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Gold in Euro macht wenig Freude

Ausgabe vom 01.06.2017

So etwas geschieht sehr selten, aber es passiert: Die Meldung zum Chicagoer-Einkaufsmanagerindex wurde gestern im weiteren Verlauf korrigiert – die zunächst negative Kursbewegung wurde entsprechend schnell wieder aufgelöst. Das geschah jedoch nach Redaktionsschluss der Börse-Intern, so dass wir darauf nicht mehr reagieren konnten. Das holen wir aber jetzt natürlich nach:

Hieß es in der ersten Meldung noch, dass es zu einem deutlichen Rückgang des Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Mai auf 55,2 Punkte gekommen sei, lautet die Korrektur, dass der Index von zuvor 58,3 Punkten auf nun 59,4 Punkte gestiegen ist. Das ist der höchste Wert seit November 2014. Und damit ist natürlich auch die gestrige Analyse zu dieser fehlerhaften Meldung entsprechend hinfällig.

Gold in Euro macht wenig Freude

Nach wie vor dümpelt der DAX nun schon seit zwei Wochen in einer engen Seitwärtsbewegung von knapp 200 Punkten hin und her. Deutlicher war im Mai die Kursbewegung des Euros, der steil anstieg. Damit ist er seit Anfang 2017 von seinem Tief bei 1,034 Dollar auf mittlerweile 1,125 Dollar angestiegen. Und das hat einen interessanten Einfluss auf den Goldpreis – in Euro.

Zwar ist der Goldpreis von seinem Zwischentief im Dezember in Dollar von 1.126 Dollar auf 1.259 Dollar also um 11,8 Prozent gestiegen, aber in Euro ist Gold nur von 1.076 auf 1.121 Euro gestiegen, also um lediglich 4,1 Prozent. Dazu der Chart (in rot die Entwicklung des Goldes in Euro):

 

Das hängt mit der auffallenden Entwicklung des Goldpreises im Mai zusammen. Während der Goldpreis in USD im Mai deutlich gestiegen ist, läuft er in Euro konstant seitwärts. Und in dem Chart erkennen Sie auch, warum man als Euro-Besitzer im Moment nicht so wirklich Freude an der Kursentwicklung hat. Der Goldpreis befindet sich wieder da, wo er sich Anfang des Jahres befunden hat.

Noch trauriger wird es, wenn man weiter zurückschaut. Wie im Chart zu erkennen, wurde das aktuelle Niveau schon einmal Anfang 2015 erreicht. Und geht man noch weiter zurück (nicht in dem Chart zu erkennen), befindet sich der EUR-Goldpreis wieder da, wo er 2013 schon war. Und auch Mitte 2011, vor dem letzten großen und impulsiven Anstieg, notierte Gold bei 1112,1 Euro. Für viele Anleger, die anschließend langfristig in Gold investierten, wäre also eine Investition in Aktien die doch deutlich bessere Alternative gewesen.

Aber gut, hinterher ist man immer schlauer. Und egal, wie sich Gold entwickelt, natürlich ist es gerade im Sinne einer guten Diversifikation grundsätzlich gut, einen Teil des Anlagekapitals in Gold investiert zu haben, egal wie sich der Goldpreis kurz- bis mittelfristig entwickelt.

Viele Grüße

Ihr

Sven Weisenhaus


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Gold in Euro macht wenig Freude

von Sven Weisenhaus

So etwas geschieht sehr selten, aber es passiert: Die Meldung zum Chicagoer-Einkaufsmanagerindex wurde gestern im weiteren Verlauf korrigiert – die zunächst negative Kursbewegung wurde entsprechend schnell wieder aufgelöst. Das geschah jedoch nach Redaktionsschluss der Börse-Intern, so dass wir darauf nicht mehr reagieren konnten. Das holen wir aber jetzt natürlich nach:

Hieß es in der ersten Meldung noch, dass es zu einem deutlichen Rückgang des Chicagoer Einkaufsmanagerindex im Mai auf 55,2 Punkte gekommen sei, lautet die Korrektur, dass der Index von zuvor 58,3 Punkten auf nun 59,4 Punkte gestiegen ist. Das ist der höchste Wert seit November 2014. Und damit ist natürlich auch die gestrige Analyse zu dieser fehlerhaften Meldung entsprechend hinfällig.

Gold in Euro macht wenig Freude

Nach wie vor dümpelt der DAX nun schon seit zwei Wochen in einer engen Seitwärtsbewegung von knapp 200 Punkten hin und her. Deutlicher war im Mai die Kursbewegung des Euros, der steil anstieg. Damit ist er seit Anfang 2017 von seinem Tief bei 1,034 Dollar auf mittlerweile 1,125 Dollar angestiegen. Und das hat einen interessanten Einfluss auf den Goldpreis – in Euro.

Zwar ist der Goldpreis von seinem Zwischentief im Dezember in Dollar von 1.126 Dollar auf 1.259 Dollar also um 11,8 Prozent gestiegen, aber in Euro ist Gold nur von 1.076 auf 1.121 Euro gestiegen, also um lediglich 4,1 Prozent. Dazu der Chart (in rot die Entwicklung des Goldes in Euro):

 

Das hängt mit der auffallenden Entwicklung des Goldpreises im Mai zusammen. Während der Goldpreis in USD im Mai deutlich gestiegen ist, läuft er in Euro konstant seitwärts. Und in dem Chart erkennen Sie auch, warum man als Euro-Besitzer im Moment nicht so wirklich Freude an der Kursentwicklung hat. Der Goldpreis befindet sich wieder da, wo er sich Anfang des Jahres befunden hat.

Noch trauriger wird es, wenn man weiter zurückschaut. Wie im Chart zu erkennen, wurde das aktuelle Niveau schon einmal Anfang 2015 erreicht. Und geht man noch weiter zurück (nicht in dem Chart zu erkennen), befindet sich der EUR-Goldpreis wieder da, wo er 2013 schon war. Und auch Mitte 2011, vor dem letzten großen und impulsiven Anstieg, notierte Gold bei 1112,1 Euro. Für viele Anleger, die anschließend langfristig in Gold investierten, wäre also eine Investition in Aktien die doch deutlich bessere Alternative gewesen.

Aber gut, hinterher ist man immer schlauer. Und egal, wie sich Gold entwickelt, natürlich ist es gerade im Sinne einer guten Diversifikation grundsätzlich gut, einen Teil des Anlagekapitals in Gold investiert zu haben, egal wie sich der Goldpreis kurz- bis mittelfristig entwickelt.

Viele Grüße

Ihr

Sven Weisenhaus

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