In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die US-Notenbank hat gestern beschlossen, den Leitzins nicht zu verändern. Sie gab aber einen möglichen Hinweis auf den Juni. Und dies hat Konsequenzen. ...
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Inhaltsverzeichnis

US-Notenbank: Hinweis auf die nächste Zinsanhebung

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat beim gestrigen Zinsentscheid den Leitzins (Federal Funds Rate) mit 1,50 % bis 1,75 % nicht verändert. Das war so erwartet worden, da die Fed erst auf der vorangegangenen Sitzung Ende März die Zinsspanne um 0,25 % angehoben hatte. Spannender war daher die Frage, ob es Hinweise auf die nächsten Zinsschritte geben würde. Und da es gestern planmäßig keine Pressekonferenz gab, musste man sich auf das Statement stützen.

US-Inflation ist fast am Ziel

Hier gab es einige kleinere Veränderungen. Und diese machen deutlich, dass die Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) weiterhin recht zufrieden mit der Entwicklung der Konjunktur und der Inflation sind. So sei die Inflation inzwischen ihrem 2-Prozent-Ziel näher gekommen, heißt es in dem Statement. Und die Notenbank scheint sich sicher, dass die Inflation auch im weiteren Zeitablauf diesen Zielbereich erreichen wird. Denn der bisherige Hinweis, die Inflationsentwicklung genau zu beobachten („… the Committee is monitoring inflation developments closely“), wurde gestrichen.

Der entscheidende Hinweis auf die nächste Zinsanhebung?

Und das könnte der entscheidende Hinweis zur nächsten Zinsanhebung auf der kommenden Sitzung im Juni sein. Diese wird aktuell auch schon mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % eingepreist (siehe rote Linie in der Grafik).

Fed Funds Futures
(Quelle: cmegroup.com)

Der Termin im Juni ist auch deshalb geeignet, weil es dann sowohl neue Projektionen der FOMC-Mitglieder als auch eine Pressekonferenz mit Fed-Chef Powell geben wird. Eine Zinsanhebung kann daher sehr genau erläutert werden. Und bislang hat die US-Notenbank jede Zinsanhebung im aktuellen Zyklus bei einer derartigen „großen“ Sitzung beschlossen.

Eine dritte Zinsanhebung 2018 könnte dann im September erfolgen und wird zu diesem Termin inzwischen auch schon mit einer Wahrscheinlichkeit von 65 % erwartet. Die Märkte scheinen damit auf den Pfad der Fed eingeschwenkt zu sein und zu erkennen, dass es die FOMC-Mitglieder ernst meinen mit ihren „graduellen Zinsanhebungen“, die immer offensichtlicher im Dreimonatstakt vonstattengehen.


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EUR/USD zeigt klares Signal einer Trendwende

Und dieser Entwicklung kann sich auch der Devisenmarkt nicht mehr entziehen. Lange Zeit konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar Stärke zeigen. Ein Grund dafür war unter anderem, dass die europäische Wirtschaft mit ihrem Wachstum Ende 2017 / Anfang 2018 positiv überraschte und die US-Wirtschaft sogar teilweise übertrumpfte. Zudem schwächte die immer höhere US-Verschuldung den Dollar (siehe auch „Starker Euro, weil der Dollar an Vertrauen verliert?“). Doch die zunehmende Zinsdifferenz musste irgendwann Konsequenzen haben. Und so hat der EUR/USD inzwischen, wie in der gestrigen Börse-Intern bereits kurz beschrieben, seine Seitwärtsbewegung der letzten Monate (siehe kleines gelbes Rechteck im folgenden Chart) nach unten verlassen (roter Pfeil).

EUR/USD - Chartanalyse

Damit ist der Wechselkurs eindeutig an der übergeordneten Abwärtstrendlinie abgeprallt, die man auf die Hochs von Juli 2008 und März 2014 legen kann (dicke rote Linie). Und durch den dynamischen Ausbruch aus der kleinen Seitwärtsrange nach unten liegt nun ein klares Signal einer kurzfristigen Trendumkehr vor.

Im Extremfall hat der seit Ende 2017 gültige Aufwärtstrend sein Ende gefunden und der seit Mitte 2008 laufende Abwärtstrendkanal wird fortgesetzt (siehe folgender Chart). Damit wäre sogar die Parität zwischen US-Dollar und Euro wieder möglich - also ein Wechselkurs von 1 zu 1.

EUR/USD - langfristige Chartanalyse

Ganz so weit würde ich allerdings nicht denken. Aber einen prozyklischen Short-Trade auf den EUR/USD, wie ich ihn in der Börse-Intern vom 11. April für den Fall des Ausbruchs aus der mehrwöchigen Seitwärtsrange beschrieben hatte, habe ich durchaus riskiert. Ich hoffe, Sie auch. Diesen könnte man nun am unteren Bereich der gebrochenen Seitwärtsrange oder bereits auf Einstandskurs per Stop-Loss-Order absichern.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


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