Börse-Intern

Ihr täglicher und kostenloser Börsen-Newsletter mit den besten Prognosen für die Aktienmärkte

sven-weisenhaus

Börse-Intern

Ihr täglicher und kostenloser Börsen-Newsletter mit den besten Prognosen für die Aktienmärkte

Was sollte den EUR/USD aus der Ruhe bringen?

Ausgabe vom 12.12.2018

Die Aktienmärkte sind derzeit hoch volatil und die nächste Kursbewegung kaum kalkulierbar. Daher hatte ich gestern geraten, sich derweil in anderen Märkten umzusehen. Neben dem Ölpreis scheint mir aktuell auch der Devisenmarkt viel leichter einschätzbar. Denn hier haben sich die kursbeeinflussenden Faktoren in der jüngeren Vergangenheit kaum verändert.

Nehmen wir als Beispiel den Wechselkurs von Euro und US-Dollar (EUR/USD). Kursbeeinflussende Faktoren sind hier zum Beispiel die wirtschaftliche und die geldpolitische Entwicklung der beiden Währungsräume.

Geldpolitik schreitet auf festgelegten Pfaden voran

Die Geldpolitik der beiden Notenbanken Fed und EZB ist seit geraumer Zeit festgelegt. Die EZB dürfte am morgigen Donnerstag den vollständigen Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm und die US-Notenbank knapp eine Woche später die nächste Zinsanhebung beschließen. Abgesehen von leichten Anpassungen an den BIP-Prognosen dürfte es darüber hinaus kaum Änderungen gegenüber den vorangegangenen Sitzungen geben.

Zwar kann es zu größeren Kursbewegungen kommen, wenn einzelne Worte aus den Statements oder den Pressekonferenzen wieder auf die Goldwaage gelegt werden, doch neue Trends bei den Devisen dürften sich kaum ergeben, weil die Geldpolitik auf festgelegten Pfaden voranschreitet. Die EZB wird ihren bisherigen Pfad kaum verlassen. Und die Fed wird sich zum aktuellen Zeitpunkt auch noch nicht eindeutig festlegen, wie viele weitere Zinsanhebungen sie in 2019 vornehmen wird.

Wachstum dürfte sich in moderaterem Tempo fortsetzen

Ähnlich vorhersehbar scheint die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und der Eurozone. Das Wachstum wird in 2019 zwar in beiden Fällen moderater als in 2018 ausfallen, aber abgesehen von leichten Abwärtsrevisionen beim jeweiligen BIP-Wachstum zeigen die jüngsten Konjunkturdaten und insbesondere die Frühindikatoren keine größeren Abweichungen vom bisherigen Muster an.

Im EUR/USD herrscht Ruhe

Was sollte den EUR/USD also aus seiner aktuellen Ruhe bringen, sofern es keine unvorhergesehenen Ereignisse gibt? Und so wundert es mich auch nicht, dass sich der EUR/USD seit meiner vorangegangenen Analyse vom 9. bzw. 13. November (siehe vertikale Linie im Chart) kaum nennenswert bewegt hat.

EUR/USD - Chartanalyse

Im Kursverlauf der vergangenen Wochen und Monate zeigt sich sehr schön, dass die kursbeeinflussenden Faktoren sehr kalkulierbar geworden sind. Denn die Kursausschläge wurden immer moderater. Dabei hat sich eine leichte Abwärtstendenz gebildet, die als Folge der zunehmenden Zinsdifferenz zwischen Euro- und US-Dollar-Raum gewertet werden kann.

Damit verhält sich der Wechselkurs genau wie erwartet und in den vorangegangenen Analysen beschrieben. So hieß es zum Beispiel am 9. November, „steigende Zinsen ziehen Kapital in den Dollarraum, weshalb die Währung stärker (nachgefragt) wird“. Dementsprechend gibt der EUR/USD langsam aber stetig nach, genau so, wie die Leitzinsen in den USA graduell steigen.

Moderate Abwärtstendenz dürfte anhalten

Charttechnisch stellte sich das neue Tief unterhalb der horizontalen Unterstützung bei 1,13012 USD zwar bislang nur als Fehlsignal heraus (rote Ellipse im Chart), doch dürfte sich die moderate Abwärtstendenz fortsetzen. Wie gesagt, kann es im Rahmen der nahenden Notenbankentscheidungen zu größeren Kursausschlägen kommen, doch eine große Trendwende sehe ich vorerst nicht.

An bestehenden (Short-)Positionen kann man also vorerst festhalten. Diese müsste man erst dann überdenken und anpassen, wenn es von Seiten der Notenbanken überraschende Töne gibt. Es lohnt sich also, morgen und am Mittwoch kommender Woche einen Blick auf die Details der Zinsentscheidungen zu werfen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de


{loadposition inline-werbung}

Was sollte den EUR/USD aus der Ruhe bringen?

von Sven Weisenhaus

Die Aktienmärkte sind derzeit hoch volatil und die nächste Kursbewegung kaum kalkulierbar. Daher hatte ich gestern geraten, sich derweil in anderen Märkten umzusehen. Neben dem Ölpreis scheint mir aktuell auch der Devisenmarkt viel leichter einschätzbar. Denn hier haben sich die kursbeeinflussenden Faktoren in der jüngeren Vergangenheit kaum verändert.

Nehmen wir als Beispiel den Wechselkurs von Euro und US-Dollar (EUR/USD). Kursbeeinflussende Faktoren sind hier zum Beispiel die wirtschaftliche und die geldpolitische Entwicklung der beiden Währungsräume.

Geldpolitik schreitet auf festgelegten Pfaden voran

Die Geldpolitik der beiden Notenbanken Fed und EZB ist seit geraumer Zeit festgelegt. Die EZB dürfte am morgigen Donnerstag den vollständigen Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm und die US-Notenbank knapp eine Woche später die nächste Zinsanhebung beschließen. Abgesehen von leichten Anpassungen an den BIP-Prognosen dürfte es darüber hinaus kaum Änderungen gegenüber den vorangegangenen Sitzungen geben.

Zwar kann es zu größeren Kursbewegungen kommen, wenn einzelne Worte aus den Statements oder den Pressekonferenzen wieder auf die Goldwaage gelegt werden, doch neue Trends bei den Devisen dürften sich kaum ergeben, weil die Geldpolitik auf festgelegten Pfaden voranschreitet. Die EZB wird ihren bisherigen Pfad kaum verlassen. Und die Fed wird sich zum aktuellen Zeitpunkt auch noch nicht eindeutig festlegen, wie viele weitere Zinsanhebungen sie in 2019 vornehmen wird.

Wachstum dürfte sich in moderaterem Tempo fortsetzen

Ähnlich vorhersehbar scheint die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und der Eurozone. Das Wachstum wird in 2019 zwar in beiden Fällen moderater als in 2018 ausfallen, aber abgesehen von leichten Abwärtsrevisionen beim jeweiligen BIP-Wachstum zeigen die jüngsten Konjunkturdaten und insbesondere die Frühindikatoren keine größeren Abweichungen vom bisherigen Muster an.

Im EUR/USD herrscht Ruhe

Was sollte den EUR/USD also aus seiner aktuellen Ruhe bringen, sofern es keine unvorhergesehenen Ereignisse gibt? Und so wundert es mich auch nicht, dass sich der EUR/USD seit meiner vorangegangenen Analyse vom 9. bzw. 13. November (siehe vertikale Linie im Chart) kaum nennenswert bewegt hat.

EUR/USD - Chartanalyse

Im Kursverlauf der vergangenen Wochen und Monate zeigt sich sehr schön, dass die kursbeeinflussenden Faktoren sehr kalkulierbar geworden sind. Denn die Kursausschläge wurden immer moderater. Dabei hat sich eine leichte Abwärtstendenz gebildet, die als Folge der zunehmenden Zinsdifferenz zwischen Euro- und US-Dollar-Raum gewertet werden kann.

Damit verhält sich der Wechselkurs genau wie erwartet und in den vorangegangenen Analysen beschrieben. So hieß es zum Beispiel am 9. November, „steigende Zinsen ziehen Kapital in den Dollarraum, weshalb die Währung stärker (nachgefragt) wird“. Dementsprechend gibt der EUR/USD langsam aber stetig nach, genau so, wie die Leitzinsen in den USA graduell steigen.

Moderate Abwärtstendenz dürfte anhalten

Charttechnisch stellte sich das neue Tief unterhalb der horizontalen Unterstützung bei 1,13012 USD zwar bislang nur als Fehlsignal heraus (rote Ellipse im Chart), doch dürfte sich die moderate Abwärtstendenz fortsetzen. Wie gesagt, kann es im Rahmen der nahenden Notenbankentscheidungen zu größeren Kursausschlägen kommen, doch eine große Trendwende sehe ich vorerst nicht.

An bestehenden (Short-)Positionen kann man also vorerst festhalten. Diese müsste man erst dann überdenken und anpassen, wenn es von Seiten der Notenbanken überraschende Töne gibt. Es lohnt sich also, morgen und am Mittwoch kommender Woche einen Blick auf die Details der Zinsentscheidungen zu werfen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de

Börse - Intern

26. Januar 2023

Börse - Intern

USA: BIP-Daten passen weiterhin nicht zur Stimmung

Weiterlesen...

25. Januar 2023

Börse - Intern

Was die relative Schwäche des S&P 500 erklärt

Weiterlesen...

24. Januar 2023

Börse - Intern

Eine perfekte Grundlage für weitere Leitzinsanhebungen

Weiterlesen...

23. Januar 2023

Börse - Intern

S&P 500: Es geht um die Wurst

Weiterlesen...

20. Januar 2023

Börse - Intern

DAX läuft ins Verfallstags-Kursziel – und nun?

Weiterlesen...

19. Januar 2023

Börse - Intern

Dow Jones: Jetzt läuft die Welle C der ABC-Korrektur

Weiterlesen...

18. Januar 2023

Börse - Intern

USD/JPY: Was wurde aus einem möglichen Long-Trade?

Weiterlesen...

17. Januar 2023

Börse - Intern

So hängen US-Schuldengrenze und BoJ-Meeting zusammen

Weiterlesen...

16. Januar 2023

Börse - Intern

Der DAX zum Januar-Verfallstag

Weiterlesen...

13. Januar 2023

Börse - Intern

Der Ukraine-Krieg ist vollständig ausgepreist – zu Recht?

Weiterlesen...

Alle Börsenbriefe von Stockstreet.de

allstar-trader

Allstar-Trader

Vom Traden leben!
Aktien, Rohstoffe & Devisen
erfolgreich handeln!

von Bernd Raschkowski
Jetzt informieren und kostenlos testen!

investment-strategie

Geldanlage-Brief

Ihr langfristig orientierter 
Börsendienst 
für Vermögen und Wohlstand!

Die Strategie für Ihre Geldanlage!
von Torsten Ewert

Jetzt informieren und kostenlos testen!

boerse-intern-premium

Börse-Intern Premium

Erfolgreich Traden mit der
revolutionären Methode!
Zuverlässig und dauerhaft erfolgreich!

von Sven Weisenhaus

Jetzt informieren und kostenlos testen!

target-trend-spezial

Target-Trend-Spezial

Tägliche Chartanalysen nach
der revolutionären Methode!

Zuverlässig und dauerhaft erfolgreich!
von Sven Weisenhaus

Jetzt informieren und kostenlos testen!

aktien-perlen

Aktien-Perlen

Der Börsendienst für die unentdeckten
Chancen an den Börsen der Welt!

Die Spreu vom Weizen trennen!
von Torsten Ewert

Jetzt informieren und kostenlos testen!

optionsscheine-expert-trader

Optionsscheine-Expert-Trader

Der Börsendienst für volatile Zeiten
Die besten Trades in volatilen Märkten

von Manfred Ries

Jetzt informieren und kostenlos testen!

target-trend-cfd

Target-Trend-CFD

CFD-Trading mit
der revolutionären Methode!

Schneller Handel, schnelle Gewinne!
von Sven Weisenhaus

Jetzt informieren und kostenlos testen!

hightech-trader

Hightech-Trader

Profitieren Sie vom Hightech-Boom
Mit Hightech Aktien, Crypto Währungen
und Bio-Techs
von Bernd Raschkowski

Jetzt informieren und kostenlos testen!