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Was die Märkte wirklich treibt

Ausgabe vom 28.05.2018

Inhaltsverzeichnis

Was die Märkte wirklich treibt

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

heute ist in den USA ein Feiertag, an dem auch die Börsen geschlossen bleiben. Da bleibt uns Zeit für ein scheinbar „abseitiges“ Thema.

Was geschieht mit dem Geld „an der Seitenlinie“?

Die Korrektur seit Jahresbeginn hat viele Anleger aus Aktien vertreiben, die nun mit ihrem Geld wieder „an der Seitenlinie“ stehen. Falls nun die Bodenbildung beendet wird und die Kurse wieder nachhaltiger steigen, könnte dieses Geld nach landläufiger Vorstellung wieder zurück „in den Aktienmarkt“ fließen und dort zu erneuten Kurssteigerungen und einer Fortsetzung der Rally führen. Folgt man dieser Vorstellung, dann wäre demnach zu einem späteren Zeitpunkt weniger Cash „an der Seitenlinie“. Aber ist dem wirklich so?

Leider nicht, denn dieses Bild gehört in die Kategorie der Börsenmythen, die Anleger mitunter auf eine falsche Fährte führen. Um das zu verstehen, schauen wir uns an, was tatsächlich geschieht, wenn wir Aktien kaufen.

Zunächst benötigen wir dazu freies Kapital. Dieses liegt auf unserem Konto, also „an der Seitenlinie“. Nun ordern wir bei unserem Broker z.B. 100 Aktien zu je 100 €. Folglich fließen 10.000 € von unserem Konto, also „von der Seitenlinie“, „in den Aktienmarkt“. Das Bild scheint zu stimmen. Es ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Denn während unser Geld tatsächlich in den Aktienmarkt fließt, steht auf der anderen Seite jemand, der uns diese 100 Aktien zu 100 € verkauft hat und folglich nun 10.000 € auf seinem Konto lagert. Damit ist also gleichzeitig das Geld wieder aus dem Aktienmarkt geflossen und steht wieder an der Seitenlinie, wenn auch an einer anderen Stelle.

Aktientransaktionen sind ein Nullsummenspiel

Daran ändert sich auch nichts, wenn dieser Verkäufer das Geld wieder investiert, denn dann beginnt dieses Spiel von vorn. Für den Aktienmarkt und die Liquidität an der Seitenlinie ändert sich per Saldo nichts. Es ist ein Nullsummenspiel. Geld fließt daher im Normalfall weder in den Aktienmarkt hinein noch hinaus (außer bei der Ausgabe neuer oder dem Einziehen alter Aktien).

Dennoch nehmen wir mitunter Geldzu- oder -abflüsse als Indikator für einen steigenden oder fallenden Aktienmarkt, z.B. das (jährliche oder monatliche) Mittelaufkommen von Investmentfonds. Dieses folgt mitunter durchaus dem übergeordneten Trend an den Märkten. Dennoch bleibt auch hierbei das eben beschriebene Nullsummenspiel unverändert, denn es ist ja völlig gleichgültig, ob ein Fonds oder ein einzelner Anleger Aktien kauft bzw. verkauft.

So kommt es tatsächlich zu Kurssteigerungen

Wie so oft bei finanzwirtschaftlichen Phänomenen spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle. Bleiben wir bei obigem Beispiel: Wir haben soeben Aktien von jemandem gekauft, der im Gegensatz zu uns offenbar der Auffassung war, dass deren Kurspotenzial bis auf Weiteres ausgereizt ist.

Nun stellt sich aber heraus, dass diese Einschätzung voreilig war, denn die Kurse steigen einfach weiter. Der voreilige Verkäufer möchte nun wieder neu einsteigen, aber von uns kann er seine Aktien nicht mehr zurückkaufen. Wir sind ja erst eingestiegen in der Erwartung (weiter) steigender Kurse.

Da die Kurse auch tatsächlich steigen, haben wir keine Veranlassung, unsere Aktien sogleich wieder zu verkaufen, denn natürlich wollen wir noch vom weiteren Kursanstieg profitieren. Unser Verkäufer ist daher darauf angewiesen, dass ein anderer – wie zuvor er – nun zu der Auffassung kommt, dass das Kurspotenzial ausgereizt ist. Da aber die Kurse gerade gestiegen sind, wird sich die Zahl der Aktienbesitzer erhöhen, die wie wir noch höhere Kurse erwarten.

Es gilt das alte Phänomen von Angebot und Nachfrage

Die Verkaufsbereitschaft sinkt also, und der potenzielle Käufer muss, um doch noch zum Zuge zu kommen, höhere Preise bieten, also die Kurse selbst weiter treiben. Aber auch andere Investoren, die (mit ihrem Geld) bislang „an der Seitenlinie“ standen, beobachten diese positive Bewegung. Diese wollen nun ebenfalls einsteigen, so dass unser ehemaliger Verkäufer plötzlich viel mehr Konkurrenten um die (wenigen) angebotenen Aktien hat. Wieder müssen höhere Preise geboten werden, die Kurse steigen also weiter.

In diesem – etwas vereinfacht dargestellten – Fall steigender Kurse, fließt also keineswegs mehr Geld in den Aktienmarkt. Es wird nur mehr Geld geboten, als derzeit Aktien angeboten werden. Wir haben also auf der einen Seite viele Anleger, die jetzt Aktien kaufen wollen und auf der anderen Seite auch sehr viele Anleger, die ihre Aktien eben jetzt nicht verkaufen wollen. Es ist also ein klassisches Problem zwischen Angebot und Nachfrage. Dieses besteht in vergleichbarer Weise bei fallenden Kursen. Während im ersten Fall die Nachfrage größer ist als das Angebot, ist es im zweiten Fall genau umgekehrt.

Keine Chancen für rationale Investoren

Allerdings ist dieser Mechanismus immer noch nur die halbe Wahrheit. Denn der rationale Investor könnte ja einfach einen für ihn günstigen Einstiegszeitpunkt abwarten. Doch wenn „die Kurse weglaufen“, versagt diese Taktik, und um nichts zu verpassen, steigen die Anleger dann auch zu immer höheren Kursen ein. Dann beherrscht die Gier die Börsianer (bzw. bei fallenden Kursen die Panik).

Das gleiche geschieht übrigens, wenn – angeblich – vom Aktienmarkt in den Anleihenmarkt (oder umgekehrt) „umgeschichtet“ wird. Natürlich ersetzt ein einzelner Investor in diesem Fall ein Aktienpaket durch eine Anleihenposition. Aber für die beiden Märkte insgesamt ändert sich de facto nichts: Die verkaufte Aktienposition wird irgendein anderer Investor nehmen, während die Anleihen ebenfalls von einem früheren Bondanleger stammen.

Auch hier werden die Kursveränderungen, die mit solchen Umschichtungen letztlich einhergehen, nur durch Angebot und Nachfrage in den jeweiligen Märkten bestimmt – weil eben unter Umständen nicht genug „Platz“ ist, wenn viele Investoren schnell durch die eine Tür raus und in die andere rein wollen.

Achten Sie auf die Stimmung (den Antrieb), nicht die Liquidität (das Schmiermittel)

Also ist der Mythos, dass „Geld von der Seitenlinie in den Aktien-/Anleihenmarkt fließt“ nichts anderes als eine anekdotische Umschreibung der Tatsache, dass die Stimmung nachhaltig umschlägt. Die vorhandene Liquidität ist nur ein Katalysator bzw. ein Schmiermittel, das diesen Mechanismus besser oder schlechter laufen lässt. (Je mehr Geld für Investments zur Verfügung steht, wenn die Stimmung umschlägt, desto stärker kann der Trend werden. Aber wenn die Stimmung nicht zum Investieren animiert, nützt auch der stärkste Liquiditätsfluss wenig.)

Die Kenntnis der Stimmungslage ist also viel wichtiger als die Verfolgung von Geldströmen, die zudem ohnehin erst hinterher (anhand von Statistiken) erkennbar werden. Konzentrieren Sie sich also auf die Stimmungslage, z.B. anhand einschlägiger funktionierender Indikatoren, wie z.B. dem Trader-Sentiment, der antizyklischen Bewertung der Medienberichterstattung und natürlich der Kursinformationen selbst.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert


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Trader-Sentiment für 22. KW 2018 (28.05. - 01.06.)

Vor einer Woche zeigten sich wieder etwas mehr Teilnehmer bullish. Der Anteil der Optimisten war von 50,07 auf 53,07 % gestiegen. "Dieser überwiegende Optimismus sollte der Sentiment-Theorie nach auf die Kurse drücken. Und nachdem wir nun schon acht Gewinnwochen in Folge im DAX erlebt haben, sollte man auch vor diesem Hintergrund mit eher fallenden Kursen rechnen", hieß es in der Analyse dazu.

Blickt man nun auf den folgenden Chart, dann konnte der DAX tatsächlich nur noch zu Beginn der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche (helles Rechteck) zulegen und musste dann deutlich abgeben.

Am Ende kam es beim Schlussstand von 12.938,01 Punkten zu einem Wochenverlust in Höhe von 275,9 Zählern bzw. rund einem Prozent. Daher kann man erneut von einem klaren Erfolg des Sentiments als (Kontra-)Indikator sprechen.

Die Kursverluste haben auch Spuren in der Anlegerstimmung hinterlassen. Denn in der aktuellen Umfrage sind die Bären mit einem Anteil von 52,26 % in der Überzahl.

Vor diesem Hintergrund könnte der Rücksetzer im DAX nur eine Gegenbewegung auf die zuvor acht Gewinnwochen in Folge gewesen sein.


Ihr
Sven Weisenhaus
- Stockstreet-Team -
www.trader-sentiment.de


Was die Märkte wirklich treibt

von Torsten Ewert

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

heute ist in den USA ein Feiertag, an dem auch die Börsen geschlossen bleiben. Da bleibt uns Zeit für ein scheinbar „abseitiges“ Thema.

Was geschieht mit dem Geld „an der Seitenlinie“?

Die Korrektur seit Jahresbeginn hat viele Anleger aus Aktien vertreiben, die nun mit ihrem Geld wieder „an der Seitenlinie“ stehen. Falls nun die Bodenbildung beendet wird und die Kurse wieder nachhaltiger steigen, könnte dieses Geld nach landläufiger Vorstellung wieder zurück „in den Aktienmarkt“ fließen und dort zu erneuten Kurssteigerungen und einer Fortsetzung der Rally führen. Folgt man dieser Vorstellung, dann wäre demnach zu einem späteren Zeitpunkt weniger Cash „an der Seitenlinie“. Aber ist dem wirklich so?

Leider nicht, denn dieses Bild gehört in die Kategorie der Börsenmythen, die Anleger mitunter auf eine falsche Fährte führen. Um das zu verstehen, schauen wir uns an, was tatsächlich geschieht, wenn wir Aktien kaufen.

Zunächst benötigen wir dazu freies Kapital. Dieses liegt auf unserem Konto, also „an der Seitenlinie“. Nun ordern wir bei unserem Broker z.B. 100 Aktien zu je 100 €. Folglich fließen 10.000 € von unserem Konto, also „von der Seitenlinie“, „in den Aktienmarkt“. Das Bild scheint zu stimmen. Es ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Denn während unser Geld tatsächlich in den Aktienmarkt fließt, steht auf der anderen Seite jemand, der uns diese 100 Aktien zu 100 € verkauft hat und folglich nun 10.000 € auf seinem Konto lagert. Damit ist also gleichzeitig das Geld wieder aus dem Aktienmarkt geflossen und steht wieder an der Seitenlinie, wenn auch an einer anderen Stelle.

Aktientransaktionen sind ein Nullsummenspiel

Daran ändert sich auch nichts, wenn dieser Verkäufer das Geld wieder investiert, denn dann beginnt dieses Spiel von vorn. Für den Aktienmarkt und die Liquidität an der Seitenlinie ändert sich per Saldo nichts. Es ist ein Nullsummenspiel. Geld fließt daher im Normalfall weder in den Aktienmarkt hinein noch hinaus (außer bei der Ausgabe neuer oder dem Einziehen alter Aktien).

Dennoch nehmen wir mitunter Geldzu- oder -abflüsse als Indikator für einen steigenden oder fallenden Aktienmarkt, z.B. das (jährliche oder monatliche) Mittelaufkommen von Investmentfonds. Dieses folgt mitunter durchaus dem übergeordneten Trend an den Märkten. Dennoch bleibt auch hierbei das eben beschriebene Nullsummenspiel unverändert, denn es ist ja völlig gleichgültig, ob ein Fonds oder ein einzelner Anleger Aktien kauft bzw. verkauft.

So kommt es tatsächlich zu Kurssteigerungen

Wie so oft bei finanzwirtschaftlichen Phänomenen spielt der Faktor Zeit die entscheidende Rolle. Bleiben wir bei obigem Beispiel: Wir haben soeben Aktien von jemandem gekauft, der im Gegensatz zu uns offenbar der Auffassung war, dass deren Kurspotenzial bis auf Weiteres ausgereizt ist.

Nun stellt sich aber heraus, dass diese Einschätzung voreilig war, denn die Kurse steigen einfach weiter. Der voreilige Verkäufer möchte nun wieder neu einsteigen, aber von uns kann er seine Aktien nicht mehr zurückkaufen. Wir sind ja erst eingestiegen in der Erwartung (weiter) steigender Kurse.

Da die Kurse auch tatsächlich steigen, haben wir keine Veranlassung, unsere Aktien sogleich wieder zu verkaufen, denn natürlich wollen wir noch vom weiteren Kursanstieg profitieren. Unser Verkäufer ist daher darauf angewiesen, dass ein anderer – wie zuvor er – nun zu der Auffassung kommt, dass das Kurspotenzial ausgereizt ist. Da aber die Kurse gerade gestiegen sind, wird sich die Zahl der Aktienbesitzer erhöhen, die wie wir noch höhere Kurse erwarten.

Es gilt das alte Phänomen von Angebot und Nachfrage

Die Verkaufsbereitschaft sinkt also, und der potenzielle Käufer muss, um doch noch zum Zuge zu kommen, höhere Preise bieten, also die Kurse selbst weiter treiben. Aber auch andere Investoren, die (mit ihrem Geld) bislang „an der Seitenlinie“ standen, beobachten diese positive Bewegung. Diese wollen nun ebenfalls einsteigen, so dass unser ehemaliger Verkäufer plötzlich viel mehr Konkurrenten um die (wenigen) angebotenen Aktien hat. Wieder müssen höhere Preise geboten werden, die Kurse steigen also weiter.

In diesem – etwas vereinfacht dargestellten – Fall steigender Kurse, fließt also keineswegs mehr Geld in den Aktienmarkt. Es wird nur mehr Geld geboten, als derzeit Aktien angeboten werden. Wir haben also auf der einen Seite viele Anleger, die jetzt Aktien kaufen wollen und auf der anderen Seite auch sehr viele Anleger, die ihre Aktien eben jetzt nicht verkaufen wollen. Es ist also ein klassisches Problem zwischen Angebot und Nachfrage. Dieses besteht in vergleichbarer Weise bei fallenden Kursen. Während im ersten Fall die Nachfrage größer ist als das Angebot, ist es im zweiten Fall genau umgekehrt.

Keine Chancen für rationale Investoren

Allerdings ist dieser Mechanismus immer noch nur die halbe Wahrheit. Denn der rationale Investor könnte ja einfach einen für ihn günstigen Einstiegszeitpunkt abwarten. Doch wenn „die Kurse weglaufen“, versagt diese Taktik, und um nichts zu verpassen, steigen die Anleger dann auch zu immer höheren Kursen ein. Dann beherrscht die Gier die Börsianer (bzw. bei fallenden Kursen die Panik).

Das gleiche geschieht übrigens, wenn – angeblich – vom Aktienmarkt in den Anleihenmarkt (oder umgekehrt) „umgeschichtet“ wird. Natürlich ersetzt ein einzelner Investor in diesem Fall ein Aktienpaket durch eine Anleihenposition. Aber für die beiden Märkte insgesamt ändert sich de facto nichts: Die verkaufte Aktienposition wird irgendein anderer Investor nehmen, während die Anleihen ebenfalls von einem früheren Bondanleger stammen.

Auch hier werden die Kursveränderungen, die mit solchen Umschichtungen letztlich einhergehen, nur durch Angebot und Nachfrage in den jeweiligen Märkten bestimmt – weil eben unter Umständen nicht genug „Platz“ ist, wenn viele Investoren schnell durch die eine Tür raus und in die andere rein wollen.

Achten Sie auf die Stimmung (den Antrieb), nicht die Liquidität (das Schmiermittel)

Also ist der Mythos, dass „Geld von der Seitenlinie in den Aktien-/Anleihenmarkt fließt“ nichts anderes als eine anekdotische Umschreibung der Tatsache, dass die Stimmung nachhaltig umschlägt. Die vorhandene Liquidität ist nur ein Katalysator bzw. ein Schmiermittel, das diesen Mechanismus besser oder schlechter laufen lässt. (Je mehr Geld für Investments zur Verfügung steht, wenn die Stimmung umschlägt, desto stärker kann der Trend werden. Aber wenn die Stimmung nicht zum Investieren animiert, nützt auch der stärkste Liquiditätsfluss wenig.)

Die Kenntnis der Stimmungslage ist also viel wichtiger als die Verfolgung von Geldströmen, die zudem ohnehin erst hinterher (anhand von Statistiken) erkennbar werden. Konzentrieren Sie sich also auf die Stimmungslage, z.B. anhand einschlägiger funktionierender Indikatoren, wie z.B. dem Trader-Sentiment, der antizyklischen Bewertung der Medienberichterstattung und natürlich der Kursinformationen selbst.

Mit besten Grüßen

Ihr Torsten Ewert

Trader-Sentiment für 22. KW 2018 (28.05. - 01.06.)

von Sven Weisenhaus

Vor einer Woche zeigten sich wieder etwas mehr Teilnehmer bullish. Der Anteil der Optimisten war von 50,07 auf 53,07 % gestiegen. "Dieser überwiegende Optimismus sollte der Sentiment-Theorie nach auf die Kurse drücken. Und nachdem wir nun schon acht Gewinnwochen in Folge im DAX erlebt haben, sollte man auch vor diesem Hintergrund mit eher fallenden Kursen rechnen", hieß es in der Analyse dazu.

Blickt man nun auf den folgenden Chart, dann konnte der DAX tatsächlich nur noch zu Beginn der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche (helles Rechteck) zulegen und musste dann deutlich abgeben.

Am Ende kam es beim Schlussstand von 12.938,01 Punkten zu einem Wochenverlust in Höhe von 275,9 Zählern bzw. rund einem Prozent. Daher kann man erneut von einem klaren Erfolg des Sentiments als (Kontra-)Indikator sprechen.

Die Kursverluste haben auch Spuren in der Anlegerstimmung hinterlassen. Denn in der aktuellen Umfrage sind die Bären mit einem Anteil von 52,26 % in der Überzahl.

Vor diesem Hintergrund könnte der Rücksetzer im DAX nur eine Gegenbewegung auf die zuvor acht Gewinnwochen in Folge gewesen sein.


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