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Eine attraktive Ölpreiswette

Ausgabe vom 06.11.2017

Inhaltsverzeichnis

Eine attraktive Ölpreiswette

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

der Rohölpreis der Sorte Brent ist kürzlich aus seiner jahrelangen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen. Dieser Anstieg könnte noch einige Monate weitergehen – und eröffnet damit natürlich Tradingchancen.

Der erwartete Anstieg des Ölpreises ist da!

Bereits Mitte Juli hatte Sven Weisenhaus das Ende der damaligen kurzfristigen Korrektur bei der Sorte WTI angekündigt und einen Wiederanstieg bis auf 50 Dollar angekündigt. Mitte September wurde dieses Kursziel erreicht. Inzwischen stieg der Ölpreis weiter: WTI konnte inzwischen sein Hoch von Anfang 2017 knapp überwinden, Brent schaffte sogar schon den nachhaltigen Ausbruch nach oben (siehe folgender Chart):

Ölpreis Brent, Wochenchart seit Jan. 2016

In den vergangenen beiden Wochen legte Brent besonders stark zu. Der Ölpreis brach dabei nicht nur das Hoch vom Januar (grüne Linie), sondern auch die wichtige 60-Dollar-Marke. Dabei sah es Ende September noch so aus, als wolle der Kurs wieder nach unten drehen (siehe roter Pfeil). Mit dem Eintritt in das obere Rechteck (eine Kopie der alten Seitwärtsbewegung seit 2016; siehe gelbes Rechteck) hat der Kurs nun Potenzial bis zur 70-Dollar-Marke.

In den Medien werden für die jüngste Stärke Äußerungen des saudi-arabischen Kronprinzen verantwortlich gemacht, der sich für eine Verlängerung der OPEC-Produktionskürzungen ausgesprochen hat. Doch diese sind damit noch nicht beschlossen und vor allem nicht umgesetzt. Bekanntlich hatte die OPEC immer wieder Probleme, ihre Kürzungsbeschlüsse durchzusetzen. Außerdem sind Nicht-OPEC-Mitglieder wie Russland und die USA (Fracking-Industrie!) nur zu gern bereit, diese Lücke zu füllen.

Warum diesmal die Nachfrage verantwortlich sein könnte

Aber möglicherweise ist für den aktuellen Preisanstieg nicht die „Angebotsseite“, sondern die „Nachfrageseite“ verantwortlich. Ende September hat die US-Wetterbehörde für das Jahresende ein „La-Niña“-Ereignis ausgerufen. Das hat zunächst häufig kräftige Wetterturbulenzen zur Folge: Starkregen und Überschwemmungen in Südostasien und Australien, Trockenheit und Kälte hingegen an der südamerikanischen Pazifikküste. In Nordamerika wird das Auftreten von Hurrikanen begünstigt – und es kommt oft zu sehr kalten Wintern.

Eine Hurrikansaison mit zwei extrem starken Exemplaren („Harvey“ und „Irma“) haben die USA bereits erlebt. Ein kalter Winter würde natürlich den Heizölbedarf in den USA nach oben treiben – und damit auch die Ölpreise. Weitere OPEC-Produktionskürzungen kämen damit zur Unzeit für die USA und dürften den Ölpreis weiter steigen lassen. Das 70-Dollar-Szenario ist also keineswegs nur eine theoretische Möglichkeit!

Das Börsen-Barometer hat frühzeitig umgeschaltet

In der Stockstreet Investment Strategie hatte ich meine Leser rechtzeitig auf diese Entwicklung vorbereitet. Das von mir entwickelten Börsen-Barometer, das wir für Aktien, Anleihen, Rohstoffe und den Euro verfolgen, gab zwar Ende Juni ein bearishes Signal (siehe folgender Chart). Dieses entwickelte sich aber zum Fehlsignal: Nach dem Kursrückfall an einer wichtigen Unterstützung und dem Aufwärtstrend seit Anfang 2016 drehte der Ölpreis gleich wieder nach oben (siehe grüner Pfeil) und brach bald danach die rote Korrekturlinie. Anfang September schaltete unser Rohstoff-Barometer dann auch wieder in den Bullenmodus (siehe unterer Chartteil).

Rohstoff-Barometer Stockstreet Investment Strategie

(Quelle: Market/Maker, eigene Berechnungen)

Und obwohl die Öl- und Rohstoffpreise zu diesem Zeitpunkt noch in ihrer Seitwärtsbewegung (blaues bzw. gelbes Rechteck ganz oben) verharrten, empfahl ich meinen Lesern Ende September nach dem „La-Niña“-Alarm eine kleine Ölpreiswette. (Die entsprechende Aktie ist zurzeit knapp 6 % auf Euro-Basis im Plus und weiter kaufenswert.)

Zwei Möglichkeiten, vom Ölpreisanstieg zu profitieren

Aber natürlich können Sie ebenfalls von weiter steigenden Ölpreisen profitieren. Die einfachste Möglichkeit sind natürlich entsprechende Derivate – vom Future bis zum Zertifikat. Diese haben jedoch alle den Nachteil, dass über längere Zeiträume meist sogenannte „Rollverluste“ anfallen: Weil die Futures monatlich verfallen und dementsprechend oft „gerollt“ (also in den des Folgemonats getauscht) werden müssen, müssen regelmäßig höhere Preise gezahlt werden, da die späteren Futurepreise meist höher liegen. Allerdings besteht kurzfristig auch die Möglichkeit von Rollgewinnen – weil die aktuelle Nachfrage aufgrund des bevorstehenden Winters höher ist als die künftige Nachfrage. Das ist momentan am Brent-Future-Markt der Fall.

Eine andere Möglichkeit ist der Kauf der Aktie eines Ölförderunternehmens. Hier gilt im Allgemeinen: Je kleiner das Unternehmen ist und je weiter es am Anfang der Wertschöpfungskette steht, desto stärker ist die Abhängigkeit seines Aktienkurses vom Ölpreis. Die Aktie eines kleinen Fracking-Unternehmens, das ein paar hundert Bohrstellen betreibt, ist eindeutig volatiler als die des riesigen Exxon-Konzerns, der bekanntlich auch die Weiterverarbeitung des Öls übernimmt und sogar Tankstellen betreibt.

Eine erstaunliche, aber auch logische Korrelation

Es gibt jedoch eine Crux bei den Ölförderfirmen: Diese müssen erst einmal investieren, wenn sie neue Bohrlöcher erschließen oder alte wieder in Betrieb nehmen wollen. Das kann zu Engpässen und Verzögerungen führen, bis das Unternehmen sein Öl liefern kann. Am aussichtsreichsten erscheint mir daher derzeit ein Investment im Öl-Service-Sektor. Und das hat mit dem typischen Investitionszyklus im Ölsektor zu tun. Dazu der folgende Chart:

Ölpreis vs. Investitionen vs. Öl-Servicesektor

(Quelle: Market/Maker, US. Bureau of Economic Analysis)

Hier sehen Síe den Ölpreis (schwarze Kurve) und die Investitionen der Unternehmen in die Fördertechnik, wie sie von der nationalen Statistikbehörde der USA quartalsweise ausgewiesen wird (blaue Kurve). Die Investitionen folgen dem Ölpreis seit Jahrzehnten nahezu sklavisch – egal. In welcher Preisregion er sich gerade bewegte. Eine wirklich erstaunliche Korrelation!

Dabei gibt es allerdings eine Verzögerung von durchschnittlich sechs Monaten, mit der die Investitionen dem Ölpreis hinterherhinken. Logisch, denn erst der Ölpreis ist für die Firmen das Signal, ihre Investitionen auszuweiten oder herunterzufahren – und einige organisatorische Vorbereitungen sind dafür ebenfalls notwendig. Zuletzt bildeten daher die Investitionen im zweiten Halbjahr 2016 ihren Boden, während der Ölpreis sein Tief schon im Februar erreichte.

Die attraktivste „Ölwette“

Der Sektorindex der Öl-Service-Unternehmen (rote Kurve) folgt in der Regel ebenfalls diesem Muster und hat daher einen ähnlichen Verlauf wie die anderen beiden Kurven. Aktuell hinkt dieser Index aber hinterher (siehe gelbe Markierung): Während die Investitionen kräftig ansprangen und der Ölpreis schon im Sommer seine jüngste kleine Korrektur beendete, dümpelt der Öl-Service-Sektor immer noch auf seinem niedrigen „Sommer-Niveau“ dahin.

Wenn es in den kommenden Wochen weiter zu steigenden Ölpreisnotierungen kommt und die Nachfrage nach Ölfördertechnik samt dem entsprechenden Bedienpersonal, Wartung, Ersatzteilen usw. schlagartig zunimmt, sollte auch dieser Index bzw. seine Einzelaktien profitieren. Falls es nicht dazu kommt, bieten die nahen Unterstützungen schnelle Ausstiegsmöglichkeiten (Stopps). Das Chance-Risiko-Verhältnis ist also äußerst attraktiv für diese „Ölwette“!

Viel Erfolg und immer eine warme Stube im Winter wünscht Ihnen

Ihr Torsten Ewert

 

PS: Wenn auch Sie künftig von den Erkenntnissen meiner Börsen-Barometer und den entsprechenden Investitionen profitieren wollen, dann melden Sie sich gleich zum 30-tägigen Probeabo der Stockstreet Investment Strategie an!

PPS: In der gerade erschienen November-Ausgabe der Stockstreet Investment Strategie gab es übrigens eine weitere aussichtsreiche Turnaround-Chance – allerdings in einer anderen Branche, dafür aber mit hohem „Crash-Schutzfaktor“! Zur Anmeldung geht es hier lang.


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Trader-Sentiment für 45. KW 2017 (06.11. - 10.11.)

Trotz eines klaren Ungleichgewichts zwischen Bullen und Bären war das Sentiment in der vergangenen Woche kein guter (Kontra-)Indikator. Denn obwohl der vor einer Woche gemessene hohe Optimismus (57,12 % Bullen) nach der Sentimenttehorie für fallende Kurse steht, konnte der DAX anschließend einen lupenrein bullishen Kursverlauf auf das Börsenparkett legen (dunkles Rechteck im Chart).

Der Schlusskurs der Vorwoche (blaue Linie) wurde fast im gesamten Handelsverlauf überboten. Und am Ende landete der DAX nur knapp unter dem Wochenhoch und erzielte mit 13.478,86 Punkten einen Gewinn in Höhe von 1,98 %.

Wir hatten aber vor einer Woche davor gewarnt, sich allein auf das Sentiment zu verlassen. Denn gegen einen intakten Aufwärtstrend sollte man sich ohne weiteres nicht stellen. Auch in der Vergangenheit haben hohe Bullenquoten alleine den aktuellen Aufwärtstrend im DAX nicht brechen können.

In der neuen Umfrage haben wir die exakt gleiche Anzahl von Bullen und Bären gemessen. Daher ist das Stimmungsbild von 50,00 : 50,00 auf keiner Seite auf- oder abgerundet. Ausgeglichener kann das Sentiment nicht sein.

Droht damit wieder eine Seitwärtsbewegung, weil gleich große Kräfte am DAX ziehen? Da die Aufwärtsbewegungen im DAX zuletzt immer wieder von anhaltenden Seitwärtstendenzen unterbrochen wurden, ist dies nicht unwahrscheinlich.


Ihr
Sven Weisenhaus
- Stockstreet-Team -
www.trader-sentiment.de


Eine attraktive Ölpreiswette

von Torsten Ewert

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

der Rohölpreis der Sorte Brent ist kürzlich aus seiner jahrelangen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen. Dieser Anstieg könnte noch einige Monate weitergehen – und eröffnet damit natürlich Tradingchancen.

Der erwartete Anstieg des Ölpreises ist da!

Bereits Mitte Juli hatte Sven Weisenhaus das Ende der damaligen kurzfristigen Korrektur bei der Sorte WTI angekündigt und einen Wiederanstieg bis auf 50 Dollar angekündigt. Mitte September wurde dieses Kursziel erreicht. Inzwischen stieg der Ölpreis weiter: WTI konnte inzwischen sein Hoch von Anfang 2017 knapp überwinden, Brent schaffte sogar schon den nachhaltigen Ausbruch nach oben (siehe folgender Chart):

Ölpreis Brent, Wochenchart seit Jan. 2016

In den vergangenen beiden Wochen legte Brent besonders stark zu. Der Ölpreis brach dabei nicht nur das Hoch vom Januar (grüne Linie), sondern auch die wichtige 60-Dollar-Marke. Dabei sah es Ende September noch so aus, als wolle der Kurs wieder nach unten drehen (siehe roter Pfeil). Mit dem Eintritt in das obere Rechteck (eine Kopie der alten Seitwärtsbewegung seit 2016; siehe gelbes Rechteck) hat der Kurs nun Potenzial bis zur 70-Dollar-Marke.

In den Medien werden für die jüngste Stärke Äußerungen des saudi-arabischen Kronprinzen verantwortlich gemacht, der sich für eine Verlängerung der OPEC-Produktionskürzungen ausgesprochen hat. Doch diese sind damit noch nicht beschlossen und vor allem nicht umgesetzt. Bekanntlich hatte die OPEC immer wieder Probleme, ihre Kürzungsbeschlüsse durchzusetzen. Außerdem sind Nicht-OPEC-Mitglieder wie Russland und die USA (Fracking-Industrie!) nur zu gern bereit, diese Lücke zu füllen.

Warum diesmal die Nachfrage verantwortlich sein könnte

Aber möglicherweise ist für den aktuellen Preisanstieg nicht die „Angebotsseite“, sondern die „Nachfrageseite“ verantwortlich. Ende September hat die US-Wetterbehörde für das Jahresende ein „La-Niña“-Ereignis ausgerufen. Das hat zunächst häufig kräftige Wetterturbulenzen zur Folge: Starkregen und Überschwemmungen in Südostasien und Australien, Trockenheit und Kälte hingegen an der südamerikanischen Pazifikküste. In Nordamerika wird das Auftreten von Hurrikanen begünstigt – und es kommt oft zu sehr kalten Wintern.

Eine Hurrikansaison mit zwei extrem starken Exemplaren („Harvey“ und „Irma“) haben die USA bereits erlebt. Ein kalter Winter würde natürlich den Heizölbedarf in den USA nach oben treiben – und damit auch die Ölpreise. Weitere OPEC-Produktionskürzungen kämen damit zur Unzeit für die USA und dürften den Ölpreis weiter steigen lassen. Das 70-Dollar-Szenario ist also keineswegs nur eine theoretische Möglichkeit!

Das Börsen-Barometer hat frühzeitig umgeschaltet

In der Stockstreet Investment Strategie hatte ich meine Leser rechtzeitig auf diese Entwicklung vorbereitet. Das von mir entwickelten Börsen-Barometer, das wir für Aktien, Anleihen, Rohstoffe und den Euro verfolgen, gab zwar Ende Juni ein bearishes Signal (siehe folgender Chart). Dieses entwickelte sich aber zum Fehlsignal: Nach dem Kursrückfall an einer wichtigen Unterstützung und dem Aufwärtstrend seit Anfang 2016 drehte der Ölpreis gleich wieder nach oben (siehe grüner Pfeil) und brach bald danach die rote Korrekturlinie. Anfang September schaltete unser Rohstoff-Barometer dann auch wieder in den Bullenmodus (siehe unterer Chartteil).

Rohstoff-Barometer Stockstreet Investment Strategie

(Quelle: Market/Maker, eigene Berechnungen)

Und obwohl die Öl- und Rohstoffpreise zu diesem Zeitpunkt noch in ihrer Seitwärtsbewegung (blaues bzw. gelbes Rechteck ganz oben) verharrten, empfahl ich meinen Lesern Ende September nach dem „La-Niña“-Alarm eine kleine Ölpreiswette. (Die entsprechende Aktie ist zurzeit knapp 6 % auf Euro-Basis im Plus und weiter kaufenswert.)

Zwei Möglichkeiten, vom Ölpreisanstieg zu profitieren

Aber natürlich können Sie ebenfalls von weiter steigenden Ölpreisen profitieren. Die einfachste Möglichkeit sind natürlich entsprechende Derivate – vom Future bis zum Zertifikat. Diese haben jedoch alle den Nachteil, dass über längere Zeiträume meist sogenannte „Rollverluste“ anfallen: Weil die Futures monatlich verfallen und dementsprechend oft „gerollt“ (also in den des Folgemonats getauscht) werden müssen, müssen regelmäßig höhere Preise gezahlt werden, da die späteren Futurepreise meist höher liegen. Allerdings besteht kurzfristig auch die Möglichkeit von Rollgewinnen – weil die aktuelle Nachfrage aufgrund des bevorstehenden Winters höher ist als die künftige Nachfrage. Das ist momentan am Brent-Future-Markt der Fall.

Eine andere Möglichkeit ist der Kauf der Aktie eines Ölförderunternehmens. Hier gilt im Allgemeinen: Je kleiner das Unternehmen ist und je weiter es am Anfang der Wertschöpfungskette steht, desto stärker ist die Abhängigkeit seines Aktienkurses vom Ölpreis. Die Aktie eines kleinen Fracking-Unternehmens, das ein paar hundert Bohrstellen betreibt, ist eindeutig volatiler als die des riesigen Exxon-Konzerns, der bekanntlich auch die Weiterverarbeitung des Öls übernimmt und sogar Tankstellen betreibt.

Eine erstaunliche, aber auch logische Korrelation

Es gibt jedoch eine Crux bei den Ölförderfirmen: Diese müssen erst einmal investieren, wenn sie neue Bohrlöcher erschließen oder alte wieder in Betrieb nehmen wollen. Das kann zu Engpässen und Verzögerungen führen, bis das Unternehmen sein Öl liefern kann. Am aussichtsreichsten erscheint mir daher derzeit ein Investment im Öl-Service-Sektor. Und das hat mit dem typischen Investitionszyklus im Ölsektor zu tun. Dazu der folgende Chart:

Ölpreis vs. Investitionen vs. Öl-Servicesektor

(Quelle: Market/Maker, US. Bureau of Economic Analysis)

Hier sehen Síe den Ölpreis (schwarze Kurve) und die Investitionen der Unternehmen in die Fördertechnik, wie sie von der nationalen Statistikbehörde der USA quartalsweise ausgewiesen wird (blaue Kurve). Die Investitionen folgen dem Ölpreis seit Jahrzehnten nahezu sklavisch – egal. In welcher Preisregion er sich gerade bewegte. Eine wirklich erstaunliche Korrelation!

Dabei gibt es allerdings eine Verzögerung von durchschnittlich sechs Monaten, mit der die Investitionen dem Ölpreis hinterherhinken. Logisch, denn erst der Ölpreis ist für die Firmen das Signal, ihre Investitionen auszuweiten oder herunterzufahren – und einige organisatorische Vorbereitungen sind dafür ebenfalls notwendig. Zuletzt bildeten daher die Investitionen im zweiten Halbjahr 2016 ihren Boden, während der Ölpreis sein Tief schon im Februar erreichte.

Die attraktivste „Ölwette“

Der Sektorindex der Öl-Service-Unternehmen (rote Kurve) folgt in der Regel ebenfalls diesem Muster und hat daher einen ähnlichen Verlauf wie die anderen beiden Kurven. Aktuell hinkt dieser Index aber hinterher (siehe gelbe Markierung): Während die Investitionen kräftig ansprangen und der Ölpreis schon im Sommer seine jüngste kleine Korrektur beendete, dümpelt der Öl-Service-Sektor immer noch auf seinem niedrigen „Sommer-Niveau“ dahin.

Wenn es in den kommenden Wochen weiter zu steigenden Ölpreisnotierungen kommt und die Nachfrage nach Ölfördertechnik samt dem entsprechenden Bedienpersonal, Wartung, Ersatzteilen usw. schlagartig zunimmt, sollte auch dieser Index bzw. seine Einzelaktien profitieren. Falls es nicht dazu kommt, bieten die nahen Unterstützungen schnelle Ausstiegsmöglichkeiten (Stopps). Das Chance-Risiko-Verhältnis ist also äußerst attraktiv für diese „Ölwette“!

Viel Erfolg und immer eine warme Stube im Winter wünscht Ihnen

Ihr Torsten Ewert

 

PS: Wenn auch Sie künftig von den Erkenntnissen meiner Börsen-Barometer und den entsprechenden Investitionen profitieren wollen, dann melden Sie sich gleich zum 30-tägigen Probeabo der Stockstreet Investment Strategie an!

PPS: In der gerade erschienen November-Ausgabe der Stockstreet Investment Strategie gab es übrigens eine weitere aussichtsreiche Turnaround-Chance – allerdings in einer anderen Branche, dafür aber mit hohem „Crash-Schutzfaktor“! Zur Anmeldung geht es hier lang.

Trader-Sentiment für 45. KW 2017 (06.11. - 10.11.)

von Sven Weisenhaus

Trotz eines klaren Ungleichgewichts zwischen Bullen und Bären war das Sentiment in der vergangenen Woche kein guter (Kontra-)Indikator. Denn obwohl der vor einer Woche gemessene hohe Optimismus (57,12 % Bullen) nach der Sentimenttehorie für fallende Kurse steht, konnte der DAX anschließend einen lupenrein bullishen Kursverlauf auf das Börsenparkett legen (dunkles Rechteck im Chart).

Der Schlusskurs der Vorwoche (blaue Linie) wurde fast im gesamten Handelsverlauf überboten. Und am Ende landete der DAX nur knapp unter dem Wochenhoch und erzielte mit 13.478,86 Punkten einen Gewinn in Höhe von 1,98 %.

Wir hatten aber vor einer Woche davor gewarnt, sich allein auf das Sentiment zu verlassen. Denn gegen einen intakten Aufwärtstrend sollte man sich ohne weiteres nicht stellen. Auch in der Vergangenheit haben hohe Bullenquoten alleine den aktuellen Aufwärtstrend im DAX nicht brechen können.

In der neuen Umfrage haben wir die exakt gleiche Anzahl von Bullen und Bären gemessen. Daher ist das Stimmungsbild von 50,00 : 50,00 auf keiner Seite auf- oder abgerundet. Ausgeglichener kann das Sentiment nicht sein.

Droht damit wieder eine Seitwärtsbewegung, weil gleich große Kräfte am DAX ziehen? Da die Aufwärtsbewegungen im DAX zuletzt immer wieder von anhaltenden Seitwärtstendenzen unterbrochen wurden, ist dies nicht unwahrscheinlich.


Ihr
Sven Weisenhaus
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