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Die Stimmung ist schlechter als die Lage
Ausgabe vom 20.02.2026
Die Stimmung ist schlechter als die Lage
von Torsten Ewert
In Deutschland wird seit geraumer Zeit die Wachstumsschwäche beklagt. Europa wird ohnehin von allen Seiten madig gemacht. Die Daten scheinen diese Ansichten zu bestätigen: Die Konjunktur verbessert sich nur verhalten, die Frühindikatoren – z.B. ZEW-Konjunkturerwartungen und ifo Geschäftsklima – stagnierten zuletzt.
Überraschend starke Einkaufsmanager-Indizes!
Und nun das: Die Einkaufsmanager-Indizes (PMIs) von S&P Global lieferten heute für Deutschland und den Euroraum fast durchweg positive Überraschungen. Nur der Dienstleistungs-PMI für den Euroraum blieb mit 51,8 Punkten minimal hinter den Erwartungen (51,9 Punkte) zurück.
Der Industrie-PMI übersprang mit 50,8 Punkten deutlich die 50-Punkte-Marke, während Ökonomen nur 49,9 Punkte erwartet hatten. Ähnlich in Deutschland: 50,8 Punkte statt erwarteter 49,6. Einen kräftigen Aufschlag von 52,4 auf 53,4 Punkte gab es auch für den Dienstleistungssektor in Deutschland. Hier wurde nur eine Stagnation (52,4 Punkte) erwartet.
Entsprechend erfreulich fielen folglich auch die Gesamtindizes (Composite PMIs) aus: 53,1 nach 52,1 Punkte für Deutschland, 51,9 nach 51,3 Punkte für den Euroraum.
Warum die Stimmung so mies ist
Es scheint also, dass die Stimmung in Politik und Gesellschaft deutlich schlechter ist als die tatsächliche Lage. Wenn man jedoch den längerfristigen Verlauf der PMIs betrachtet, wird klar, warum die Stimmung so mies ist:


So ist die deutsche Industrie bereits 2019 in ein Loch gefallen, aus dem sie der Boom nach der Pandemie zwar kräftig, aber nicht nachhaltig herausgeholt hat. Und der Einbruch von 2023 (grüne Kurve in der ersten Grafik) war sogar noch kräftiger als 2019. Kein Wunder, das viele nun den „guten alten Zeiten“ nachtrauern. Und die aktuelle Besserung wirkt da noch wenig spektakulär.
Ähnliches gilt für die Dienstleister: Bis zur Pandemie waren sie gute Geschäfte gewöhnt – der PMI fiel nie an oder gar unter die 50er Marke (grüne Kurve in der zweiten Grafik). Doch seit 2022 gab es immer wieder Rückfälle in den „Schrumpfungsbereich“ unter 50 Punkten und ab 2024 krebste der Index monatelang an der 50er Marke entlang.
Was wirklich entscheidend ist
Aber entscheidend bei den PMIs ist die Tendenz – und die ist in allen Fällen klar aufwärtsgerichtet (siehe Pfeile in den Grafiken)! Und auch, wenn die Erholung auf einem niedrigen Niveau begann, deutet sich inzwischen eine grundlegende Besserung an. Und die aktuellen Werte bestätigen das!
Was heißt das nun für Anleger?
Wo jetzt neue Chancen zu finden sind
Es könnte sich lohnen, einen Blick auf bislang unbeliebte Aktien aus dem Industriesektor sowie aus ausgewählten Dienstleistungsbereichen in Europa zu werfen. Vielfach sind die entsprechenden Werte auch unterbewertet und daher günstig zu haben.
Im Tech-Sektor gibt es hierzulande ebenfalls einige Chancen: Auf vielen Feldern möchte oder würde man sich gern unabhängiger von US-Firmen machen, auf einigen könnte es auch gelingen. Manches ist sogar schon im Gang.
Aufschlussreich ist auch der Vergleich zu den USA: Während die Euro-PMIs gestiegen sind (und sogar vielfach stärker als erwartet), sind die US-PMIs, die ebenfalls heute veröffentlicht wurden, gesunken (und zwar ebenfalls stärker als erwartet). Sie liegen immer noch komfortabel über der 50-Punkte Marke, aber in der Breite nimmt das Wachstum der US-Wirtschaft ab.
Natürlich bleibt abzuwarten, inwieweit der (vorläufige) Februar-Wert eventuell nur ein Ausrutscher war (z.B. auch infolge der starken Schneestürme in einigen Teilen der USA). Dennoch lohnt es sich, mal wieder Anlagemöglichkeiten außerhalb der ausgetretenen Pfade zu suchen und auszuloten.
Mit besten Grüßen
Torsten Ewert
PS: Wie lohnend das sein kann, zeigen die jüngsten Neuaufnahmen in meinem Geldanlage-Brief. Damit haben wir genau auf solche Trendwechsel in Europa gesetzt – z.B. eine Renaissance bestimmter Industriewerte. Und die Aktien, die jeweils Anfang September, November und Februar ins Musterdepot aufgenommen wurden, liegen inzwischen mit +19,8 %, +22,0 % und +11,0 % im Gewinn!
Und bei meinen Aktien-Perlen hat sich der Nachkauf bei einem kleinem deutschen Tech-Wert, den ich am 09.02.2026 erwähnt hatte, ebenfalls schon ausgezahlt: Die Aktie ist seitdem um +19,2 % gestiegen!
Wenn auch Sie bei den nächsten derartigen Gelegenheiten dabei sein wollen, dann melden Sie sich hier zum Geldanlage-Brief und hier zu den Aktien-Perlen an.
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