DAX verteidigt 16.000 Punkte / E.ON mit Gewinnsprung
Ausgabe vom 10.11.2021 von Stockstreet-Team
DAX stabil auf hohem Niveau
Obwohl die Vorgaben der internationalen Börsen nicht berauschend waren, zeigt sich der Deutsche Aktienindex stabil in der Nähe des Rekordhochs. Die Inflationssorgen werden von guten Unternehmenszahlen eher in den Hintergrund geschoben. Anfang November erreichte der DAX die Marke von 16.000 Punkten, seitdem bewegt sich das Börsenbarometer mehrheitlich seitwärts. Zur Stunde wird der DAX bei 16.035 Punkten gesehen.
Gestern markierte der Index zweitweise auf 16.089 Zähler und markierte damit ein neues Allzeithoch. Insgesamt gesehen scheint der Index nach dem Anstieg der vergangenen Wochen über die Zeitachse zu konsolidieren.
Inflation legt zu
Für den Oktober veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Verbraucherpreise. Die legten aufgrund von steigenden Energiepreise erneut zu, konkret um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies ist die größte Steigerung seit 28 Jahren. Am Nachmittag werden zudem neue Inflationszahlen aus den USA veröffentlicht. Auch in China legten Preise zuletzt stark zu. Die hohe Teuerungsrate rund um den Globus ist an den Märkten eingepreist, allerdings nur bis zu einem gewissen Grad, kommentierte ein Händler. Anhaltend hohe Inflationszahlen könnten die Notenbanken zum Handeln zwingen, hieß es weiter.
E.ON steigert den Gewinn deutlich
Papiere des Energiekonzerns E.ON sind heute an der DAX-Spitze zu sehen. Der Versorger hatte im abgelaufenen Quartal gute Bilanzdaten verbuchen können, vor allem auch aufgrund des kühleren Wetters. Zudem profitierte das Unternehmen von Kosteneinsparungen im Konzern. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte von Juli bis September um 52 Prozent auf 765 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 12,8 auf 15,1 Milliarden Euro. Die Aktie legt aktuell um 1,9 Prozent zu.
Vonovia und Bayer belegen die Plätze zwei und drei im DAX mit Pluszeichen von 1,5 und 1,8 Prozent. In der zweiten Reihe werden Commerzbank und TeamViewer mit jeweils + 2,4 Prozent gesucht.