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Ein früher Blick auf den Verfallstag

Ausgabe vom 04.09.2017

Inhaltsverzeichnis

Ein früher Blick auf den Verfallstag

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

nach dem erneuten Nukleartest durch Nordkorea tauchen die Märkte heute erst einmal wieder ab. Der DAX fällt zurück in Richtung 12.000 Punkte. Dieses Niveau ist auch mit Blick auf den Verfallstag am Freitag kommender Woche wichtig. Daher werfen wir heute schon mal einen frühen Blick auf die aktuelle Verfallstagsgrafik.

Gefährlich nah an der Scheidemarke

Im Diagramm sehen Sie, warum die 12.000er Marke so entscheidend ist: Dort liegt die größte Put-Position (rot) des aktuellen Kursbereichs. Aber nicht nur das. Unterhalb dieser Marke liegen kaum noch Call-Positionen (blau), die bei einem Kursrückgang aus dem Geld laufen. Die Zahl der Puts nimmt hingegen noch weiter zu; bei 11.500 Punkten liegt sogar die aktuell zweitgrößte Put-Position des September-Kontrakts.

Verfallstagsdiagramm DAX September 2017

(Quelle: Eurex und https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm)

Die größte Call-Position im relevanten Kursbereich (und die zweitgrößte überhaupt) liegt bei 13.000 Punkten. Damit haben wir es mit einer sehr breiten Range zu tun, die der DAX theoretisch bis zum Verfallstag durchstreifen kann. Deren Außengrenzen liegen im Moment noch zwischen 11.500 und 13.000 Punkten (je nach weiterer Entwicklung in den kommenden Tagen kann auch die 12.500er Marke zur Obergrenze werden).

Der tatsächliche Verlauf dürfte jedoch in engeren Grenzen bleiben. Die 12.000er Marke stellt dabei zunächst – auch als psychologisch relevanter Widerstand – die eine wichtige Scheidemarke dar. Ein dynamischer und/oder nachhaltiger Rückfall unter dieses Niveau würde daher Absicherungsmaßnahmen der Stillhalter auslösen, die den Kursrückgang verstärken dürften und die Kurse Richtung 11.500 drücken. Derzeit sehen wir aber zum Glück noch keine stärkere Abwärtsdynamik. Daher sollten die Stillhalter vorerst daran interessiert sein, den DAX oberhalb von 12.000 Punkten zu halten.

„Oben“ gibt es nur einen breiteren Zielbereich

Während eine entscheidende Grenze für den Verfallstag also mit 12.000 Punkten recht klar definiert ist, gibt es nach oben einen recht großen „Unschärfebereich“. Erst ab 12.400/12.500 Punkten beginnen die Call-Positionen stärker ins Geld zu laufen (während kaum noch Put-Positionen verfallen) – und damit auch der Absicherungsbedarf für die Stillhalter für den Fall eines dynamischen und/oder nachhaltigen Ausbruchs darüber.

Solange also der DAX unterhalb dieses Bereichs bleibt, haben die Stillhalter wenig Veranlassung, in das Kursgeschehen einzugreifen. Bis zum Verfallstag könnte der DAX also einfach zwischen 12.000 und 12.400/12.500 Punkten seitwärts laufen.

Die Zielmarke in einer Seitwärtsbewegung

Und es gibt sogar ein konkretes Ziel für den Fall, dass er tatsächlich bis zum Verfallstag in diesem Kursbereich verbleibt: Die größten Call- und Put-Positionen in dieser Kursspanne liegen bei 12.200 Punkten. Dort befindet sich auch der minimale Wert im Max-Pain-Diagramm (siehe unterer Diagrammteil). Die 12.200er Marke ist also das eigentliche Ziel für den DAX, wenn es bei einer Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Kursniveau oberhalb von 12.000 Punkten bleibt.

Fazit

Der DAX fiel zu Wochenbeginn gefährlich nah an die untere Grenze seines „Komfortbereichs“ zum Verfallstag am 15. September bei 12.000 Punkten. Dennoch besteht noch die Chance auf einen Verbleib in diesem Kursbereich, der bis 12.400/12.500 Punkte reicht. Innerhalb dieser Seitwärtsbewegung hat er bei 12.200 Punkten sogar ein konkretes Ziel zum Verfallstag. Natürlich können sich die Verhältnisse bis zum Verfall durch stärkere Kursausschläge jederzeit ändern – vor allem auch dann, wenn sich die Korea-Krise verschärft oder es zu einem Haushaltsstreit in den USA kommt.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

PS: Apropos US-Schuldenstreit. Dazu ist derzeit viel zu lesen – und wie immer werden dabei diverse Schreckensszenarien an die Wand gemalt. Die meisten davon sind Mythen. Fakten und Zahlen zeigen etwas anderes. Ich habe mich daher entschlossen, für die Leser meiner Stockstreet Investment Strategie eine Sonderausgabe dazu herauszubringen und mit diesen Mythen aufzuräumen.
Wenn auch Sie dieses Hintergrundwissen haben wollen, um die Nachrichten der kommenden Wochen korrekt einschätzen zu können, dann melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen 30tägigen Probeabo der Stockstreet Investment Strategie an. Dann erhalten Sie die Sonderausgabe zum US-Schuldenstreit schon Mittwoch direkt per E-Mail!


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Trader-Sentiment für 36. KW 2017 (04.09. - 08.09.)

Vor einer Woche berichteten wir von einer ausgeglichenen Stimmung unter den Voting-Teilnehmern. Bullen- und Bärenlager waren in etwa gleich gefüllt. Eine klare Prognose ließ das Sentiment daher nicht zu. Denn es ist nur bei starken Ungleichgewichten in der Anlegerstimmung ein zuverlässiger (Kontra-)Indikator. Denkbar war aber, dass sich die Seitwärtstendenz fortsetzt, weil ähnlich große Kräfte am DAX zogen.

Betrachtet man nun ausschließlich die Wochenschlusskurse, dann könnte man annehmen, dass der Index tatsächlich seitwärts lief. Denn am 25. August ging der DAX mit 12.167,94 Punkten aus dem Handel und am vergangenen Freitag bei einem Punktestand von 12.142,64 ins Wochenende. Die Differenz ist also mit einem Verlust von nur 25,3 Zählern bzw. 0,21 % minimal. Tatsächlich machte der deutsche Leitindex allerdings einen recht ausgedehnten Ausflug gen Süden (siehe helles Rechteck im Chart) und verlor zwischenzeitig fast 300 Punkte bzw. 2,46 %.

Doch die Kursverluste wurden vollständig aufgeholt. Und diese starke Kurserholung könnte auch der Grund dafür sein, dass die Anleger das erste Mal seit einem Monat wieder zuversichtlich für die weitere Entwicklung des DAX sind. Mit 54,62 Prozent Bullen kann die aktuelle Stimmung durchaus als optimistisch bezeichnet werden.

Damit droht dem DAX allerdings im Sinne des Sentiments als Kontraindikator eher ein neues Korrekturtief, als ein nachhaltiges Ende der Abwärtsbewegung.


Ihr
Sven Weisenhaus
- Stockstreet-Team -
www.trader-sentiment.de


Ein früher Blick auf den Verfallstag

von Torsten Ewert

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

nach dem erneuten Nukleartest durch Nordkorea tauchen die Märkte heute erst einmal wieder ab. Der DAX fällt zurück in Richtung 12.000 Punkte. Dieses Niveau ist auch mit Blick auf den Verfallstag am Freitag kommender Woche wichtig. Daher werfen wir heute schon mal einen frühen Blick auf die aktuelle Verfallstagsgrafik.

Gefährlich nah an der Scheidemarke

Im Diagramm sehen Sie, warum die 12.000er Marke so entscheidend ist: Dort liegt die größte Put-Position (rot) des aktuellen Kursbereichs. Aber nicht nur das. Unterhalb dieser Marke liegen kaum noch Call-Positionen (blau), die bei einem Kursrückgang aus dem Geld laufen. Die Zahl der Puts nimmt hingegen noch weiter zu; bei 11.500 Punkten liegt sogar die aktuell zweitgrößte Put-Position des September-Kontrakts.

Verfallstagsdiagramm DAX September 2017

(Quelle: Eurex und https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm)

Die größte Call-Position im relevanten Kursbereich (und die zweitgrößte überhaupt) liegt bei 13.000 Punkten. Damit haben wir es mit einer sehr breiten Range zu tun, die der DAX theoretisch bis zum Verfallstag durchstreifen kann. Deren Außengrenzen liegen im Moment noch zwischen 11.500 und 13.000 Punkten (je nach weiterer Entwicklung in den kommenden Tagen kann auch die 12.500er Marke zur Obergrenze werden).

Der tatsächliche Verlauf dürfte jedoch in engeren Grenzen bleiben. Die 12.000er Marke stellt dabei zunächst – auch als psychologisch relevanter Widerstand – die eine wichtige Scheidemarke dar. Ein dynamischer und/oder nachhaltiger Rückfall unter dieses Niveau würde daher Absicherungsmaßnahmen der Stillhalter auslösen, die den Kursrückgang verstärken dürften und die Kurse Richtung 11.500 drücken. Derzeit sehen wir aber zum Glück noch keine stärkere Abwärtsdynamik. Daher sollten die Stillhalter vorerst daran interessiert sein, den DAX oberhalb von 12.000 Punkten zu halten.

„Oben“ gibt es nur einen breiteren Zielbereich

Während eine entscheidende Grenze für den Verfallstag also mit 12.000 Punkten recht klar definiert ist, gibt es nach oben einen recht großen „Unschärfebereich“. Erst ab 12.400/12.500 Punkten beginnen die Call-Positionen stärker ins Geld zu laufen (während kaum noch Put-Positionen verfallen) – und damit auch der Absicherungsbedarf für die Stillhalter für den Fall eines dynamischen und/oder nachhaltigen Ausbruchs darüber.

Solange also der DAX unterhalb dieses Bereichs bleibt, haben die Stillhalter wenig Veranlassung, in das Kursgeschehen einzugreifen. Bis zum Verfallstag könnte der DAX also einfach zwischen 12.000 und 12.400/12.500 Punkten seitwärts laufen.

Die Zielmarke in einer Seitwärtsbewegung

Und es gibt sogar ein konkretes Ziel für den Fall, dass er tatsächlich bis zum Verfallstag in diesem Kursbereich verbleibt: Die größten Call- und Put-Positionen in dieser Kursspanne liegen bei 12.200 Punkten. Dort befindet sich auch der minimale Wert im Max-Pain-Diagramm (siehe unterer Diagrammteil). Die 12.200er Marke ist also das eigentliche Ziel für den DAX, wenn es bei einer Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Kursniveau oberhalb von 12.000 Punkten bleibt.

Fazit

Der DAX fiel zu Wochenbeginn gefährlich nah an die untere Grenze seines „Komfortbereichs“ zum Verfallstag am 15. September bei 12.000 Punkten. Dennoch besteht noch die Chance auf einen Verbleib in diesem Kursbereich, der bis 12.400/12.500 Punkte reicht. Innerhalb dieser Seitwärtsbewegung hat er bei 12.200 Punkten sogar ein konkretes Ziel zum Verfallstag. Natürlich können sich die Verhältnisse bis zum Verfall durch stärkere Kursausschläge jederzeit ändern – vor allem auch dann, wenn sich die Korea-Krise verschärft oder es zu einem Haushaltsstreit in den USA kommt.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

PS: Apropos US-Schuldenstreit. Dazu ist derzeit viel zu lesen – und wie immer werden dabei diverse Schreckensszenarien an die Wand gemalt. Die meisten davon sind Mythen. Fakten und Zahlen zeigen etwas anderes. Ich habe mich daher entschlossen, für die Leser meiner Stockstreet Investment Strategie eine Sonderausgabe dazu herauszubringen und mit diesen Mythen aufzuräumen.
Wenn auch Sie dieses Hintergrundwissen haben wollen, um die Nachrichten der kommenden Wochen korrekt einschätzen zu können, dann melden Sie sich jetzt zu einem kostenlosen 30tägigen Probeabo der Stockstreet Investment Strategie an. Dann erhalten Sie die Sonderausgabe zum US-Schuldenstreit schon Mittwoch direkt per E-Mail!

Trader-Sentiment für 36. KW 2017 (04.09. - 08.09.)

von Sven Weisenhaus

Vor einer Woche berichteten wir von einer ausgeglichenen Stimmung unter den Voting-Teilnehmern. Bullen- und Bärenlager waren in etwa gleich gefüllt. Eine klare Prognose ließ das Sentiment daher nicht zu. Denn es ist nur bei starken Ungleichgewichten in der Anlegerstimmung ein zuverlässiger (Kontra-)Indikator. Denkbar war aber, dass sich die Seitwärtstendenz fortsetzt, weil ähnlich große Kräfte am DAX zogen.

Betrachtet man nun ausschließlich die Wochenschlusskurse, dann könnte man annehmen, dass der Index tatsächlich seitwärts lief. Denn am 25. August ging der DAX mit 12.167,94 Punkten aus dem Handel und am vergangenen Freitag bei einem Punktestand von 12.142,64 ins Wochenende. Die Differenz ist also mit einem Verlust von nur 25,3 Zählern bzw. 0,21 % minimal. Tatsächlich machte der deutsche Leitindex allerdings einen recht ausgedehnten Ausflug gen Süden (siehe helles Rechteck im Chart) und verlor zwischenzeitig fast 300 Punkte bzw. 2,46 %.

Doch die Kursverluste wurden vollständig aufgeholt. Und diese starke Kurserholung könnte auch der Grund dafür sein, dass die Anleger das erste Mal seit einem Monat wieder zuversichtlich für die weitere Entwicklung des DAX sind. Mit 54,62 Prozent Bullen kann die aktuelle Stimmung durchaus als optimistisch bezeichnet werden.

Damit droht dem DAX allerdings im Sinne des Sentiments als Kontraindikator eher ein neues Korrekturtief, als ein nachhaltiges Ende der Abwärtsbewegung.


Ihr
Sven Weisenhaus
- Stockstreet-Team -
www.trader-sentiment.de

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