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Nasdaq 100 und DAX können bearishe Signale knapp verhindern

Ausgabe vom 12.08.2020

In der gestrigen Börse-Intern schrieb ich: „Was man gestern allerdings auch beobachten konnte: Nachdem es bei den Aktienindizes in den USA zu einer starken Intraday-Kursschwäche gekommen war, die insbesondere den Nasdaq 100 traf, folgte noch am selben Tag eine starke Kurserholung. Und aufgrund dieser schnellen Erholung muss man damit rechnen, dass sich die Bullen noch nicht nachhaltig aus ihren Aktien herausdrängen lassen.“ Wenig später kam es zu einer Wiederholung des beschriebenen Kursgeschehens.

Ab ca. 20 Uhr (MESZ) begannen die Aktienindizes in den USA zu schwächeln. Rund eine Stunde später nahmen die Abwärtsbewegungen Fahrt auf. Und eine weitere Stunde später kam es erneut noch am selben Tag zu einer Kurserholung. Diese fiel zwar zunächst moderat aus, sie setzte sich aber heute fort, so dass wieder ein Großteil der Verluste aufgeholt werden konnte.

Nasdaq 100 testet erfolgreich den bullishen Ausbruch

Der Nasdaq 100 gab dabei ziemlich exakt bis auf die obere Linie des Abwärtstrendkanals nach, welcher die beiden Hochs und Tiefs der 10-tägigen (ABC-)Korrektur verbindet. Und von dort aus konnte der Technologieindex sehr dynamisch nach oben laufen.

Nasdaq 100 - kurzfristige Chartanalyse

Das Chartbild vermittelt damit den Eindruck, dass der Ausbruch aus der (ABC-)Konsolidierung von oben erfolgreich getestet wurde und sich der Aufwärtstrend nun fortsetzt. Die Börsenampeln stehen daher charttechnisch weiterhin klar auf Grün.

DAX: Statt eines bearishen Signale wurde ein bullishes gesendet

Das gilt übrigens auch für den DAX. In der vorangegangenen Analyse vom 30. Juli hatte ich berichtet, dass die Kurse im Tief exakt 61,80 % der im Juni gestarteten Aufwärtsbewegung korrigiert hatten. Seitdem konnten auch hier die Kurse wieder dynamisch zulegen (siehe grüner Pfeil im folgendem Chart).

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Und anstatt das 61,80er Fibonacci-Retracement der im Juni gestarteten Aufwärtsbewegung zu unterschreiten, hat der DAX die 61,80er Marke der Korrekturbewegung überschritten (siehe folgender Chart). Er konnte somit ein bearishes Signal verhindern und dann ein bullishes senden.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

So hatten auch die übergeordnet bearishen Signale – der Bruch des Bear-Keils (blau im Chart oben und im folgenden Chart) sowie des Aufwärtstrendkanals (grün im folgenden Chart) – keine bearishen Konsequenzen.

DAX - Target-Trend-Analyse

Die Mittellinie bei 12.235 Punkten hat dem DAX Halt geboten und war dadurch zusammen mit dem 61,80er Retracement die Ausgangsbasis für die starke Kurserholung.

Diese hat nun das Potential, den DAX erneut bis zur Rechteckgrenze bei 13.300 Punkten zu führen, wo auch das bisherige Hoch der im März gestarteten Erholung markiert wurde. Allerdings kommt dem Index auf dem Weg dorthin inzwischen eine Konsolidierungslinie entgegen (rot gestrichelt). Und so könnte es der Index schwer haben, ein neues Trendhoch zu erreichen. Sollten aber die US-Indizes ihre jüngsten Neigungen zur Schwäche vollständig ablegen können, dürfte der DAX mit dieser zusätzlichen Unterstützung sein Allzeithoch ansteuern.

Fällt der DAX dagegen erneut unter die Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten, muss man wieder vorsichtiger werden. Das gilt insbesondere, wenn zugleich auch der Nasdaq 100 doch noch in seinen gelben Konsolidierungskanal (siehe erster Chart) zurückfällt.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Trading
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


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Nasdaq 100 und DAX können bearishe Signale knapp verhindern

von Sven Weisenhaus

In der gestrigen Börse-Intern schrieb ich: „Was man gestern allerdings auch beobachten konnte: Nachdem es bei den Aktienindizes in den USA zu einer starken Intraday-Kursschwäche gekommen war, die insbesondere den Nasdaq 100 traf, folgte noch am selben Tag eine starke Kurserholung. Und aufgrund dieser schnellen Erholung muss man damit rechnen, dass sich die Bullen noch nicht nachhaltig aus ihren Aktien herausdrängen lassen.“ Wenig später kam es zu einer Wiederholung des beschriebenen Kursgeschehens.

Ab ca. 20 Uhr (MESZ) begannen die Aktienindizes in den USA zu schwächeln. Rund eine Stunde später nahmen die Abwärtsbewegungen Fahrt auf. Und eine weitere Stunde später kam es erneut noch am selben Tag zu einer Kurserholung. Diese fiel zwar zunächst moderat aus, sie setzte sich aber heute fort, so dass wieder ein Großteil der Verluste aufgeholt werden konnte.

Nasdaq 100 testet erfolgreich den bullishen Ausbruch

Der Nasdaq 100 gab dabei ziemlich exakt bis auf die obere Linie des Abwärtstrendkanals nach, welcher die beiden Hochs und Tiefs der 10-tägigen (ABC-)Korrektur verbindet. Und von dort aus konnte der Technologieindex sehr dynamisch nach oben laufen.

Nasdaq 100 - kurzfristige Chartanalyse

Das Chartbild vermittelt damit den Eindruck, dass der Ausbruch aus der (ABC-)Konsolidierung von oben erfolgreich getestet wurde und sich der Aufwärtstrend nun fortsetzt. Die Börsenampeln stehen daher charttechnisch weiterhin klar auf Grün.

DAX: Statt eines bearishen Signale wurde ein bullishes gesendet

Das gilt übrigens auch für den DAX. In der vorangegangenen Analyse vom 30. Juli hatte ich berichtet, dass die Kurse im Tief exakt 61,80 % der im Juni gestarteten Aufwärtsbewegung korrigiert hatten. Seitdem konnten auch hier die Kurse wieder dynamisch zulegen (siehe grüner Pfeil im folgendem Chart).

DAX - kurzfristige Chartanalyse

Und anstatt das 61,80er Fibonacci-Retracement der im Juni gestarteten Aufwärtsbewegung zu unterschreiten, hat der DAX die 61,80er Marke der Korrekturbewegung überschritten (siehe folgender Chart). Er konnte somit ein bearishes Signal verhindern und dann ein bullishes senden.

DAX - kurzfristige Chartanalyse

So hatten auch die übergeordnet bearishen Signale – der Bruch des Bear-Keils (blau im Chart oben und im folgenden Chart) sowie des Aufwärtstrendkanals (grün im folgenden Chart) – keine bearishen Konsequenzen.

DAX - Target-Trend-Analyse

Die Mittellinie bei 12.235 Punkten hat dem DAX Halt geboten und war dadurch zusammen mit dem 61,80er Retracement die Ausgangsbasis für die starke Kurserholung.

Diese hat nun das Potential, den DAX erneut bis zur Rechteckgrenze bei 13.300 Punkten zu führen, wo auch das bisherige Hoch der im März gestarteten Erholung markiert wurde. Allerdings kommt dem Index auf dem Weg dorthin inzwischen eine Konsolidierungslinie entgegen (rot gestrichelt). Und so könnte es der Index schwer haben, ein neues Trendhoch zu erreichen. Sollten aber die US-Indizes ihre jüngsten Neigungen zur Schwäche vollständig ablegen können, dürfte der DAX mit dieser zusätzlichen Unterstützung sein Allzeithoch ansteuern.

Fällt der DAX dagegen erneut unter die Rechteckgrenze bei 12.590 Punkten, muss man wieder vorsichtiger werden. Das gilt insbesondere, wenn zugleich auch der Nasdaq 100 doch noch in seinen gelben Konsolidierungskanal (siehe erster Chart) zurückfällt.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Trading
Ihr
Sven Weisenhaus
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