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Nachrichten zur OPEC+ können US-Arbeitsmarktzahlen heilen

Ausgabe vom 02.04.2020

Die Zahl des Tages lautet heute ohne Zweifel 6,65 Millionen. So viele Menschen haben sich in den USA in der vergangenen Woche bis zum 28. März zusätzlich arbeitslos gemeldet. Der bereits rekordhohe Anstieg der Vorwoche (3,3 Millionen, siehe Börse-Intern vom 26. März) wurde damit noch einmal glatt verdoppelt.

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

Binnen nur zwei Wochen haben somit insgesamt fast 10 Millionen US-Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren und staatliche Hilfe beantragt. Und die Viruskrise nimmt in den USA gerade erst richtig Fahrt auf. Die Coronavirus-Koordinatorin des Weißen Hauses, Deborah Birx, sagte einen Höhepunkt der Todesfälle erst in den kommenden zwei Wochen voraus. Birx prognostizierte dabei einen enormen Anstieg der Todesfälle auf 100.000 bis 240.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der rund 330 Millionen US-Amerikaner unterliegen aktuell den von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Vor diesem Hintergrund muss man davon ausgehen, dass auch in der kommenden Woche noch einmal eine große Anzahl an neuen Arbeitslosen gemeldet wird.

Arbeitslosigkeit in den USA explodiert

Seit 2012 hat die Arbeitslosigkeit in den USA nicht mehr als 8 % betragen. Jetzt könnte sie binnen kürzester Zeit über dieses Niveau steigen, nachdem sie im Februar mit nur 3,5 % noch auf einem 50-Jahres-Tief lag. 

Arbeitslosenquote in den USA

Am morgigen Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Dann wird sich zeigen, wie schnell die Arbeitslosenquote nach oben rast. Wobei die morgige Zahl die jüngsten Meldungen der Arbeitslosen noch gar nicht beinhaltet.

Eine ungesunde Kursreaktion

Die Aktienmärkte gingen heute nach Bekanntgabe der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosigkeit um 14:30 Uhr (MESZ) erst einmal auf Tauchstation. Der Dow Jones verlor im Future-Handel binnen 45 Minuten mehr als 400 Punkte. Es folgten aber keineswegs weitere Kursverluste, sondern nach einem wilden Auf und Ab eine ordentliche Kurserholung. Dabei wurden die gesamten Verluste zeitweise sogar mehr als aufgeholt.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Eine „gesunde“ Kursentwicklung ist das natürlich nicht. Die Marktteilnehmer scheinen vielmehr darauf zu setzen, dass die Notenbanken die Probleme mit weiterer Liquidität zuschütten.

Aussichten auf eine Förderkürzung der OPEC+ stützten

Geholfen hat der Kurserholung aber auch eine Twitter-Botschaft von 16:32 Uhr (MESZ), wonach der US-Präsident die Länder Russland und Saudi-Arabien wohl dazu bewegen konnte, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine neue Öl-Förderbegrenzung auszuhandeln. Das führte bei den Ölpreisen zu einer enormen Kursrallye und den Unternehmen des Sektors zu einer Erleichterung, die sich in steigenden Aktien der entsprechenden Unternehmen und damit auch der Aktienindizes wie Dow Jones und DAX bemerkbar machte.

Stopp platzieren oder Gewinne mitnehmen

Wenn Sie vor einer Woche meiner Trading-Idee gefolgt und im Dow Jones am 38,20%-Fibonacci-Retracement bei 22.551,23 Punkten eine Short-Position eingegangen sind, dann können Sie diese nun auf Einstandskurs absichern. Denn nachdem der Dow Jones diese Marke erreicht hatte, gab der Index heute bis auf 20.735 Punkte nach. Fast 2.000 Punkte Gewinn waren damit bereits drin.

Dow Jones - Chartanalyse

Wenn der Index jetzt aber bis an das 38,20er Retracement zurückkehren kann, dann wird dieses meist auch überwunden. Und daher sollte man erst wieder an der 50%-Marke bei ca. 23.891,11 Zählern short gehen.

Es könnte sich auch anbieten, die aktuellen Gewinne mitzunehmen. Bei einem aktuellen Stand des Dow Jones von rund 21.300 Punkten wären immerhin noch ca. 1.250 Punkte Gewinn drin.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


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Nachrichten zur OPEC+ können US-Arbeitsmarktzahlen heilen

von Sven Weisenhaus

Die Zahl des Tages lautet heute ohne Zweifel 6,65 Millionen. So viele Menschen haben sich in den USA in der vergangenen Woche bis zum 28. März zusätzlich arbeitslos gemeldet. Der bereits rekordhohe Anstieg der Vorwoche (3,3 Millionen, siehe Börse-Intern vom 26. März) wurde damit noch einmal glatt verdoppelt.

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA

Binnen nur zwei Wochen haben somit insgesamt fast 10 Millionen US-Amerikaner ihren Arbeitsplatz verloren und staatliche Hilfe beantragt. Und die Viruskrise nimmt in den USA gerade erst richtig Fahrt auf. Die Coronavirus-Koordinatorin des Weißen Hauses, Deborah Birx, sagte einen Höhepunkt der Todesfälle erst in den kommenden zwei Wochen voraus. Birx prognostizierte dabei einen enormen Anstieg der Todesfälle auf 100.000 bis 240.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der rund 330 Millionen US-Amerikaner unterliegen aktuell den von Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Vor diesem Hintergrund muss man davon ausgehen, dass auch in der kommenden Woche noch einmal eine große Anzahl an neuen Arbeitslosen gemeldet wird.

Arbeitslosigkeit in den USA explodiert

Seit 2012 hat die Arbeitslosigkeit in den USA nicht mehr als 8 % betragen. Jetzt könnte sie binnen kürzester Zeit über dieses Niveau steigen, nachdem sie im Februar mit nur 3,5 % noch auf einem 50-Jahres-Tief lag. 

Arbeitslosenquote in den USA

Am morgigen Freitag wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Dann wird sich zeigen, wie schnell die Arbeitslosenquote nach oben rast. Wobei die morgige Zahl die jüngsten Meldungen der Arbeitslosen noch gar nicht beinhaltet.

Eine ungesunde Kursreaktion

Die Aktienmärkte gingen heute nach Bekanntgabe der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosigkeit um 14:30 Uhr (MESZ) erst einmal auf Tauchstation. Der Dow Jones verlor im Future-Handel binnen 45 Minuten mehr als 400 Punkte. Es folgten aber keineswegs weitere Kursverluste, sondern nach einem wilden Auf und Ab eine ordentliche Kurserholung. Dabei wurden die gesamten Verluste zeitweise sogar mehr als aufgeholt.

Dow Jones - kurzfristige Chartanalyse
(Quelle: Comdirect)

Eine „gesunde“ Kursentwicklung ist das natürlich nicht. Die Marktteilnehmer scheinen vielmehr darauf zu setzen, dass die Notenbanken die Probleme mit weiterer Liquidität zuschütten.

Aussichten auf eine Förderkürzung der OPEC+ stützten

Geholfen hat der Kurserholung aber auch eine Twitter-Botschaft von 16:32 Uhr (MESZ), wonach der US-Präsident die Länder Russland und Saudi-Arabien wohl dazu bewegen konnte, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine neue Öl-Förderbegrenzung auszuhandeln. Das führte bei den Ölpreisen zu einer enormen Kursrallye und den Unternehmen des Sektors zu einer Erleichterung, die sich in steigenden Aktien der entsprechenden Unternehmen und damit auch der Aktienindizes wie Dow Jones und DAX bemerkbar machte.

Stopp platzieren oder Gewinne mitnehmen

Wenn Sie vor einer Woche meiner Trading-Idee gefolgt und im Dow Jones am 38,20%-Fibonacci-Retracement bei 22.551,23 Punkten eine Short-Position eingegangen sind, dann können Sie diese nun auf Einstandskurs absichern. Denn nachdem der Dow Jones diese Marke erreicht hatte, gab der Index heute bis auf 20.735 Punkte nach. Fast 2.000 Punkte Gewinn waren damit bereits drin.

Dow Jones - Chartanalyse

Wenn der Index jetzt aber bis an das 38,20er Retracement zurückkehren kann, dann wird dieses meist auch überwunden. Und daher sollte man erst wieder an der 50%-Marke bei ca. 23.891,11 Zählern short gehen.

Es könnte sich auch anbieten, die aktuellen Gewinne mitzunehmen. Bei einem aktuellen Stand des Dow Jones von rund 21.300 Punkten wären immerhin noch ca. 1.250 Punkte Gewinn drin.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
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