Rohstoffe & Emerging Markets

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Kryptos: Bitcoin testet seine Unterstützung

Ausgabe vom 17.06.2022

BTC

Bitcoin (Monatschart): Heftiger Rückschlag – doch der Aufwärtstrend ist intakt.

 

Von Manfred Ries

Freitag, 17. Juni 2022 

Liebe Leserinnen und Leser,

was gibt’s Neues in/aus der Welt der Rohstoffe, Emerging Markets und Devisen? Derzeit interessant: die …

...Kryptos! Heute soll es um die Digitalwährung Bitcoin (BTC/USD) gehen, die ja in der jüngsten Vergangenheit kräftig eingebrochen ist. Der Bitcoin-Kurs am Freitag, 17. Juni 2022: 20.540 USD (-0,6%). Damit behauptet sich der Bitcoin knapp oberhalb seiner 20.000er-Preislinie.

Die Hintergründe. „Steigende Zinssätze lasten derzeit auf den Krypto-Währungen“, sagen Analysten. Ob das der Hauptgrund für die jüngst gesehene Schwäche ist? Wohl kaum. Wir erleben an den Finanzmärkten eine Zeit der Kursbereinigungen in nahezu allen Asset-Klassen. Davon bleiben auch die Kryptos nicht verschont.

Die Ausgangslage. Mit einem Kurs von ~20.500 USD kostet der BTC/USD wieder so viel, wie letztmalig Ende 2020 – oder fast so viel wie im November 2017, als ein damaliger Höchstpreis um 19.890 USD markiert wurde. Seit dem bisherigen Allzeithoch bei rd. 69.000 USD (11/2021) hat das Währungspaar BTC/USD knapp 70 Prozent an Wert verloren. Charttechnisch betrachtet weist der Bitcoin-Kurs, innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends, Anzeichen einer überverkauften Marktsituation auf; der Slow-Stochastik wie auch der DIX-Indikator sprechen davon.

Wie geht es weiter? Die einstige Hürde im Bereich ~20.000 USD könnte heute, viereinhalb Jahre später, als Unterstützung fungieren. Eine ausgemachte Sache ist das aber noch nicht und ein Sturz unter die 20.000er-Preismarke wäre negativ zu bewerten und würde weiteren Abgabedruck erzeugen. Der BTC/USD bewegt sich derzeit (noch) auf Höhe einer Aufwärtstrendlinie (A), die durchaus spekulative Käufer auf den Plan rufen könnte. Als nächster Widerstand darf die 30.000er-Marke erwähnt werden. Aktuell notiert BTC/USD rd. 50 Prozent unterhalb seines MA(200) – rückblickend betrachtet beinahe schon eine historische Größe (siehe DIX-Indikator).

Doch Vorsicht: So verlockend die Charttechnik auch sein mag: Die Krypto-Welt ist hochspekulativ; fundamentale Bewertungsansätze versagen gänzlich – letztlich wird der Wert des Bitcoins, wie auch aller anderen Krypto-Währungen, alleinigst durch Angebot und Nachfrage bestimmt und ist deshalb mit etablierten, traditionellen Währungen (USD; EUR; CHF; GBP) nicht gleichzusetzen. Totalverluste sollten in der Krypto-Welt stets einkalkuliert werden.

Soweit für heute. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Bleiben Sie gesund und trading-fasziniert. 

 

Herzlichst, Ihr

 

Manfred Ries, Chefredakteur
https://www.stockstreet.de/rohstoffe-und-emerging-markets-news
https://www.stockstreet.de/optionsscheine-expert-trader

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Der Autor: Manfred Ries begann 1984 seine Bankausbildung – der Einstieg ins Börsengeschäft. Dem folgten Tätigkeiten als Privatkundenberater und im Devisenhandel einer Großbank. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre absolvierte er bei einem namhaften Anlegermagazin ein Volontariat als Wirtschaftsjournalist und war lange Jahre als Redakteur in leitenden Positionen tätig. Seit vielen Jahren schon analysiert und schreibt Manfred Ries für Stockstreet.de als Chefredakteur der Online-Rubrik Chart-Analysen sowie als Autor des wöchentlichen Börsenbriefs Optionsscheine Expert Trader© und des Börseninformationsdienstes Rohstoff & Emerging Markets News.

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Glossar:

Disparity Indikator (DIX): Beschreibt den prozentualen Abstand zwischen dem Kurs und seinem gleitenden Durchschnitt. Ein DIX mit der Einstellung "9" im Monatschart zeigt demnach den prozentualen Abstand zwischen Kurs und seiner 9-Monats-Durchschnittslinie (entspricht in etwa der 200-Tagelinie im Tageschart).

MA(200): Abk. für ® Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen („200-Tagelinie“).

Slow-Stochastik-Indikator: Der Indikator (Oszillator) hilft gerade in Seitwärtsbewegungen beim Aufspüren von Umkehrpunkten. Stochastik-Werte oberhalb der 80er-Linie deuten auf eine überkaufte Marktsituation hin; Stochastik-Werte unterhalb der 20er-Linie auf eine überverkaufte Situation. Handelssignale ergeben sich durch die Schnittpunkte der beiden Linien.

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