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Arbeitsmarktdaten nicht schlecht genug +++ DAX kämpft um wichtige Hürde

Ausgabe vom 02.12.2022

US-Arbeitsmarktdaten nicht schlecht genug

von Sven Weisenhaus

Man gewinnt aktuell sehr deutlich den Eindruck, dass ausschließlich Informationen, die aus den USA auf die Börsen treffen, die Aktienmärkte aus ihrem Dornröschenschlaf wecken können – allerdings jeweils nur für relativ kurze Zeit. Vorgestern hatte die Rede von Fed-Chef Jerome Powell für kräftige Kurssprünge gesorgt. Gestern und heute herrschte dann bereits wieder Ruhe, bis die US-Arbeitsmarktdaten für Kurseinbrüche sorgten. Und immer gibt es dabei einen Bezug zur Geldpolitik der Notenbanken.

So kam es heute wohl zu den Kurseinbrüchen, weil der US-Arbeitsmarktbericht nicht schlecht genug ausgefallen ist. Insbesondere die durchschnittlichen Stundenlöhne enttäuschten mit einem Anstieg von 0,6 % zum Vormonat und 5,1 % zum Vorjahresmonat. Denn die Raten fielen damit höher aus als im Oktober (+0,5 % bzw. +4,9 %). Und schon seit August steigen die Löhne wieder stärker (siehe folgende Grafik).

Veränderung der durchschnittlichen Stundenlöhne in den USA

Damit wurden erneut Sorgen vor einer Lohn-Preis-Spirale oder zumindest eines weiterhin hohen Inflationsdrucks genährt. Zumal die Konsensschätzungen eigentlich von einem Rückgang auf +0,3 % bzw. +4,6 % ausgegangen waren.

Außerdem blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 3,7 % und damit nahe dem zyklischen Tief.

US-Arbeitslosenquote verharrt nahe dem zyklischen Tief

Zudem wurden mehr neue Stellen geschaffen als erwartet. Im November ist es außerhalb der Landwirtschaft zu einem Stellenaufbau in Höhe von 263.000 gekommen. Die Prognosen lagen im Durschnitt bei 200.000.

Die Zahl der neu geschaffenen Stellen ist tendenziell rückläufig - das wird die Fed freuen

Die Überlegung der Anleger scheint zu sein, dass ein zu starker Arbeitsmarkt der US-Notenbank (Fed) Spielraum für weitere Leitzinsanhebungen liefert. Das ist schlecht für Aktien, weshalb man heute schnell auf den Verkaufsbutton gedrückt hat.

Doch ich halte auch diese Marktreaktion wieder für nur bedingt plausibel. Denn bei den neu geschaffenen Stellen wurden die beiden Vormonatswerte um insgesamt 23.000 nach unten revidiert. Und der Trend ist klar abwärtsgerichtet (siehe rote Linie in der Grafik). Der Arbeitsmarkt in den USA befindet sich also aus Sicht der Fed auf dem richtigen Weg der Abkühlung, wenn auch vielleicht nicht im erwünschten schnelleren Tempo. Er wird daher kein Grund sein, den Leitzins auf der Sitzung Mitte Dezember nun doch um erneute 75 Basispunkte anzuheben, statt der längst mehrheitlich erwarteten 50 Basispunkte.

Kursrutsch wurde zu einem Großteil aufgeholt

Ich glaube und fürchte daher, dass sich die Gemüter schnell wieder beruhigen und die Kurse zurück in ihre langweiligen Bahnen finden werden – ganz zum Leidwesen eines aktiven Traders, wie ich einer bin. Ein Großteil der heutigen Kursverluste wurde auch bereits wieder aufgeholt.

Schade eigentlich, denn der heutige Kursrutsch an den Aktienmärkten hätte sich gut geeignet als Auftakt zu einer größeren Gegenbewegung im Dow Jones und DAX, auf die ich schon seit einigen Tagen warte und hoffe.

DAX kämpft um ein 61,80%-Fibonacci-Retracement

von Sven Weisenhaus

Im DAX würde sich diese auf dem aktuellen Niveau auch anbieten, denn der deutsche Leitindex hat mit seiner starken Kurserholung bereits 61,80 % des gesamten Bärenmarktes wettgemacht. Und seit einigen Tagen stoßen sich die Bullen an diesem Fibonacci-Retracement die Hörner (siehe rote Pfeile im folgenden Chart).

DAX kämpft um das 61,80%-Fibonacci-Retracement des Bärenmarktes

Verstärkt wird die Hürde dadurch, dass bereits bei der Ausbildung der zwei Bögen aus dem ersten Halbjahr auf diesem Niveau mehrere Zwischenhochs markiert wurden (siehe rote Pfeile im folgenden Chart).

DAX: Widerstand wird durch Zwischenhochs verstärkt

Man darf also sehr gespannt darauf sein, ob der DAX im Rahmen seiner unglaublich starken Kurserholung auch diesen Widerstand noch knacken kann oder dieser den deutschen Leitindex in die längst überfällige Gegenbewegung drückt.

Ich würde eher auf letzteres setzen. Ich würde eher auf letzteres setzen. Denn es gilt weiterhin das, was ich in der Börse-Intern-Ausgabe vom 18. November schrieb und woran ich bereits gestern erinnert habe. Dort hieß es: „Ich könnte mir vorstellen, dass der deutsche Leitindex bald bis in den Dezember hinein konsolidiert, bevor er dann im Rahmen der Jahresendrally wieder zulegen kann.“ Am 24. November, also 6 Tage später, erreichte der Index das erste Mal knapp das 61,80er Retracement. Und seitdem befindet er sich in einer Seitwärtskonsolidierung. Wobei man diese auch schon seit dem 14. November unterstellen kann, weil der DAX seitdem um das damalige Tageshoch von 14.431,18 Punkten pendelt (siehe gelbe Ellipse im folgenden Chart).

DAX konsolidiert seit Mitte November

Allerdings hatte ich mir die Konsolidierung etwas anders vorgestellt – mit wesentlich größeren Kursschwankungen bzw. stärkeren Kursrücksetzern. Aber Börse ist eben kein Wunschkonzert. Ich kann aber dank einiger Gewinnmitnahmen mit der aktuellen Ruhe am Markt recht gut leben und einfach auf den erhofften Rücksetzer warten, der noch kommen wird. Da bin ich mir recht sicher.

Mit Blick auf den aktuellen Verlauf der Konsolidierung sollte man aber durchaus einkalkulieren, dass es zuvor noch einmal zu steigenden Kursen kommt. Denn von Schwäche ist bislang nichts zu sehen, zumal auch der heutige Kursrutsch, wie oben bereits geschrieben, recht schnell für neue Käufe genutzt wurde.


Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
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