wird für die Bullen erreichbar, wenn die Mittellinie bei 22.885 Punkten überwunden wird. Zumal in diesem Bereich aktuell auch die untere Linie der Unsicherheitsformation verläuft (dick blau). Und wie es vorgestern bereits hieß: „Kann er diese zurückerobern, ist etwas Entwarnung angesagt.

Bleibt er außerhalb bzw. unterhalb seiner Unsicherheitsformation (dicke blaue Linien), ist dies bearish zu werten“, hieß es auch noch. Und wenn nun auch noch die Rechteckgrenze bei 22.530 Punkten erneut unterschritten wird, sollte man damit rechnen, dass die Range des weißen Rechtecks erneut ausgenutzt wird. Die Mittellinie bei 22.175 Punkten sollte dann mindestens wieder angesteuert werden. Wobei allerdings auf dem Weg dorthin eine Konsolidierungslinie Halt bieten könnte, wie bereits am Dienstag.

Fazit

Achten Sie also aktuell besonders auf die Marke von 22.530 Punkten. Wird sie unterschritten, ist wieder mehr Vorsicht angesagt. Wird sie verteidigt, kann sich die Stabilisierung fortsetzen und eine erneute Erholung vorbereitet werden bzw. jederzeit einsetzen.


Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr 
Sven Weisenhaus 
www.stockstreet.de

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