In dieser Ausgabe von Börse - Intern lesen Sie: Die US-Konjunkturdaten werden nun immer wichtiger für die Analyse der Märkte ...
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Aus dem FOMC-Sitzungsprotokoll, das gestern veröffentlicht wurde, geht hervor, dass sich die Fed-Mitglieder nicht ganz einig sind, wann weitere Zinserhöhungen angebracht sind. Die überwiegende Mehrheit geht davon aus, dass zurzeit noch eine abwartende Haltung sinnvoll sei. Das sich abschwächende Wachstum in China und der Weltwirtschaft könnten ansonsten in Verbindung mit steigenden Zinsen auch das Wirtschaftswachstum in den USA abwürgen.

Andere Fed-Mitglieder machen sich Sorgen, dass die Fed zu zögerlich agiert, und später daher größere Zinsschritte notwendig werden könnten.

Das Dilemma der Fed

Dieser Disput zeigt, in welchem Dilemma die Fed steckt. Sie müsste in die Zukunft schauen können, aber auch eine Fed kann das nicht. Klar ist lediglich: Durch die extremen geldpolitischen Maßnahmen hat sich die US-Wirtschaft wieder erholt. Weniger klar ist, wie stabil das Wachstum wirklich ist und welche Zinserhöhungen es somit verkraften kann. Erschwerend kommt hinzu, dass ebenso niemand absehen kann, wie sich das weltwirtschaftliche Wachstum, das natürlich auch Einfluss auf das US-Wirtschaftswachstum hat, in den kommenden Monaten und Jahren entwickelt.

Entwicklung des US-Leitzinses seit 1983

Zu schnell oder zu langsam

Werden die Zinsen also zu schnell angehoben, könnte das US-Wirtschaftswachstum schnell wieder in sich zusammenbrechen. Aber auch wenn die Zinsen zu langsam angehoben werden, könnte es zu erheblichen Problemen kommen. Denn die enorm ausgeweitete Geldmenge kann jederzeit dazu führen, dass die Inflation schneller als bisher erwartet anzieht.

Das Inflationsgespenst

In einem solchen Fall müsste die Fed die Zinsen schnell und sprunghaft anheben, damit aus einer stark steigenden Inflation keine unkontrollierte Inflation wird. Das wiederum würde, wie eben beschrieben, das Wirtschaftswachstum abwürgen, aber auch die weltweiten Aktienmärkte stark verunsichern, die von der Fed auf einen moderat steigenden Zinspfad eingeschworen wurden. Eine Verunsicherung, die schnell auch zu starken Crashs führen könnte. Und ob das Finanzsystem einen weiteren Crash zum aktuellen Zeitpunkt verkraften würde, ob dieser Crash wiederum einen stark negativen Einfluss auf die Weltwirtschaft hätte, kann man natürlich jetzt noch nicht sagen. Aber die Risiken wären groß.

Vorsichtig, aber nicht zu zögerlich

Die Fed muss also vorsichtig agieren, ohne zu zögerlich zu sein. Der Weg aus der expansiven Geldpolitik hin zur Normalität ist ein harter und äußerst schwieriger Weg. Darauf weisen wir hier in der Börse-Intern schon seit Jahren hin.

Und so gibt das jüngste Fed-Protokoll lediglich die unklare Situation wieder, in der sich die Fed befindet. Dementsprechend müssen wir als Anleger mit dieser Situation umgehen. Genau wie die Fed müssen auch wir die wirtschaftlichen Entwicklungen in den USA, sowie die Entwicklung der Weltwirtschaft und hier vor allem die von China sehr genau beobachten.

Darauf müssen Sie in den kommenden Jahren achten:

Sobald sich ein stärkerer Inflationsdruck in den US-Konjunkturdaten zeigt, müssen wir mit weiteren Zinsanhebungen rechnen. Das gleich gilt, wenn sich die Wachstumsindikatoren weiter verfestigen. Falls jedoch erneut schwächere Konjunkturdaten zu erkennen sind oder sich eher deflationäre Entwicklungen zeigen, werden baldige Zinserhöhungen unwahrscheinlicher.

Die Märkte werden auf die Gefahr schnell oder stärker steigender Zinsen verhalten reagieren, die Möglichkeit langsamer steigender Zinsen oder sogar wieder stagnierender Zinsen eher mit steigenden Kursen quittieren. Das ist demnach der Fahrplan für die kommenden Monate und wahrscheinlich sogar Jahre!

Die Zeit der diversen QE-Programme, in der wir uns einfach auf die Aussagen der Fed verlassen konnten, dass die niedrigen Zinsen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt sich nicht verändern, egal was für Konjunkturdaten gemeldet wurden, ist längst vorbei. Die US-Konjunkturdaten werden in den kommenden Jahren wieder deutlich stärkeren Einfluss auf die Kursentwicklungen haben und wir werden hier in der Börse-Intern diese Daten dementsprechend auch wieder intensiver für Sie analysieren!

Viele Grüße

Ihr

Sven Weisenhaus

PS: Gestern war ich zu einem Interview bei „Der Aktionär TV“ in Frankfurt. Sie können sich das Video dazu hier ansehen.

Anschließend hat mich Herr Tietze von X-Markets direkt noch auf ein Interview in die Deutsche Bank eingeladen. Auch dieses Gespräch können Sie sich als Video ansehen: Klicken Sie dazu hier!


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