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Trendbestätigend oder Trendwende?
Ausgabe vom 17.03.2026
Trendbestätigend oder Trendwende?
von Sven Weisenhaus
Aktuell gibt es einen neuen Beleg dafür, dass der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) vorbei ist, zumindest an den Börsen derzeit weitestgehend. Denn obwohl NVIDIA seine Umsatzprognose quasi glatt verdoppelt hat, nahmen die Anleger dies nur mit einem müden Schulterzucken zur Kenntnis.
Konkret sah das Unternehmen bislang bereits ein Potential von 500 Milliarden Dollar Jahresumsatz für das laufende Jahr 2026. Seit gestern werden sogar 1 Billionen US-Dollar Umsatz erwartet – für das kommende Jahr 2027. Das Wachstum des Unternehmens bliebe damit atemberaubend und definitiv beeindruckend.
Starke Zahlen, schwache Reaktion
Die Kursreaktionen an der Börse sind es inzwischen allerdings nicht mehr. Denn der Aktienkurs von NVIDIA legte zwar gestern mit der Meldung noch um in der Spitze immerhin fast +4,8 % zu, beendete den Tag aber mit einem moderaten Zugewinn von lediglich +1,62 %.
Damit bewegt sich der Kurs derzeit auf einem Niveau, das auch schon am 31. Juli 2025 erreicht wurde.

Damals begann nach rasanten Kursanstiegen (zur dunkelgrünen Welle 3) bereits eine Konsolidierung (dunkelgrüne Welle 4). Zwar kam es noch zu höheren Hochs (Wellen b und 5), doch stellten sich diese jeweils als Bullenfallen heraus. Und durch die aktuelle Kursentwicklung muss man zunehmend mit einer zweiten Abwärtswelle (Welle C) rechnen.
Es droht eine zweite Abwärtswelle
Denn seit dem Hoch vom 9. Februar (Welle B) scheint das Kaufinteresse nachzulassen. Zuvor hatte dieses immerhin noch für eine flache Aufwärtstendenz mit höheren Tiefs (grüne Linie) und Hochs gereicht. Doch seitdem ist es zu tieferen Hochs gekommen (roter Bogen). Und wenn sich diese Tendenz fortsetzt, nimmt der Druck auf die (grüne) Aufwärtslinie zu. Häufig kommt es dann früher oder später zu einem Bruch.
SKS-Formation?
Man könnte in dem Kursverlauf von NVIDIA sogar eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) sehen. Vor dem Hoch der Welle 5 wäre die linke Schulter, dahinter die rechte. Dies würde erhebliches Abwärtspotential bedeuten. Allerdings fehlt es ein wenig an der eigentlich nötigen Symmetrie.
Kaufinteresse ist noch vorhanden
Jedenfalls könnte es auch ganz anders kommen. Denn aktuell lässt sich noch ein immer wiederkehrendes Kaufinteresse beobachten, auch an den Aktienmärkten insgesamt. Vor allem vormittags (MEZ) steigen die Kurse dieser Tage, während sie gegen Nachmittag/Abend und vor allem nachts eher zu Schwäche neigen.
Die großen Aktienindizes halten sich dadurch, nach scharfen Rücksetzern zu Beginn des Iran-Kriegs, aktuell noch auf relativ hohem Niveau. Im Wesentlichen gab es seit Montag vergangener Woche keine weiteren Korrekturtiefs mehr – außer beim S&P 500.
Doch selbst dieser Index erholt sich regelmäßig von Kursverlusten und notierte gestern, nach dem frischen Korrekturtief des Vortages (mögliche Welle e), bereits wieder auf dem Niveau vom 3. März (dunkelrote Welle a).

Dabei bildet sich beim S&P 500 allerdings eine ähnliche bogenförmige Wende wie bei NVIDIA (dick rot). Das Schwergewicht hat also als Einzelwert immer noch einen sehr großen Einfluss auf den gesamten Index. Und so könnten beide noch deutlich herbere Kurseinbußen hinnehmen müssen, wenn sich diese Tendenz fortsetzt.
Trendbestätigend oder Trendwende?
In beiden Fällen haben die Kursentwicklungen bislang allerdings noch einen korrektiven Charakter. Es herrschen also Konsolidierungen nach zuvor starken Kursgewinnen. Und diese sind grundsätzlich als trendbestätigend zu werten, solange sie sich nicht eindeutig als Trendwendemuster herausstellen.
Wenn der Iran-Krieg endet
Solange der Iran-Krieg anhält und die Ölpreise auf hohem Niveau notieren oder gar steigen, dürften die Aktienkurse belastet bleiben. Die (negative) Korrelation zwischen Ölpreis und Aktienkursen ist weiterhin hoch. Es sieht aber derzeit so aus, als könnten die Anleger mit Ölpreisen von rund 100 USD durchaus leben. Denn während diese auf ihrem hohen Niveau verharren, geben die Aktienkurse nicht weiter nach.
Was passiert also, wenn die Ölpreise fallen, selbst wenn der Iran-Krieg (noch) nicht endet? Die Vermutung liegt nahe, dass es dann mit den Kursen am Aktienmarkt bereits wieder nach oben geht. Es fehlt nicht viel, und die Tendenzen von tieferen Hochs werden durchbrochen. Dann werden aus möglichen Trendwenden wieder trendbestätigende Konsolidierungen.
Gewöhnungseffekt
KI ist out, Iran-Krieg ist in. Es wird ständig eine neue Sau durchs (Börsen-)Dorf gejagt. Aktuell liegt der Fokus der Anleger eben auf den Ölpreisen. Und diese haben die Aktienkurse belastet und tun es immer noch. Es drohen dadurch weitere Kursverluste.
Doch auch im aktuellen Fall könnte, wie üblich, allmählich ein Gewöhnungseffekt einsetzen. Ob die Ölpreise derzeit wirklich aus fundamentalen Gründen so hoch notieren oder eher aus Angst vor Angebotsengpässen, ist unklar. Wenn die Sorgen nachlassen, könnte dies die Ölpreise jedenfalls etwas drücken. Und bei ca. 80 USD wäre bereits wieder ein – langfristig betrachtet – normales Niveau erreicht, weit normaler als die 65 oder gar 55 USD, die vor dem Iran-Krieg nur zu bezahlen waren.

Dann könnten die Börsen bereits wieder zur Normalität übergehen (sofern man in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren überhaupt von Normalität sprechen kann). Und dann könnte durchaus auch wieder das Thema KI in den Fokus rücken – und die Aktienkurse wieder nach oben treiben.
Risiko berücksichtigen, Chancen nutzen
Die Aktienkurse neigen zwar derzeit durchaus nach unten, es herrscht aber weiterhin (wiederkehrendes) Kaufinteresse. Und so gibt es zwar derzeit noch keine klaren Gründe, voll im Markt investiert zu sein, es herrscht aber auch nicht die Notwendigkeit, das Depot vollständig zu leeren.
Ein mittleres Risiko, also zum Beispiel eine Investitionsquote von 50 % oder leicht darüber, ist durchaus angemessen. Nicht ganz zufällig ist das zum Beispiel etwa die aktuelle Quote des Depots vom Börsendienst „Börse-Intern Premium“ (Cash-Quote = 43,5 %).
Und mit einem weiteren Teil des Kapitals kann man das wilde Auf und Ab für kurzfristige Trades nutzen. Bernd Raschkowski hat für die Leser des Börsenbriefs „Hightech-Trader“ zum Beispiel heute einen Gewinn von +64,17 % realisiert, mit Aktien von SUSS Microtec. Und ins Depot des „Allstar-Trader“ hat er heute eine neue Position geholt.
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Ich wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
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