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Verfallstags-Nachlese ++ US-Parlamentarier, lest die Börse-Intern!
Ausgabe vom 16.01.2026
Kurze Verfallstags-Nachlese zum DAX
von Torsten Ewert
Zunächst ein kurzer Blick auf den Verfallstag im DAX. Der Index wurde zum Verfallstermin am Freitag um 13 Uhr bei 25.298,58 Punkten abgerechnet. Damit fehlten ihm nur 0,8 % bis zur neuralgischen Marke des Januar-Verfallstags bei 25.500 Punkten.
Ein aufschlussreicher Kursverlauf zum Verfallstag
So weit, so erwartbar.
Aufschlussreich ist jedoch der Kursverlauf zuvor:

Die bemerkenswerte Serie des DAX von 14 Handelstagen in Folge mit neuen Hochs über den Vortageshochs, auf die Sven Weisenhaus hier in den vergangenen Tagen mehrfach verwies, endete am Dienstag bei 25.507,79 Punkten.
Und das passt perfekt zu meiner Analyse vom Montag, in der ich schrieb: „Es erscheint nahezu unvorstellbar, dass die Bullen nach der jüngsten Rally […] noch die Kraft besitzen, auch diese Hürde zu überrennen – und die Stillhalter dieser Riesen-Position das zulassen“.
Leichtes Spiel für Stillhalter und Trader
Und tatsächlich ist es so gekommen: Bei 25.500 Punkten (bzw. knapp darüber) war Schluss für die Bullen! Kein Wunder nach dieser Rally…
Die Stillhalter hatten also leichtes Spiel, die „Riesen-Position“ bei 25.500 Punkten aus dem Geld zu halten.
Aber auch Trader hatten ein leichtes Spiel – zumindest, wenn sie in dieser Zeit long im DAX waren: Man konnte die Gewinne nahezu „blind“ bis 25.500 Punkte laufen lassen und dort aussteigen. Also de facto genau am Hoch! Wann gelingt das schon mal derart perfekt? Glückwunsch an alle, die das hingekriegt haben!
Ein Short-Einstieg gelang an dieser Marke zwar ebenfalls nahezu perfekt, aber das Potenzial war (bisher) begrenzt.
US-Parlamentarier, lest die Börse-Intern!
von Torsten Ewert
In meinem Artikel vom Mittwoch schrieb ich, dass die Government Shutdowns in den USA für Wirtschaft und Börsen seit fast 50 Jahren faktisch folgenlos waren: Konjunktur und Kurse „zuckten“ vielleicht mal kurz, setzten aber stets ihre eingeschlagenen Trends fort.
Und was ist mit dem Konsum?
Dazu schrieb mir ein Leser (aus den USA!): „Die Laune vieler Leute hier ist im Keller, bei Staatsdienern, die 6 Wochen ohne Gehalt waren, sowieso und meist immer noch. Die Nachzahlung macht ja nicht den zwischenzeitlichen Stress wett! Die Verbraucherstimmung ist hier zurzeit ohnehin mies, die Unzufriedenheit mit Trump dafür hoch. Wenn jetzt ein neuer Stillstand käme, würde der Konsum aber sowas von leiden!“
Wow, wer hätte gedacht, dass die Börse-Intern selbst in den USA gelesen wird! Das eröffnet uns ja ganz neue Perspektiven…
Aber im Ernst: Die Annahme des Lesers ist in jedem Fall plausibel. Ob es tatsächlich so kommt, werden wir aber erst wissen, wenn soweit ist. Klar ist, dass der persönliche Konsum für den Großteil (fast 70 %) des US-BIPs verantwortlich ist. Dazu nochmal die letzte Grafik meines Beitrags vom Mittwoch (siehe grüner Block):

Quellen: eigene Berechnungen mit Daten von BEA
Wenn in diesem Bereich etwas schiefläuft, sind die konjunkturellen Folgen unter Umständen deutlich spürbar. Und bekanntlich ist Wirtschaft zu X % Psychologie. Das gilt auch für die Verbraucher, weshalb ja auch die Verbraucherstimmung erfragt wird.
Und da sieht es so aus:

Quelle: University of Michigan
Die Stimmungslage gibt dem Leser offenbar Recht: Just im November, zum Ende des Shutdowns fiel der Wert auf einen Tiefpunkt (dunkle Säule). Mehr noch: Der vorläufige Wert, der am 7.11. gemeldet wurde, als der Shutdown noch lief, lag mit 50,3 Punkten noch tiefer! Erst der endgültige Wert, der am 21.11. veröffentlicht wurde – also nach dem Shutdown – erreichte die 51-Punkte-Marke.
Zwei Dinge sind aber hinzuzufügen: Zum einen bessert sich seitdem die Stimmung, zum anderen begann der Abwärtstrend, die zu diesem Tief führte, schon im Juni (blauer Pfeil). Da war an einen Shutdown noch gar nicht zu denken. (Allerdings könnte dies ein Ausdruck der zunehmenden Unzufriedenheit mit der Regierung sein, die andere Umfragen ergeben und auf die der Leser verweist.)
Wie Verbraucherstimmung und Konsum zusammenhängen
Wie auch immer: Wenn sich die Verbraucherstimmung verschlechtert, kann das auf das Kaufverhalten und damit das BIP durchschlagen. Zumal der November-Wert der tiefste seit Juni 2022 und damit der zweittiefste in der Historie dieser Umfrage seit 1952 (!) ist (siehe roter Pfeil)!
Seitdem steigt die Stimmung zwar wieder – in der Vorwoche wurden für Januar (vorläufig) 54 Punkte gemeldet, aber ein Shutdown könnte diese neue Tendenz erneut umkehren.
Und das könnte unter Umständen auch für den Konsum nachteilig sein, denn die Verbraucherstimmung (rote Kurve im folgenden Chart) korreliert über weite Strecken sehr gut mit den inflationsbereinigten (blau dargestellten) 12-Monatsveränderungen der Einzelhandelsumsätze (auch wenn es während der Pandemie einen „Bruch“ gab, der jedoch zunächst nur eine Skalenverschiebung bewirkt hat; siehe grauer senkrechter Balken im Mai 2020 und rechte Skalen):

Quellen: MarketMaker mit Daten von University of Michigan, U.S. Census Bureau, BLS, eigene Berechnungen
Seit 2025 gibt es darüber hinaus offenbar noch eine „Überzeichnung“ durch die Stimmungsausschläge (siehe gelbes Rechteck: Die blaue EH-Kurve folgt zwar richtungsmäßig der roten Stimmungskurve, aber bei weitem nicht so stark).
Der endgültige Auslöser?
Aber klar ist: Eine weitere Stimmungseintrübung dürfte auch die Kauflust weiter dämpfen (was die Inflation noch verstärken kann). Und da die blaue Kurve schon knapp vor dem Nullpunkt steht (siehe ganz rechte Skala), könnten die realen Einzelhandelsumsätze – und damit unter Umständen auch der persönliche Konsum insgesamt – demnächst stagnieren.
Und ja, womöglich wäre ein weiterer Shutdown dafür der endgültige Auslöser.
Es wäre ein Grund mehr für die US-Parlamentarier, einen erneuten Shutdown unbedingt zu vermeiden. Aber ob sie diesen Beitrag lesen? Und falls ja, ob sie sich danach richten?
Mit besten Grüßen
Ihr Torsten Ewert
PS: Und denken Sie an die Stockstreet-Neujahrsaktion! Sie läuft noch, und ein paar ganz Gewitzte haben uns gefragt, wie lange noch. Keine Ahnung, warum – vielleicht wollen sie bis zum Ende warten, um möglichst „lange“ dabei zu sein.
Aber, Leute: Erstens, 3 Monate sind 3 Monate – egal, wann ihr einsteigt! Und zweitens könnten dann die ersten Chancen schon vorbei sein! Wie bei meinen Aktien-Perlen: Da gab es seit Jahresbeginn bei den 10 Aktien, die seitdem dabei sind, Kursänderungen zwischen -3,1 und +16,7 %. Und am vergangenen Freitag habe ich eine weitere Aktie neu aufgenommen, die heute schon +13,3 % im Gewinn liegt!
Sicher, an der Börse gibt es immer wieder solche Chancen. Die Frage ist nur, wann…
Also: Nicht warten, gleich starten!
PPS: Meine Aktien-Perlen gibt es bei der Neujahrsaktion ebenfalls 3 Monate lang zum Preis von einem Monat!
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