DAX-Analyse

Rückblick

Lange Zeit sah es am Freitag so aus, als würde der DAX die konsolidierende Seitwärtsbewegung des Vortages lediglich fortsetzen. Bis zum Nachmittag konnten die Rechteckgrenze bei 11.837 Punkten als obere (roter Pfeil) und die hellgrüne Aufwärtslinie als untere Leitplanke (grüner Pfeil Nr. 1) weiterhin den Kurs in seiner Range halten. Doch dann konnten sich die Bullen wieder einmal durchsetzen und den Index in das nächsthöhere Rechteck treiben (grüner Pfeil Nr. 2).

DAX - Target-Trend-Analyse des Tagesverlaufs
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 5-Minuten-Kerzen

Die Konsolidierungslinie konnte dabei den Anstieg nur kurz abbremsen, an der Mittellinie bei 11.895 Zählern ging der Handel dann zu Ende. Im Späthandel konnte aber auch diese noch leicht überwunden werden.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im DAX

Die Rechteckgrenze bei 11.837 Punkten konnte am Freitag schon kurz nach Handelsbeginn als erstes Kursziel der Bullen vollständig erreicht werden. Später kam es dann, wie in der vorbörslichen Analyse erwünscht, zu einem dynamischen Ausbruch. Damit blieben die Signale klar bullish.

Kursmarken auf der Oberseite

Es war ganz gut, dass wir am Freitag einen längerfristigen Chart mitlieferten, in den wir einige Widerstands- und Unterstützungslinien nach der klassischen Charttechnik eingezeichnet hatten. Denn es zeigt sich, dass diese tatsächlich eine Relevanz im Kursverlauf ausüben konnten. So endete die Aufwärtsbewegung am Kreuzwiderstand aus roter Aufwärts- und Mittellinie bei 11.895 Punkten.

DAX - mittelfristige Target-Trend-Analyse 
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Können die Bullen diesen heute hinter sich lassen, könnte es mit etwas Widerstand bis zur Rechteckgrenze bei 11.953 Punkten gehen, denn auf dem Weg dorthin verläuft noch eine hellgrüne Target-Trend-Linie als Hürde. Gelingt auch hier der Ausbruch, wäre die Mittellinie bei 12.011 Zählern das Kursziel.

Es wäre durchaus denkbar, dass dieses noch erreicht wird, weil die Bullen die runde Marke von 12.000 Punkten noch erreichen wollen, bevor sie den Bären eine Zeitlang das Feld überlassen, um sich ein wenig zu erholen und neue Kraft zu tanken.

Kursmarken auf der Unterseite

Nach unten hin könnte der DAX nun durch die ehemalige Seitwärtsrange bzw. die Rechteckgrenze bei 11.837 Punkten gestützt werden. Fällt der Kurs in diese Range zurück, wären die Mittellinie bei 11.779 Punkten und die darunter liegende hellgrüne Target-Trend-Linie mögliche Unterstützungen. Anschließend könnte die untere Rechteckgrenze bei 11.721 Punkten ein Halt sein.

Können die Bullen diesen gesamten Bereich durchlaufen, wäre die Mittellinie bei 11.663 Zählern ihr Kursziel. Gelingt auch hier der Durchbruch, könnte die Rechteckgrenze bei 11.605 Punkten ein Halt sein. Darunter befindet sich um die Mittellinie bei 11.547 Zählern ein Unterstützungsbündel aus diversen Target-Trend-Linien.

Nach der klassischen Charttechnik zu beachten ist auf dem Weg nach unten die obere Linie des im längerfristigen Chart eingezeichneten Trendkanals. Wird diese unterschritten, könnten die Bären diesen Trendkanal ausnutzen und zu seiner unteren Begrenzung laufen wollen.

Hinweis zum Trading

Die Long-Position, die bei knapp 11.570 Punkten eröffnet wurde, konnte am Freitag weitere Gewinne verbuchen. Der Stopp kann nun bis zur Rechteckgrenze bei 11.837 Punkten nachgezogen werden.

Nach wie vor geben wir zu bedenken, dass der DAX seit dem 16. Oktober 2014 ausgehend von 8.355 Punkten um mehr als 40 Prozent angestiegen ist – innerhalb von knapp 5 Monaten! Und seit dem 6. Januar beträgt das Plus ausgehend von 9.382 Zählern mehr als 26 Prozent in rund 2 Monaten! Wir haben es also mit einer klaren Übertreibung zu tun.

Dennoch sollte man Short-Trades, sofern man sie eingehen möchte, eng absichern, da alle Aufwärtstrends noch intakt sind. Eine spekulative Short-Position könnte sich anbieten, wenn die Long-Position ausgestoppt wird und dabei Abwärtsdynamik aufkommt.

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EUR/USD-Analyse

Rückblick

Nachdem wir zum Euro bereits in der vorangegangenen Analyse vom 6. März (grüner Pfeil im folgenden Chart) über eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung berichten konnten, scheinen jüngst alle Dämme gebrochen zu sein.

EUR/USD - Target-Trend-Analyse - Stundenkerzen 
(erstellt mit: tradesignalonline.com) EUR/USD, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Durch den rasanten Kursverfall ist der Euro inzwischen sogar im (folgenden) Tageschart in das Rechteck unterhalb von 1,0578 US-Dollar gefallen (roter Pfeil).

EUR/USD - Target-Trend-Analyse - Tageskerzen 
(erstellt mit: tradesignalonline.com) EUR/USD, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im EUR/USD

Kursmarken auf der Unterseite

Bleibt der Kurs innerhalb des Rechtecks, liegt übergeordnet das nächste Kursziel der Bären an der Mittellinie im Tageschart bei 1,021 US-Dollar. Und dann dürften die Schreie nach der Parität (EUR/USD = 1) kaum noch zu überhören sein.

Kursmarken auf der Oberseite

Können die Bullen den Euro schnell wieder in das dunkelblaue Rechteck im Tageschart über 1,0578 US-Dollar hieven, könnten sie eine Rückkehr an die Mittellinie bei 1,0938 US-Dollar anstreben. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten sie aber erst das Zwischenhoch bei rund 1,06835 US-Dollar (sichtbar im Stundenchart oben) überschreiten.

Hinweis zum Trading

Bereits als die Rechteckgrenze im Stundenchart bei 1,128 US-Dollar dynamisch nach unten gebrochen wurde, konnte man in die entsprechende Richtung auf den anfahrenden Zug per Short-Trading aufspringen. Da es aus unserer Sicht langfristig für den Euro weiterhin schlecht aussah, weil die Fed in 2015 ihre Geldpolitik weiter vorsichtig straffen wird(erste Leitzinserhöhungen), während die EZB ihre Geldpolitik noch weiter gelockert hat (Staatsanleihenkäufe), war ein solcher Trade sehr aussichtsreich. Mit knapp 8 Cent konnte man bis heute sehr ordentliche Gewinne erzielen.

Da der Kurs der Notenbanken auf absehbare Zeit beibehalten wird, haben Short-Trades übergeordnet weiterhin klar Priorität vor Long-Trades.

Allerdings geben wir weiterhin zu bedenken, dass der Kurs nun bereits extrem weit gelaufen ist und damit schon viel Negatives im Euro eingepreist sein dürfte. Und da sich immer mehr abzeichnet, dass sich die europäische Wirtschaft langsam aber sicher erholt, spricht vieles für eine baldige Gegenbewegung im Wechselkurs. Dazu schrieben wir schon mehrfach: „Denn der niedrigere Euro-Kurs könnte über den Export und der gesunkene Ölpreis unter anderem über die geringeren Produktionskosten die europäische Wirtschaft beflügeln. Dies könnten die Anleger langsam zurück in den Euro holen, so dass eine weitere Abwertung trotz der unterschiedlichen Geldpolitik der Notenbanken pausieren könnte, auch angesichts der bereits erfolgten Abwärtsbewegung“.

Vor diesem Hintergrund sollte man die Short-Positionen oberhalb der Rechteckgrenze bei 1,0578 US-Dollar eng absichern. Wer etwas großzügiger agieren will, kann abwarten bis der Kurs das Zwischenhoch bei 1,06835 US-Dollar überschreitet, um die Gewinne zu realisieren.

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