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Stockstreet wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Ausgabe vom 21.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Stockstreet wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

Gewöhnlich nehmen die Börsen zum Jahresende eine typische Haltung ein. Aus diesem Grund schrieb ich in den vergangenen beiden Jahren jeweils kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, dass die besinnliche Zeit des Jahres näher rückt und man so langsam beginnt, das Jahr abzuschließen, was auch für den Börsenhandel gilt. Daher ist in den meisten Fällen bereits einige Tage vor Weihnachten ein sehr ruhiger Handel Normalität.

In diesem Jahr sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Denn insbesondere an den US-Börsen hatten wohl einige Investoren nach dem Zinsentscheid der Fed noch Bedarf, Positionen stärker zu verändern und diverse Anteilsscheine aus dem Depot zu werfen. Daher wurde es in dieser Woche noch einmal richtig hektisch bei fallenden Kursen.

DAX zeigt sich relativ gelassen

Auch im DAX kam es zwar noch einmal zu Verlusten. Doch hier zeigte man sich deutlich gelassener und schon etwas mehr in vorweihnachtlicher Stimmung. Dafür wird auch der Verfallstagseffekt verantwortlich gewesen sein, der die Kurse gebremst hat und auf den Torsten Ewert schon in der Börse-Intern vom 10.12.2018 hinwies. Dadurch waren die Kursschwankungen des DAX auffallend geringer als in den USA - etwas, das wir vom DAX in diesem Jahr ansonsten kaum gesehen haben.

Weihnachtszeit

In der kommenden Woche wird es noch wesentlich ruhiger zugehen - dann definitiv auch an den US-Börsen. Zwangsläufig, denn an den Weihnachtsfeiertagen findet kein Handel statt. Gleiches gilt für Neujahr.

Da liegt es natürlich nahe, dass auch die Börse-Intern eine besinnliche Pause einlegt. Wir verabschieden uns mit dieser Ausgabe von Ihnen und freuen uns, Sie im neuen Jahr ab dem 7. Januar 2019 wieder begrüßen zu dürfen.

Im Namen des gesamten Stockstreet-Teams sage ich ein herzliches „Danke!“ für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und unsere Produkte und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!


Ihr
Sven Weisenhaus und das gesamte Stockstreet-Team
www.stockstreet.de


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Wie passen Zinsanhebungen und ein fallender Dollar zusammen?

Mit der letzten Analyse des Jahres 2018 möchte ich Ihnen noch etwas mit auf den Weg geben, das zur jüngsten Zinsentscheidung der Fed und den dazugehörigen Marktreaktionen passt.

Schon Anfang Oktober fragte mich ein Leser nach der damaligen Notenbanksitzung, wie es sich erklären lässt, wenn der Wert des US-Dollars nach einer Zinserhöhung der Fed sinkt und dann auch noch die Aktien nicht steigen oder gar fallen. Dem Leser habe ich natürlich schon längst geantwortet. Doch da seine Fragen zum aktuellen Marktgeschehen passen, wird meine Antwort auch für alle anderen Leser der Börse-Intern interessant sein. Denn tatsächlich ist der Wert des Dollars nach der aktuellen Zinsentscheidung der Fed in einer ersten Marktreaktion klar gestiegen, dann jedoch gefallen. Und die Aktienkurse sind nicht gestiegen, sondern stark gefallen.

Zinsen, Wechselkurse und Aktienkurse

Eine Begründung für letzteres habe ich gestern bereits geliefert (übertriebene Konjunktur-Ängste). Darüber hinaus gilt: Aktienkurse werden von diversen Faktoren beeinflusst. Nicht selten gehen mit einem steigenden Dollar fallende Aktienkurse insbesondere exportlastiger Unternehmen einher. Denn deren Waren werden bei einem steigenden Wechselkurs für Ausländer teurer, was die Nachfrage nach den Produkten dämpfen und somit die Gewinne der Exportunternehmen belasten kann.

Doch es kann auch bei einem fallenden Dollar-Kurs zu fallenden Aktienkursen kommen - zum Beispiel, wenn schwächere US-Konjunkturdaten ausländische Investoren dazu verleiten, Ihre Investitionen aus dem Dollarraum abzuziehen.

Und durch die angedeutete Zinspause der Fed und die Reduzierung der Konjunkturprognosen des Fed-Stabs kam es am Mittwoch zu zunehmenden Konjunktur-Ängsten. Also fielen am Ende der Dollar und die Aktienkurse.

Steigende Zinsen, stärkere Währung

Gewöhnlich führt eine Zinsanhebung der US-Notenbank natürlich zu einem stärkeren Dollar, da höhere Zinsen auch ausländische Investoren anziehen. Und diese müssen ihre heimische Währung abgeben (höheres Angebot) und dafür den Dollar nachfragen (höhere Nachfrage), so dass der Dollar-Wechselkurs steigt.

Als am Mittwoch um 20 Uhr die Mitteilung veröffentlicht wurde, dass die US-Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte anhebt, stieg der Dollar und der Euro fiel: von 1,143 auf 1,1365 USD.

Schwächere Konjunktur, schwächere Währung

Doch eine Währung wie der US-Dollar wird wie die Aktienkurse durch eine Vielzahl diverser Faktoren beeinflusst. So können zum Beispiel die Aussicht auf weniger stark steigende Zinsen oder zunehmende Konjunktur-Ängste Investoren abschrecken, die sich dann aus ihren Dollar-Investments verabschieden und in anderen Währungsräumen nach aussichtsreicheren Anlagen umsehen. Der Dollar wird dadurch weniger nachgefragt bzw. wieder stärker angeboten.

Nachdem am Mittwoch die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell endete, wurden sich die Anleger offenbar über die Zinspause und die reduzierten Konjunkturprognosen des Fed-Stabs im Klaren und es setzten sich Konjunktur-Sorgen durch. Der US-Dollar verlor und der Euro stieg deutlich an - von 1,1365 auf 1,1485 USD.

Sind Devisenhändler die besseren Investoren?

Damit waren die Devisenmärkte in ihren Reaktionen deutlich rationaler. Denn inzwischen notiert der EUR/USD wieder bei rund 1,141 und damit in etwa auf dem Niveau vor der Zinsentscheidung. Hier hat sich also letztlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Notenbank eben doch nur genau das getan hat, was sie zuvor bereits andeutete und was der Markt dementsprechend auch erwartet hatte. Nicht umsonst gelten Devisenhändler als die am besten informierten Investoren.

Auch diese Reaktion am Währungsmarkt bestärkt mich in meiner Ansicht, dass die Aktienanleger überzogen reagiert haben oder die neuerlichen Kursverluste nur Teil der bereits laufenden Korrektur waren – nach dem Motto „buy the rumors, sell the facts“.


Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!


Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


Stockstreet wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch!

von Sven Weisenhaus

Gewöhnlich nehmen die Börsen zum Jahresende eine typische Haltung ein. Aus diesem Grund schrieb ich in den vergangenen beiden Jahren jeweils kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, dass die besinnliche Zeit des Jahres näher rückt und man so langsam beginnt, das Jahr abzuschließen, was auch für den Börsenhandel gilt. Daher ist in den meisten Fällen bereits einige Tage vor Weihnachten ein sehr ruhiger Handel Normalität.

In diesem Jahr sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Denn insbesondere an den US-Börsen hatten wohl einige Investoren nach dem Zinsentscheid der Fed noch Bedarf, Positionen stärker zu verändern und diverse Anteilsscheine aus dem Depot zu werfen. Daher wurde es in dieser Woche noch einmal richtig hektisch bei fallenden Kursen.

DAX zeigt sich relativ gelassen

Auch im DAX kam es zwar noch einmal zu Verlusten. Doch hier zeigte man sich deutlich gelassener und schon etwas mehr in vorweihnachtlicher Stimmung. Dafür wird auch der Verfallstagseffekt verantwortlich gewesen sein, der die Kurse gebremst hat und auf den Torsten Ewert schon in der Börse-Intern vom 10.12.2018 hinwies. Dadurch waren die Kursschwankungen des DAX auffallend geringer als in den USA - etwas, das wir vom DAX in diesem Jahr ansonsten kaum gesehen haben.

Weihnachtszeit

In der kommenden Woche wird es noch wesentlich ruhiger zugehen - dann definitiv auch an den US-Börsen. Zwangsläufig, denn an den Weihnachtsfeiertagen findet kein Handel statt. Gleiches gilt für Neujahr.

Da liegt es natürlich nahe, dass auch die Börse-Intern eine besinnliche Pause einlegt. Wir verabschieden uns mit dieser Ausgabe von Ihnen und freuen uns, Sie im neuen Jahr ab dem 7. Januar 2019 wieder begrüßen zu dürfen.

Im Namen des gesamten Stockstreet-Teams sage ich ein herzliches „Danke!“ für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und unsere Produkte und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!


Ihr
Sven Weisenhaus und das gesamte Stockstreet-Team
www.stockstreet.de

Wie passen Zinsanhebungen und ein fallender Dollar zusammen?

von Sven Weisenhaus

Mit der letzten Analyse des Jahres 2018 möchte ich Ihnen noch etwas mit auf den Weg geben, das zur jüngsten Zinsentscheidung der Fed und den dazugehörigen Marktreaktionen passt.

Schon Anfang Oktober fragte mich ein Leser nach der damaligen Notenbanksitzung, wie es sich erklären lässt, wenn der Wert des US-Dollars nach einer Zinserhöhung der Fed sinkt und dann auch noch die Aktien nicht steigen oder gar fallen. Dem Leser habe ich natürlich schon längst geantwortet. Doch da seine Fragen zum aktuellen Marktgeschehen passen, wird meine Antwort auch für alle anderen Leser der Börse-Intern interessant sein. Denn tatsächlich ist der Wert des Dollars nach der aktuellen Zinsentscheidung der Fed in einer ersten Marktreaktion klar gestiegen, dann jedoch gefallen. Und die Aktienkurse sind nicht gestiegen, sondern stark gefallen.

Zinsen, Wechselkurse und Aktienkurse

Eine Begründung für letzteres habe ich gestern bereits geliefert (übertriebene Konjunktur-Ängste). Darüber hinaus gilt: Aktienkurse werden von diversen Faktoren beeinflusst. Nicht selten gehen mit einem steigenden Dollar fallende Aktienkurse insbesondere exportlastiger Unternehmen einher. Denn deren Waren werden bei einem steigenden Wechselkurs für Ausländer teurer, was die Nachfrage nach den Produkten dämpfen und somit die Gewinne der Exportunternehmen belasten kann.

Doch es kann auch bei einem fallenden Dollar-Kurs zu fallenden Aktienkursen kommen - zum Beispiel, wenn schwächere US-Konjunkturdaten ausländische Investoren dazu verleiten, Ihre Investitionen aus dem Dollarraum abzuziehen.

Und durch die angedeutete Zinspause der Fed und die Reduzierung der Konjunkturprognosen des Fed-Stabs kam es am Mittwoch zu zunehmenden Konjunktur-Ängsten. Also fielen am Ende der Dollar und die Aktienkurse.

Steigende Zinsen, stärkere Währung

Gewöhnlich führt eine Zinsanhebung der US-Notenbank natürlich zu einem stärkeren Dollar, da höhere Zinsen auch ausländische Investoren anziehen. Und diese müssen ihre heimische Währung abgeben (höheres Angebot) und dafür den Dollar nachfragen (höhere Nachfrage), so dass der Dollar-Wechselkurs steigt.

Als am Mittwoch um 20 Uhr die Mitteilung veröffentlicht wurde, dass die US-Notenbank den Leitzins um 25 Basispunkte anhebt, stieg der Dollar und der Euro fiel: von 1,143 auf 1,1365 USD.

Schwächere Konjunktur, schwächere Währung

Doch eine Währung wie der US-Dollar wird wie die Aktienkurse durch eine Vielzahl diverser Faktoren beeinflusst. So können zum Beispiel die Aussicht auf weniger stark steigende Zinsen oder zunehmende Konjunktur-Ängste Investoren abschrecken, die sich dann aus ihren Dollar-Investments verabschieden und in anderen Währungsräumen nach aussichtsreicheren Anlagen umsehen. Der Dollar wird dadurch weniger nachgefragt bzw. wieder stärker angeboten.

Nachdem am Mittwoch die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell endete, wurden sich die Anleger offenbar über die Zinspause und die reduzierten Konjunkturprognosen des Fed-Stabs im Klaren und es setzten sich Konjunktur-Sorgen durch. Der US-Dollar verlor und der Euro stieg deutlich an - von 1,1365 auf 1,1485 USD.

Sind Devisenhändler die besseren Investoren?

Damit waren die Devisenmärkte in ihren Reaktionen deutlich rationaler. Denn inzwischen notiert der EUR/USD wieder bei rund 1,141 und damit in etwa auf dem Niveau vor der Zinsentscheidung. Hier hat sich also letztlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Notenbank eben doch nur genau das getan hat, was sie zuvor bereits andeutete und was der Markt dementsprechend auch erwartet hatte. Nicht umsonst gelten Devisenhändler als die am besten informierten Investoren.

Auch diese Reaktion am Währungsmarkt bestärkt mich in meiner Ansicht, dass die Aktienanleger überzogen reagiert haben oder die neuerlichen Kursverluste nur Teil der bereits laufenden Korrektur waren – nach dem Motto „buy the rumors, sell the facts“.


Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019!


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