Crash am Ölmarkt / DAX kollabiert / Deutsche Bank, Daimler und Bayer auf der Verlierer-Liste

Jetzt ist er da – der Corona-Crash. Bereits in der letzten Woche hatte sich ein erneuter Kursrutsch angekündigt, am Wochenende hatte sich die Nachrichtenlage weiter verschlechtert. Aktuell rutscht der DAX um 6,2 Prozent auf 10.834 Punkte ab. Vorbörslich sah es jedoch noch schlimmer aus, der DAX wurde im Tief bei 10.434 Punkten indiziert.

Die US-Indikatoren signalisieren eine ähnlich tiefe Eröffnung der Wall Street am Nachmittag. Auch die Edelmetalle, die vermeintlich sicheren Häfen, verzeichnen deutliche Abgaben. Gold und Silber rutschen um mehr als drei Prozent ab.

Crash am Ölmarkt

Auslöser der heutigen Turbulenzen waren gescheiterte Gespräche der OPEC. Aufgrund der Sorgen um die Weltwirtschaft und einer damit verbundenen geringeren Nachfrage nach Rohöl hatten die erdöl-exportierenden Länder über Förderkürzungen beraten.

Am Wochenende wurde jedoch klar, dass man sich nicht auf eine Förderkürzung einigen kann. Besonders Russland und Saudi-Arabien sind sich uneins und wollen sich nun jeweils unterbieten. Infolgedessen gab es gestern einen historischen Kursrutsch im Öl: Die Notierung fiel um rund 30 Prozent. Das wiederum belastet natürlich auch die Aktienmärkte. Neben der Sorge vor einem Konjunkturabschwung werden die öl-abhängigen Aktien abgestraft. Die sonst so konservativen Öl-Titel wie Exxon, Shell oder Total verlieren zwischen 12 und 30 Prozent an Wert.

Lufthansa an der DAX-Spitze

Unter den Einzelwerten im DAX geht es hoch her. Selbst solide Titel verzeichnen Abgaben von bis zu 12 Prozent. Erstaunlich stark präsentiert sich dagegen die Deutsche Lufthansa: Mit einem Minus von nur 0,2 Prozent notiert der Titel an der DAX-Spitze. Der Hintergrund ist klar: Der Preisrutsch im Rohöl verbilligt das Kerosin massiv. Zudem hatte die Kranich-Airline bereits in den Vorwochen massiv an Wert verloren.

Banken und Autos unter Druck

Verlierer des Tages ist am Mittag die Deutsche Bank mit einem Minus von 11,2 Prozent. Bei 5,70 Euro wurde sogar ein neues Allzeittief markiert. Die Börsianer erwarten neue Belastungen für die Banken durch eine weitere Senkung der Einlagenzinsen seitens der Europäischen Zentralbank. Zudem steigen durch die Turbulenzen die Risiken von Insolvenzen. Experten zufolge müssten die Banken gezwungen sein, ihre Risikovorsorge kräftig zu erhöhen.

Neben den Banken liegen auch die Automobiltitel schwach im Markt. Daimler und BMW sind eine der Tagesverlierer im DAX. Daneben wird Bayer mit einem Abschlag von 8,8 Prozent gesehen.

 

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