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Ihr täglicher und kostenloser Börsen-Newsletter mit den besten Prognosen für die Aktienmärkte

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Eine Trading-Idee für die aktuelle Marktsituation

Ausgabe vom 21.08.2019

Gestern war hier an dieser Stelle zu lesen, dass die Zinsspekulationen neu genährt wurden. Doch die vermeintlichen neuen Zinsspekulationen dürften die Aktienkurse aus meiner Sicht kaum bewegt haben. Denn die Forderungen des US-Präsidenten an die Notenbank Federal Reserve (Fed) waren längst bekannt und die aktuellen Twitter-Forderungen im Grunde lediglich eine Wiederholung.

Kurse konsolidieren nach dynamischen Kursbewegungen

Chartanalysten wissen dagegen, dass es nach dynamischen Kursbewegungen stets zu Konsolidierungen kommt. Dabei bewegen sich die Kurse eine Zeitlang tendenziell seitwärts und somit auf und ab. Besonderer Nachrichten bedarf es dazu nicht. Und aus meiner Sicht befinden wir uns gerade in einer solchen Markphase.

Dies zeigt auch der folgende Chart des S&P 500. Der Index hat sich nach dem ersten dynamischen Kursrutsch zwischen den wichtigen Kursmarken von 2.816,94 und 2.940,91 Punkten eingependelt (siehe kleines gelbes Rechteck im Chart).

S&P 500 - Target-Trend-Analyse

Die Konsolidierung nach dem ersten Kursrutsch lässt sich damit erklären, dass die Anleger höchst verunsichert sind. Sie fragen sich, ob es sich lediglich wieder nur um einen kurzen Rücksetzer handelt oder ob sich die Korrektur ausweitet, so wie im vorangegangenen Jahr. Bullen und Bären testen ihre Kräfte aus. Und dabei werden Positionen zwischen den Anlegern hin und hergeschoben. In dieser Phase machen Kurse Nachrichten, und nicht umgekehrt.

Ist diese Umpositionierung der Anleger abgeschlossen, kommt es zur nächsten Trendbewegung. Und da es aktuell so aussieht, als würden wir eine Konsolidierung in der begonnenen Abwärtsbewegung sehen, müssten die Kurse demnach bald weiter abgeben. Doch das ist noch ungewiss und bleibt abzuwarten.

Worauf soll man nun setzen?

Zu dieser Unsicherheit, die aktuell bei den Anlegern herrscht, passt auch die Unsicherheits-Trompete, die Torsten Ewert vorgestern für das Kursgeschehen im DAX beschrieben hat. Die Anleger wissen derzeit einfach nicht, wie es weiter geht. „Denn am Freitag hat schon wieder eine Kurserholung begonnen. Ob daraus ein neuer Aufwärtstrend oder wieder nur eine kurze Gegenbewegung wird, kann aktuell niemand sagen“, schrieb ich vorgestern auch in der Wochenausgabe des Hebel XXL.

Und weiter: „Die fundamentalen Entwicklungen sprechen derzeit für weiter fallende Kurse. Die Saisonalität lässt hingegen eher eine seitwärts gerichtete Konsolidierung erwarten. Und die Stimmung, die nach den bislang noch eher bescheidenen Kursverlusten schon wieder relativ pessimistisch ist, könnte im Sinne der Sentiment-Theorie sogar deutliche Kurssteigerungen bringen. Doch worauf soll man nun setzen?

Warten auf klare Signale

Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach. Wenn man keine klaren Signale für einen Long- oder Short-Einstieg erkennt, dann sollte man sich einfach eine Zeitlang aus dem Markt heraushalten, bis man wieder eindeutige Formationen erkennt. So lautete jüngst auch mein Rat an die Leser des Target-Trend-Spezial in Bezug auf den DAX. Für viele Trader ist diese Maxime allerdings schwer umzusetzen. Denn insbesondere Börsenneulinge haben meist den Drang, permanent im Markt investiert zu sein, aus Angst etwas zu verpassen.

Doch erfahrene Anleger wissen, dass es an der Börse immer wieder neue Chancen gibt, die man nutzen kann. Und bei unsicheren Marktphasen oder Chartbildern ist die Wahrscheinlichkeit zu gleichmäßig verteilt, das Chance-Risiko-Verhältnis entsprechend in beide Richtungen ausgeglichen. Bei eindeutigen Formationen hingegen kann man die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte zukünftige Marktbewegung für sich arbeiten lassen. Das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert sich. Die erzielbaren Gewinne sind dann meist höher – und damit letztlich auch der persönliche Erfolg an der Börse.

Eine Trading-Idee für die aktuelle Situation

Wie oben bereits beschrieben, wirken die aktuellen Kursbewegungen an den Aktienmärkten insbesondere bei den US-Indizes wie Konsolidierungen der vorangegangenen Kursverluste. Die Kurse halten sich dabei relativ stabil, trotz der gestiegenen Rezessionsängste. Doch aus den Chartbildern sind eher weitere Kursverluste zu erwarten, weil die Seitwärtskonsolidierungen nach einer dynamischen Abwärtsbewegung stattfinden und dadurch trendbestätigend aussehen. Die Aktienmärkte könnten daher bald den Rentenmärkten folgen. Diese haben eine Rezession längst eingepreist. Und ich rechne aktuell damit, dass dies auch die US-Indizes noch tun werden.

Wer darauf setzen möchte, kann am oberen Ende der Seitwärtskonsolidierungen (z. B. kleines gelbes Rechteck im S&P 500) eine Short-Position eröffnen. Den Stopp dazu kann man anfänglich auf das Allzeithoch legen. Fallen die Kurse dann wieder zurück an das untere Ende der Konsolidierung, kann man den Stopp auf Einstandskurs nachziehen. Erholen sich die Kurse wieder, lässt man sich eben aus dem Markt werfen und wartet auf die nächste Chance. Brechen die Indizes aber nach unten aus, kann man den Short-Trade ausbauen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de 


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Eine Trading-Idee für die aktuelle Marktsituation

von Sven Weisenhaus

Gestern war hier an dieser Stelle zu lesen, dass die Zinsspekulationen neu genährt wurden. Doch die vermeintlichen neuen Zinsspekulationen dürften die Aktienkurse aus meiner Sicht kaum bewegt haben. Denn die Forderungen des US-Präsidenten an die Notenbank Federal Reserve (Fed) waren längst bekannt und die aktuellen Twitter-Forderungen im Grunde lediglich eine Wiederholung.

Kurse konsolidieren nach dynamischen Kursbewegungen

Chartanalysten wissen dagegen, dass es nach dynamischen Kursbewegungen stets zu Konsolidierungen kommt. Dabei bewegen sich die Kurse eine Zeitlang tendenziell seitwärts und somit auf und ab. Besonderer Nachrichten bedarf es dazu nicht. Und aus meiner Sicht befinden wir uns gerade in einer solchen Markphase.

Dies zeigt auch der folgende Chart des S&P 500. Der Index hat sich nach dem ersten dynamischen Kursrutsch zwischen den wichtigen Kursmarken von 2.816,94 und 2.940,91 Punkten eingependelt (siehe kleines gelbes Rechteck im Chart).

S&P 500 - Target-Trend-Analyse

Die Konsolidierung nach dem ersten Kursrutsch lässt sich damit erklären, dass die Anleger höchst verunsichert sind. Sie fragen sich, ob es sich lediglich wieder nur um einen kurzen Rücksetzer handelt oder ob sich die Korrektur ausweitet, so wie im vorangegangenen Jahr. Bullen und Bären testen ihre Kräfte aus. Und dabei werden Positionen zwischen den Anlegern hin und hergeschoben. In dieser Phase machen Kurse Nachrichten, und nicht umgekehrt.

Ist diese Umpositionierung der Anleger abgeschlossen, kommt es zur nächsten Trendbewegung. Und da es aktuell so aussieht, als würden wir eine Konsolidierung in der begonnenen Abwärtsbewegung sehen, müssten die Kurse demnach bald weiter abgeben. Doch das ist noch ungewiss und bleibt abzuwarten.

Worauf soll man nun setzen?

Zu dieser Unsicherheit, die aktuell bei den Anlegern herrscht, passt auch die Unsicherheits-Trompete, die Torsten Ewert vorgestern für das Kursgeschehen im DAX beschrieben hat. Die Anleger wissen derzeit einfach nicht, wie es weiter geht. „Denn am Freitag hat schon wieder eine Kurserholung begonnen. Ob daraus ein neuer Aufwärtstrend oder wieder nur eine kurze Gegenbewegung wird, kann aktuell niemand sagen“, schrieb ich vorgestern auch in der Wochenausgabe des Hebel XXL.

Und weiter: „Die fundamentalen Entwicklungen sprechen derzeit für weiter fallende Kurse. Die Saisonalität lässt hingegen eher eine seitwärts gerichtete Konsolidierung erwarten. Und die Stimmung, die nach den bislang noch eher bescheidenen Kursverlusten schon wieder relativ pessimistisch ist, könnte im Sinne der Sentiment-Theorie sogar deutliche Kurssteigerungen bringen. Doch worauf soll man nun setzen?

Warten auf klare Signale

Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach. Wenn man keine klaren Signale für einen Long- oder Short-Einstieg erkennt, dann sollte man sich einfach eine Zeitlang aus dem Markt heraushalten, bis man wieder eindeutige Formationen erkennt. So lautete jüngst auch mein Rat an die Leser des Target-Trend-Spezial in Bezug auf den DAX. Für viele Trader ist diese Maxime allerdings schwer umzusetzen. Denn insbesondere Börsenneulinge haben meist den Drang, permanent im Markt investiert zu sein, aus Angst etwas zu verpassen.

Doch erfahrene Anleger wissen, dass es an der Börse immer wieder neue Chancen gibt, die man nutzen kann. Und bei unsicheren Marktphasen oder Chartbildern ist die Wahrscheinlichkeit zu gleichmäßig verteilt, das Chance-Risiko-Verhältnis entsprechend in beide Richtungen ausgeglichen. Bei eindeutigen Formationen hingegen kann man die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte zukünftige Marktbewegung für sich arbeiten lassen. Das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert sich. Die erzielbaren Gewinne sind dann meist höher – und damit letztlich auch der persönliche Erfolg an der Börse.

Eine Trading-Idee für die aktuelle Situation

Wie oben bereits beschrieben, wirken die aktuellen Kursbewegungen an den Aktienmärkten insbesondere bei den US-Indizes wie Konsolidierungen der vorangegangenen Kursverluste. Die Kurse halten sich dabei relativ stabil, trotz der gestiegenen Rezessionsängste. Doch aus den Chartbildern sind eher weitere Kursverluste zu erwarten, weil die Seitwärtskonsolidierungen nach einer dynamischen Abwärtsbewegung stattfinden und dadurch trendbestätigend aussehen. Die Aktienmärkte könnten daher bald den Rentenmärkten folgen. Diese haben eine Rezession längst eingepreist. Und ich rechne aktuell damit, dass dies auch die US-Indizes noch tun werden.

Wer darauf setzen möchte, kann am oberen Ende der Seitwärtskonsolidierungen (z. B. kleines gelbes Rechteck im S&P 500) eine Short-Position eröffnen. Den Stopp dazu kann man anfänglich auf das Allzeithoch legen. Fallen die Kurse dann wieder zurück an das untere Ende der Konsolidierung, kann man den Stopp auf Einstandskurs nachziehen. Erholen sich die Kurse wieder, lässt man sich eben aus dem Markt werfen und wartet auf die nächste Chance. Brechen die Indizes aber nach unten aus, kann man den Short-Trade ausbauen.


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Ihr
Sven Weisenhaus
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