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Trump kostet Geld
Ausgabe vom 22.01.2026
Trump kostet Geld
von Sven Weisenhaus
US-Präsident Donald Trump hat es schon wieder getan: Gestern nahm er die nächste 180-Grad-Wende vor. Der Titel der heutigen Wochenausgabe des Börsenbriefs Börse-Intern Premium lautet daher passenderweise: „TACO – Trump always chickens out!“. Denn nur drei Handelstage nach der im Streit um Grönland erfolgten Androhung zusätzlicher US-Zölle auf EU-Importe hat Trump ein weiteres Mal einen Rückzieher gemacht.
Von einer Bullenfalle in eine Bärenfalle
An den Aktienmärkten sorgte dies natürlich für die nächste Erleichterungsrally. Und damit dürften Anleger wohl reihenweise in eine (Bären-)Falle getappt sein. Denn kurz vor Trumps Kehrtwende war der DAX noch in die Spanne seiner monatelangen Seitwärtsbewegung zurückgefallen (siehe rote Ellipse im folgenden Chart).

Der Ausbruch nach oben wurde dadurch zunächst zur Bullenfalle. Sämtliche Kursgewinne des noch jungen Jahres gingen verloren (nicht nur beim DAX). Passend dazu schrieb ich in meiner zweiten Börse-Intern-Ausgabe des neuen Jahres 2026 vom 8. Januar: „Vor allem der starke Jahresstart sagt noch nichts über den weiteren Verlauf aus. Mich würde es nicht wundern, wenn es bald zu Rücksetzern kommt und sich das Bild dann sogar wendet.“
Eigentlich musste man nun damit rechnen, dass sich die Kursverluste sogar noch weiter fortsetzen. Doch dann kam Trump und stelle mal wieder alles auf den Kopf – wobei in diesem Fall wohl eher: vom Kopf zurück auf die Beine. Der DAX erholte sich im gestrigen Späthandel bereits deutlich. Und mit einem Anstieg bis auf rund 24.900 Punkte wurden sogar schon mehr als 50 % der neuerlichen „Zoll-Kursverluste“ wettgemacht. Dadurch stellt sich nun der kurzzeitige Rückfall in die Seitwärtsspanne als Bärenfalle dar.
Unnötige Transaktionen
Auch wir sind damit quasi in eine Falle getappt. Denn aus dem Depot des Börse-Intern Premium hatten wir zur Risikoreduzierung schrittweise einige Aktien verkauft. Dabei war das Vorgehen absolut sinnvoll. Mit jedem Tag, an dem es seit Trumps Zolldrohungen vom Wochenende an den Aktienmärkten deutlich abwärts ging, lösten wir Positionen auf, um den starken Kursverlusten Rechnung zu tragen und das Risiko zu reduzieren.

Immerhin: Mit den Verkäufen von SAF Holland (+7,19 %), Jenoptik (+3,0 %), K+S (+11,76 %) und Wacker Chemie (+0,28 %) konnten wir jeweils Gewinne realisieren, wenn auch zum Teil nur kleine. Doch das hätten wir uns aus heutiger Sicht wohl sparen können. Zwar sind uns keine Verluste entstanden, aber möglicherweise höhere Gewinne entgangen.
Trump kostet Geld
Nun soll man entgangenen Gewinnen an der Börse nicht hinterhertrauern, dennoch ist Trumps Vorgehen und Verhalten auch für uns extrem ärgerlich. Schließlich hatten wir die Aktien aus guten Gründen ins Depot geholt. Und ein Rückkauf müsste nun gegebenenfalls zu höheren Kursen und somit teurer erfolgen. Trump kostet uns also Geld. Es wäre nur halb so schlimm, wenn das nur ein Einzelfall wäre. Doch stattdessen wird man mit solchen Ereignissen leider noch eine ganze Weile leben und umgehen müssen.
Long-Trade auf den DAX macht große Freude
Wir können den jüngsten Ereignissen aber auch durchaus etwas Positives abgewinnen. In erster Linie ist es natürlich erfreulich, dass Trump eingelenkt hat und eine mögliche Eskalation somit (vorerst?) vom Tisch ist. Unabhängig davon hatten wir beim Börsenbrief „Target-Trend-CFD“ aber gestern Vormittag auch noch eine Limit-Order für einen Long-Trade auf den DAX in den Markt gelegt. Und diese wurde etwa 1,5 Stunden später bei 24.505 Punkten ausgeführt.
Da der DAX heute bei rund 24.900 Zählern notierte, konnten sich die Leser bereits über einen Gewinn von rund 400 Punkten bzw. Euro je CFD-Kontrakt freuen, auch wenn dieser noch nicht realisiert ist. Mal sehen, wo die Kurse nun noch hinführen…
Korrektur beendet?
Im Chartanalyse-Dienst „Target-Trend-Spezial“ war in den jüngsten DAX-Analysen regelmäßig Folgendes zu lesen: „Der Ausbruch aus der mehrmonatigen Seitwärtstendenz gilt unverändert erst als nachhaltig, wenn der DAX stärker zurücksetzt, der Ausbruch aus der (großen) Seitwärtsspanne (gelb im Tageskerzenchart) von oben getestet wird und die Aufwärtsbewegung dann mit einem weiteren Rekordhoch fortgesetzt wird, so dass dieser Test als erfolgreich absolviert gilt. Dann kann man im großen Chartbild wieder an einen nachhaltigen neuen Aufwärtstrend glauben, wobei auch bislang schon immer mehr auf einen solchen hingewiesen hat.“
Betrachtet man den kurzzeitigen Rückfall des DAX in die Seitwärtsspanne als Bärenfalle und kann der deutsche Leitindex nun wieder kontinuierlich zulegen, wäre der Test erfolgreich absolviert. Es fehlt eigentlich nur noch ein neues Rekordhoch.
Zeigt der DAX allerdings wieder Schwäche und wird ein Großteil der Kurserholung des gestrigen Späthandels abgegeben, könnte sich die Korrektur nach dem 5-gliedrigen Kursanstieg noch zu einer ABC-Korrektur ausweiten, die nach dem Grundmuster der Elliott-Wellen-Theorie eigentlich zu erwarten wäre.

Doch vorerst sind die jüngsten Entwicklungen klar bullish zu werten, so dass sich der Blick primär nach oben richtet. Wie schnell sich die Dinge ändern können, haben wir allerdings gerade erst gesehen.
Daher lege auch ich Ihnen nochmals die Stockstreet-Neujahrsaktion ans Herz, mit der Sie sich zum einen Börsenprofis an die Seite holen, die Sie gewohnt souverän durch diese und andere Unwägbarkeiten der Märkte begleiten, und mit der Sie zum anderen besonders günstig in den Genuss dieses Knowhows kommen: Denn Sie erhalten fast alle Stockstreet-Börsenbriefe 3 Monate lang zum Preis von einem Monat! – Achtung! Die Aktion kann jederzeit enden!
Ihnen wünsche ich jedenfalls weiterhin viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de
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