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DAX: Das sind derzeit die wichtigsten Signalgeber

Ausgabe vom 23.08.2018

Inhaltsverzeichnis

Stabiles Wachstum in der Eurozone

Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone zeigt sich derzeit recht stabil. So ist der Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex (Composite PMI) von IHS Markit im August nach einer ersten Schnellschätzung um 0,1 auf 54,4 Punkte leicht angestiegen. Auf Sicht von einem halben Jahr hat er sich damit in einer engen Spanne von 54,1 bis 55,2 Zählern eingependelt. Und damit hält sich der Frühindikator komfortabel oberhalb der Schwelle von 50 Punkten, ab der zukünftiges Wachstum signalisiert wird.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Eurozone Composite (Industrie und Dienstleistung)

Auch beim Gesamtindex (Composite PMI) für Deutschland ging es aufwärts, wobei hier der Anstieg mit +0,7 Punkten auf 55,7 Zähler im August noch etwas kräftiger ausfiel. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich damit so stark wie zuletzt vor sechs Monaten.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Deutschland Composite (Industrie und Dienstleistung)

Angesichts der Nachrichten, die permanent von möglichen Krisenherden zum Beispiel in den USA, China, Italien, der Türkei oder im Iran berichten, ist es schon beeindruckend, wie wenig sich die Wirtschaft davon anstecken lässt. Und für die Aktienmärkte gilt selbiges. Genau wie der Einkaufsmanagerindex tendieren der Euro STOXX 50 oder der DAX schon seit Monaten in relativ engen Spannen seitwärts. Und angesichts des stabilen Wachstums, das sich wohl mit Blick auf die Einkaufsmanagerdaten auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird, ist aktuell nicht mit großen Kurseinbrüchen zu rechnen.

Schwindender Optimismus

Allerdings gibt es derzeit auch wenige Gründe für stärkere Kursanstiege. Denn die befragten Einkaufsmanager waren zuletzt, was die Geschäftsaussichten der Eurozone binnen Jahresfrist angeht, im Durchschnitt so wenig optimistisch aus wie zuletzt vor 23 Monaten. In der Industrie sank der Optimismus auf ein 34-Monatstief, im Servicesektor auf ein 21-Monatstief. Und dies kann man durchaus auf die gestiegene politische Unsicherheit zurückführen.

Für das 3. Quartal 2018 sollte das aber noch keine spürbaren Auswirkungen haben. Es könnte dank eines starken Dienstleistungssektors mindestens genauso gut ausfallen wie das 2. Quartal 2018 (BIP: +0,4 %). Die Zukunftsindikatoren (z. B. Auftragsbestand, Auftragseingang, Exportaussichten) deuten hingegen darauf hin, dass die Konjunktur nach dem Sommer weiter abkühlen könnte.

An den Aktienmärkten dürfte sich daher die von mir bereits vor Monaten erwartete Seitwärtstendenz auf hohem Niveau auch in den kommenden Wochen fortsetzen.


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DAX tendiert in einem unkalkulierbaren Auf und Ab seitwärts

Im DAX stellt sich diese Seitwärtstendenz schon seit einigen Wochen bzw. sogar schon seit Monaten in einem kaum kalkulierbaren Auf und Ab dar (siehe folgender Chart). Eine klare Handelsspanne zeichnet sich durch verschiedene Hoch- und Tiefpunkte dabei nicht ab. Und auch ein länger anhaltender Trend lässt sich in diesem Zeitraum nicht identifizieren.

DAX - Target-Trend-Analyse

Zuletzt fand der deutsche Leitindex zwei Mal in einer Unterstützungszone Halt, die sich durch die Tiefs vom 27. und 28. Juni sowie 2. Juli bildet und zwischen 12.132,72 und 12.104,41 Punkten liegt (grün im Chart).

Fibonacci-Retracements als wichtigste Signalgeber

Von diesem kleinen „Doppelboden“ aus gelang dem DAX ein Anstieg bis an das 38,20%-Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Korrekturwelle bei 12.413,33 Punkten.

DAX - Fibonacci-Retracements

Da der DAX an dieser Marke nicht abgeprallt ist, sondern in deren Wirkungsbereich nur konsolidiert, ist bald mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Sollte dann auch das Maximalkursziel einer Erholungsbewegung von 61,80 % (12.594,15 Punkte) überschritten werden, was auch einen Anstieg über die Mittellinie bei 12.590 Punkten erfordert, wäre das Chartbild wieder völlig neutral. Der DAX wäre dann wieder mitten in seiner Seitwärtsbewegung, die sich damit wohl fortsetzen dürfte.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an meine vorangegangene DAX-Analyse vom 14. August. Damals hatte ein Unterschreiten der 61,80%-Marke als Maximalkorrekturkursziel den Juli-Aufwärtstrend beendet. Kommt es nun zum Überschreiten dieser Marke, wäre der August-Abwärtstrend beendet. Die Fibonacci-Retracements sind hier ein sehr guter Signalgeber.

Das sind derzeit die wichtigsten Signalgeber

Im Moment sollte man also besonders darauf achten, wie sich der DAX an den Fibonacci-Marken verhält. Diese entscheiden, ob der aktuelle August-Aufwärtstrend weiter Bestand hat. Und nach unten hin ist die Zone zwischen 12.132,72 und 12.104,41 Punkten entscheidend. Wird diese gebrochen, dürfte die psychologisch wichtige 12.000er Marke mindestens die Kurse anziehen. Und nach oben hin muss man beachten, ob es zu einer verstärkten Tendenz von tieferen Hochs kommt (siehe dick rot gestrichelte Abwärtslinien im Target-Trend-Chart oben). Auf diese mögliche Beschleunigung der Abwärtstendenz hatte auch Torsten Ewert am vergangenen Montag hingewiesen. Und sein „Fahrplan“ gilt auch heute noch, verbunden mit den heute genannten (zusätzlichen) Marken.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


PS: In diesem aktuellen Seitwärtsmarkt können nur Trader ordentliche Gewinne erzielen. Und genau für diese Marktteilnehmer hat Stockstreet die richtigen Börsendienste im Portfolio. Dort erhalten Sie ganz konkrete Handlungsempfehlungen für diese Marktphase. Und es ist für jeden Anlage- und Trading-Stil etwas dabei. Aber das Beste ist: In der Probe-Phase sind diese Empfehlungen kostenlos!


Stabiles Wachstum in der Eurozone

von Sven Weisenhaus

Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone zeigt sich derzeit recht stabil. So ist der Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex (Composite PMI) von IHS Markit im August nach einer ersten Schnellschätzung um 0,1 auf 54,4 Punkte leicht angestiegen. Auf Sicht von einem halben Jahr hat er sich damit in einer engen Spanne von 54,1 bis 55,2 Zählern eingependelt. Und damit hält sich der Frühindikator komfortabel oberhalb der Schwelle von 50 Punkten, ab der zukünftiges Wachstum signalisiert wird.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Eurozone Composite (Industrie und Dienstleistung)

Auch beim Gesamtindex (Composite PMI) für Deutschland ging es aufwärts, wobei hier der Anstieg mit +0,7 Punkten auf 55,7 Zähler im August noch etwas kräftiger ausfiel. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich damit so stark wie zuletzt vor sechs Monaten.

IHS Markit Einkaufsmanagerindex Deutschland Composite (Industrie und Dienstleistung)

Angesichts der Nachrichten, die permanent von möglichen Krisenherden zum Beispiel in den USA, China, Italien, der Türkei oder im Iran berichten, ist es schon beeindruckend, wie wenig sich die Wirtschaft davon anstecken lässt. Und für die Aktienmärkte gilt selbiges. Genau wie der Einkaufsmanagerindex tendieren der Euro STOXX 50 oder der DAX schon seit Monaten in relativ engen Spannen seitwärts. Und angesichts des stabilen Wachstums, das sich wohl mit Blick auf die Einkaufsmanagerdaten auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird, ist aktuell nicht mit großen Kurseinbrüchen zu rechnen.

Schwindender Optimismus

Allerdings gibt es derzeit auch wenige Gründe für stärkere Kursanstiege. Denn die befragten Einkaufsmanager waren zuletzt, was die Geschäftsaussichten der Eurozone binnen Jahresfrist angeht, im Durchschnitt so wenig optimistisch aus wie zuletzt vor 23 Monaten. In der Industrie sank der Optimismus auf ein 34-Monatstief, im Servicesektor auf ein 21-Monatstief. Und dies kann man durchaus auf die gestiegene politische Unsicherheit zurückführen.

Für das 3. Quartal 2018 sollte das aber noch keine spürbaren Auswirkungen haben. Es könnte dank eines starken Dienstleistungssektors mindestens genauso gut ausfallen wie das 2. Quartal 2018 (BIP: +0,4 %). Die Zukunftsindikatoren (z. B. Auftragsbestand, Auftragseingang, Exportaussichten) deuten hingegen darauf hin, dass die Konjunktur nach dem Sommer weiter abkühlen könnte.

An den Aktienmärkten dürfte sich daher die von mir bereits vor Monaten erwartete Seitwärtstendenz auf hohem Niveau auch in den kommenden Wochen fortsetzen.

DAX tendiert in einem unkalkulierbaren Auf und Ab seitwärts

von Sven Weisenhaus

Im DAX stellt sich diese Seitwärtstendenz schon seit einigen Wochen bzw. sogar schon seit Monaten in einem kaum kalkulierbaren Auf und Ab dar (siehe folgender Chart). Eine klare Handelsspanne zeichnet sich durch verschiedene Hoch- und Tiefpunkte dabei nicht ab. Und auch ein länger anhaltender Trend lässt sich in diesem Zeitraum nicht identifizieren.

DAX - Target-Trend-Analyse

Zuletzt fand der deutsche Leitindex zwei Mal in einer Unterstützungszone Halt, die sich durch die Tiefs vom 27. und 28. Juni sowie 2. Juli bildet und zwischen 12.132,72 und 12.104,41 Punkten liegt (grün im Chart).

Fibonacci-Retracements als wichtigste Signalgeber

Von diesem kleinen „Doppelboden“ aus gelang dem DAX ein Anstieg bis an das 38,20%-Fibonacci-Retracement der vorangegangenen Korrekturwelle bei 12.413,33 Punkten.

DAX - Fibonacci-Retracements

Da der DAX an dieser Marke nicht abgeprallt ist, sondern in deren Wirkungsbereich nur konsolidiert, ist bald mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Sollte dann auch das Maximalkursziel einer Erholungsbewegung von 61,80 % (12.594,15 Punkte) überschritten werden, was auch einen Anstieg über die Mittellinie bei 12.590 Punkten erfordert, wäre das Chartbild wieder völlig neutral. Der DAX wäre dann wieder mitten in seiner Seitwärtsbewegung, die sich damit wohl fortsetzen dürfte.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an meine vorangegangene DAX-Analyse vom 14. August. Damals hatte ein Unterschreiten der 61,80%-Marke als Maximalkorrekturkursziel den Juli-Aufwärtstrend beendet. Kommt es nun zum Überschreiten dieser Marke, wäre der August-Abwärtstrend beendet. Die Fibonacci-Retracements sind hier ein sehr guter Signalgeber.

Das sind derzeit die wichtigsten Signalgeber

Im Moment sollte man also besonders darauf achten, wie sich der DAX an den Fibonacci-Marken verhält. Diese entscheiden, ob der aktuelle August-Aufwärtstrend weiter Bestand hat. Und nach unten hin ist die Zone zwischen 12.132,72 und 12.104,41 Punkten entscheidend. Wird diese gebrochen, dürfte die psychologisch wichtige 12.000er Marke mindestens die Kurse anziehen. Und nach oben hin muss man beachten, ob es zu einer verstärkten Tendenz von tieferen Hochs kommt (siehe dick rot gestrichelte Abwärtslinien im Target-Trend-Chart oben). Auf diese mögliche Beschleunigung der Abwärtstendenz hatte auch Torsten Ewert am vergangenen Montag hingewiesen. Und sein „Fahrplan“ gilt auch heute noch, verbunden mit den heute genannten (zusätzlichen) Marken.


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