Leseproben Target-Trend-Spezial

Kurz und knappe Analysen

Leseproben Target-Trend-Spezial

Kurz und knappe Analysen

Beispiel 1:

 

DAX-Analyse
von Sven Weisenhaus

Rückblick

Am Donnerstag wurden die anfänglichen Kursgewinne bei einer erneuten Abwärtsbewegung größtenteils wieder abgegeben. Und dies sprach gemäß der vorbörslichen Analyse vom Freitag dafür, „dass die kleine Kurserholung nur eine Gegenreaktion auf die zuvor relativ stark gefallenen Kurse war und in Kürze mit weiter fallenden Kursen zu rechnen ist“. Zu diesen Kursverlusten ist es dann auch gekommen.

Der DAX fiel gleich zu Handelsbeginn mit einer Abwärtslücke auf ein neues Korrekturtief (siehe roter Pfeil im folgenden Chart). Zwar pendelten sich die Kurse anschließend im Wesentlichen in der unteren Hälfte des blauen Rechtecks ein, doch fielen sie dabei und am Ende in den alten Abwärtstrendkanal zurück (rote Ellipse).

Der bullishe Ausbruch aus dieser Flaggenformation ist damit hinfällig, und damit auch die Fortsetzung des Mitte Juli gestarteten Aufwärtstrends. Dies ist das nächste Anzeichen dafür, dass dieser Aufwärtstrend endete und in eine Gegenbewegung bzw. Korrektur übergegangen ist.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im DAX

Das Chartbild ist somit kurzfristig weiterhin angeschlagen. Übergeordnet ist die Folge höherer Tiefs seit Mitte Juli aber noch immer intakt.
Nun muss man beobachten, wie weit der aktuelle Rücksetzer reicht.
Bislang ist lediglich eine fällige Gegenbewegung nach starken Kursgewinnen angelaufen, mit der die kurzfristig überkaufte Marktlage abgebaut wird.
Längerfristig muss man das Chartbild derweil immer noch bearish werten.

Kursmarken auf der Oberseite

Ein erstes bullishes Signal wäre nun ein Anstieg über die Mittellinie bei 13.635 Punkten. Damit würde die Folge tieferer Hochs im sehr kurzfristigen Bereich enden. Und steigt der DAX über das Tageshoch vom Donnerstag, kann damit eine ABC-Korrektur zu Ende gegangen sein.

Gelangen die Kurse über die Rechteckgrenze bei 13.809 Punkten, ist eine größere Korrektur vom Tisch und stattdessen eine moderatere Konsolidierung zu erwarten. Dann kann die psychologisch wichtige Marke von runden 14.000 Zählern den Index anziehen. Allerdings ist auf dem Weg dahin weiterhin die wichtige Abwärtstrendlinie (dick rot im folgenden Stundenchart) als Widerstand zu beachten.

 

 

Kann sich der Index von der 14.000er Marke nach oben hin ablösen, ist es das Ziel der Bullen, die ehemalige Seitwärtsrange ab rund 14.200 Punkten zu erreichen (gelbes Rechteck links oben im Stundenchart).

(Wird diese auf der Oberseite verlassen, ist es wieder das Ziel der Bullen, einen zweiten Versuch zu unternehmen, das Ausbruchsniveau der monatelangen Seitwärtsbewegung bei rund 14.800 Punkten nachhaltig zurückzuerobern. Gelingt dies, sind alle bearishen Signale der Topbildung bzw. des Ausbruchs nach unten vom Februar neutralisiert.
Bestätigt wird dies, wenn sich der DAX auch noch in die Seitwärtsrange der monatelangen Seitwärtsbewegung zurückarbeiten kann. Das ist oberhalb der Rechteckgrenze bei 15.085 Punkten der Fall.)

Kursmarken auf der Unterseite

Setzt sich die Abwärtsbewegung fort, gilt der Rechteckgrenze bei 13.461 Punkten ein besonderes Augenmerk. Dort wurde am 10. August ein wichtiges Zwischentief in der Mitte Juli gestarteten Kurserholung markiert. Wird dieses unterschritten, ist die (übergeordnete) Folge höherer Hochs und Tiefs klar gestört.

Und reicht die Korrektur bis unter die Rechteckgrenze bei 13.345 Zählern und somit das vorherige höhere Tief, ist die Folge höherer Hochs und Tiefs eindeutig beendet und die Mitte Juli gestartete Aufwärtsbewegung eindeutig in eine stärkere Gegenbewegung übergegangen. Das kurzfristige Chartbild ist in diesem Fall nicht mehr nur angeschlagen, sondern neutral.

Fällt der DAX auch noch unter die Rechteckgrenze bei 13.113 Punkten, ist das Chartbild bereits wieder eher bearish zu werten. Solange die 13.000er Marke aber lediglich wieder den Kurs anzieht, wäre das kurzfristige Chartbild immer noch nur neutral.

(Die Hoffnungen auf eine stärkere Kurserholung trüben sich unverändert erst ein, wenn der DAX unter die Rechteckgrenze bei 12.765 Punkten gerät. Und sie zerschlagen sich, wenn auch noch die Grenze bei 12.649 Zählern erneut unterboten wird. Dann nimmt der Druck auf das Korrekturtief wieder zu, welches dann wohl erneut angelaufen werden dürfte.
Bei Kursen unterhalb der Rechteckgrenze bei 12.417 Punkten und der aktuellen Korrekturtiefs rückt das 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit dem Corona-Crash bei 12.272,92 Punkten in den Fokus.
Hält auch diese Unterstützung nicht, muss man sogar ein Erreichen der 61,80%-Marke bei 11.324,84 Punkten einkalkulieren.)

Hinweise zum Trading

Am 20. Januar konnte man beim Anstieg über die Rechteckgrenze bei 15.897 Punkten eine Long-Position eingehen, um auf ein Ende der damals möglichen kleinen ABC-Korrektur und eine Fortsetzung des vorherigen Aufwärtsimpulses zu setzen. 
Und am 18. Februar konnte man bei rund 15.000 Punkten long gehen. Diese zweite Position würde ich bei ca. 15.700 Punkten beenden.

Am 16. Juni konnte bei rund 13.000 Punkten ein weiterer Long-Trade ins Depot geholt werden.
Bei diesem konnte man am vergangenen Freitag zu Handelsbeginn und somit bei 13.642 Punkten Gewinne mitnehmen, um bei einem Rücksetzer womöglich günstiger in den Markt zu kommen. 
Wer höhere Gewinne für möglich hält und nur mit einer Konsolidierung rechnet, auf die weiter steigende Kurse folgen, kann den Stop-Loss knapp unterhalb der Mittellinie bei 13.403 Punkten halten.


Für steigende Kurse im DAX könnte sich zum Beispiel folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX Mini-Future Long, WKN: MD54YL

Für fallende Kurse im DAX könnte sich zum Beispiel folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX Mini-Future Short, WKN: MD1ZAH

 

 

Euro STOXX50-Analyse
von Sven Weisenhaus

Rückblick

In der vorangegangenen Euro STOXX 50-Analyse hieß es, die Konsolidierung an der Rechteckgrenze bei 3.730 Punkten sei „trendbestätigend und somit bullish zu werten“. Und tatsächlich konnte der Index wenig später seine dynamische Kurserholung fortsetzen.

 

 

Diese reichte noch bis zur Mittellinie bei 3.827,5 Punkten heran, von der die Kurse nach unten abprallten (roter Pfeil) und wieder bis zur Rechteckgrenze zurückfielen (grüner Pfeil).

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im Euro STOXX 50

Womöglich ist damit nun die Welle 3 eines 5-gliedrigen Aufwärtsimpulses zu Ende gegangen. Und vielleicht läuft nun die Welle 4, auf die danach im Rahmen der Welle 5 noch weiter steigende Kurse folgen. Dieses Szenario ist bullish zu werten.

 

Wie im DAX ist das übergeordnete Chartbild aber weiterhin noch bearish. Allerdings wurde mit dem Anstieg über die Rechteckgrenze bei 3.730 Punkten ein Großteil der Juni-Kursverluste aufgeholt, was eher für den Übergang in eine Seitwärtstendenz und gegen eine weitergehende Abwärtsbewegung spricht.

Kursmarken auf der Oberseite

Ein Anstieg über das Zwischenhoch des aktuellen Rücksetzers vom 18. August bei 3.779,77 Punkten könnte eine kleine ABC-Korrektur und somit die Welle 4 beenden. Und setzt sich die Kurserholung mit einem neuen Hoch der Aufwärtsbewegung fort, bestätigt dies das bullishe Elliott-Wellen-Szenario.

Dann kommt es darauf an, ob im Rahmen der Welle 5 eine deutliche (Rück-)Eroberung der Mittellinie bei 3.827,5 Punkten sowie der beiden horizontalen Widerstände bei 3.836,28 und 3.867,28 Punkten gelingt.

Wird sogar die Rechteckgrenze bei 3.925 Zählern zurückerobert, gibt es wieder Chancen für ein Ende der großen Korrektur.

Eine erneute Korrektur wird sehr unwahrscheinlich, wenn auch noch die Mittellinie bei 4.022,50 bzw. die 61,80er Marke der großen Korrekturbewegung bei 4.022,45 Punkten übersprungen (siehe Chart der Analyse vom 21. April) werden. Dann gilt die vorherige Abwärtsbewegung aus Sicht der Fibonacci-Marken als beendet.

In diesem Fall ist es das Ziel, den klaren Bruch der Aufwärtstrendlinie (dick grün) zu „heilen“. Diese Linie hat ihren Ausgangspunkt am 13. Mai 2021. Und durch deren Bruch liegt eine Trendwende vor.

(Eindeutig neutralisiert ist das Signal zur Trendwende daher erst, wenn diese Aufwärtstrendlinie zurückerobert wird. Mit einem dafür nötigen Anstieg über die Rechteckgrenze bei 4.120 Punkten setzt sich der Index auch im Bereich der ehemaligen Seitwärts- bzw. Aufwärtstendenz fest.
Und ein Kursanstieg bis an oder gar über die Mittellinie bei 4.217,5 Punkten wäre schon sehr bullish zu werten. Mit einem Anstieg über das Zwischenhoch vom 2. Februar bei 4.259,28 Punkten könnten die Bullen ein klares Comeback feiern.
Gelingt auch noch eine erneute Rückeroberung der Rechteckgrenze bei 4.315 Zählern und wird das dortige tiefere Hoch bei 4.335,49 Zählern überschritten, wird das nächste bullishe Signal gesendet. 
Dann ist die Mittellinie bei 4.412,5 Punkten und somit das dortige Trendhoch bzw. Doppeltop wieder das Kursziel. Und bei einem neuen Trendhoch ist das Chartbild auch übergeordnet wieder eindeutig bullish und die Rechteckgrenze bei 4.510 Zählern das nächste Kursziel.)

Kursmarken auf der Unterseite

Ein aus charttechnischer Sicht plausibles Kursziel für die mögliche Welle 4 wäre die Kreuzung aus der grün gestrichelten Aufwärts-/Parallellinie und der rot gestrichelten Konsolidierungslinie. Knapp darunter hätte der Index bei 3.648,37 Punkten 38,20 % der Kurserholung abgegeben.

 

 

Für das bullishe Szenario problematisch wird es bei einem Rücksetzer bis in den Bereich der kurzen (Seitwärts-)Konsolidierung, die Ende Juli im Bereich von 3.600 Punkten stattgefunden hat.

Bei einem Rutsch bis unter die Rechteckgrenze bei 3.535 Zählern ist ein Erreichen der Korrekturtiefs wahrscheinlich. 
Denn dann wurden mehr als 61,80 % der Kurserholung abgegeben. 
Und ein dynamischer Ausbruch auf ein neues Korrekturtief wäre natürlich äußerst bearish zu werten.

(Im blauen Rechteck zwischen 3.340 und 3.145 Punkten konsolidierte der Index von Juni bis Oktober 2020. Daher könnten sich die Kurse wieder eine Weile in diesem Bereich aufhalten. Andernfalls wäre das Tief vom 29.10.2020 bei 2.920,97 Zählern das nächste Kursziel der Bullen. Bei 2.950 Punkten liegt eine Rechteckgrenze, was die Unterstützung auf diesem Niveau verstärkt.)

Hinweis zum Trading

Bei einem klaren bullishen Bruch der wichtigen Abwärtstrendlinien (dick rot) machte Ende Mai / Anfang Juni (im Bereich von rund 3.800 Punkten) eine kleine Long-Position Sinn. Mit dieser ist man damals leider in eine Bullenfalle geraten. Aufgrund dieser Gefahr war nur ein kleiner Einstieg ratsam. Da nicht nur der DAX, sondern auch der Euro STOXX 50 fundamental günstig bewertet ist, würde ich an dieser Position weiterhin festhalten.

Bei dem erneuten klaren Bruch der Abwärtstrendlinien konnte man Ende Juli eine weitere kleine Long-Position ins Depot holen. Zum Beispiel beim Anstieg über die Mittellinie bei 3.632,5 Punkten.
Wer meinem Rat gefolgt ist, hat bei rund 3.800 Punkten den Gewinn mitgenommen. – Gratulation zum Gewinn!

 
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse!
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de

 

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Beispiel 2:

DAX-Analyse
von Sven Weisenhaus

Rückblick

Der DAX hat gestern seine Gegenbewegung bzw. Korrektur mit hoher (Abwärts-)Dynamik fortgesetzt. Dabei durchlief er den alten Abwärtstrendkanal (rot im folgenden Chart), fiel aus ihm heraus und scheiterte anschließend am Versuch der Rückeroberung (siehe roter Pfeil). Danach setzten sich die Kursverluste fort. Der gestrige Tag war damit lupenrein bearish.

 

 

Zumal der DAX zwei wichtige Marken unterschritten hat: als erstes die Rechteckgrenze bei 13.461 Punkten, an der am 10. August ein wichtiges Zwischentief in der Mitte Juli gestarteten Kurserholung markiert wurde, und als zweites die Rechteckgrenze bei 13.345 Zählern, an der das vorherige höhere Tief markiert wurde.

 

 

Die Folge höherer Hochs und Tiefs ist damit eindeutig beendet und die Mitte Juli gestartete Aufwärtsbewegung in eine stärkere Gegenbewegung übergegangen. Das kurzfristige Chartbild ist damit nun nicht mehr nur angeschlagen, sondern neutral. Dies auch vor dem Hintergrund, dass mit den gestrigen Kursverlusten etwa 50 % der vorangegangenen Kurserholung abgegeben wurden.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im DAX

Die Gegenbewegung ist nun ausreichend groß, damit der vorherige überkaufte Zustand als abgebaut gelten kann. Da sie allerdings an Dynamik deutlich zugenommen hat, muss man jetzt wieder sehr vorsichtig sein und mit weitergehenden Kursverlusten rechnen.
Zumal man das längerfristige Chartbild immer noch bearish werten muss.

Kursmarken auf der Oberseite

Ein erstes relevantes bullishes Signal wäre unverändert ein Anstieg über die Mittellinie bei 13.635 Punkten. 
Damit würde die Folge tieferer Hochs im sehr kurzfristigen Bereich enden. 
Und steigt der DAX über das Tageshoch vom Donnerstag, kann damit die Korrektur zu Ende gegangen sein.

Gelangen die Kurse über die Rechteckgrenze bei 13.809 Punkten, ist das Hoch der Kurserholung schon wieder erreichbar. Und im Falle eines neuen Erholungshochs kann die psychologisch wichtige Marke von runden 14.000 Zählern den Index anziehen. Allerdings ist auf dem Weg dahin weiterhin die wichtige Abwärtstrendlinie (dick rot im folgenden Stundenchart) als Widerstand zu beachten.

Kann sich der Index von der 14.000er Marke nach oben hin ablösen, ist es das Ziel der Bullen, die ehemalige Seitwärtsrange ab rund 14.200 Punkten zu erreichen (gelbes Rechteck links oben im Stundenchart).

(Wird diese auf der Oberseite verlassen, ist es wieder das Ziel der Bullen, einen zweiten Versuch zu unternehmen, das Ausbruchsniveau der monatelangen Seitwärtsbewegung bei rund 14.800 Punkten nachhaltig zurückzuerobern. Gelingt dies, sind alle bearishen Signale der Topbildung bzw. des Ausbruchs nach unten vom Februar neutralisiert.
Bestätigt wird dies, wenn sich der DAX auch noch in die Seitwärtsrange der monatelangen Seitwärtsbewegung zurückarbeiten kann. Das ist oberhalb der Rechteckgrenze bei 15.085 Punkten der Fall.)

Kursmarken auf der Unterseite

Fällt der DAX nun auch noch unter die Rechteckgrenze bei 13.113 Punkten, ist das Chartbild bereits wieder eher bearish zu werten. Solange die 13.000er Marke aber lediglich wieder den Kurs anzieht, wäre das kurzfristige Chartbild immer noch nur neutral.

(Die Hoffnungen auf eine stärkere Kurserholung trüben sich unverändert erst ein, wenn der DAX unter die Rechteckgrenze bei 12.765 Punkten gerät. Und sie zerschlagen sich, wenn auch noch die Grenze bei 12.649 Zählern erneut unterboten wird. Dann nimmt der Druck auf das Korrekturtief wieder zu, welches dann wohl erneut angelaufen werden dürfte.
Bei Kursen unterhalb der Rechteckgrenze bei 12.417 Punkten und der aktuellen Korrekturtiefs rückt das 50%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit dem Corona-Crash bei 12.272,92 Punkten in den Fokus.
Hält auch diese Unterstützung nicht, muss man sogar ein Erreichen der 61,80%-Marke bei 11.324,84 Punkten einkalkulieren.)

Hinweise zum Trading

Am 20. Januar konnte man beim Anstieg über die Rechteckgrenze bei 15.897 Punkten eine Long-Position eingehen, um auf ein Ende der damals möglichen kleinen ABC-Korrektur und eine Fortsetzung des vorherigen Aufwärtsimpulses zu setzen. 
Und am 18. Februar konnte man bei rund 15.000 Punkten long gehen. Diese zweite Position würde ich bei ca. 15.700 Punkten beenden.

Am 16. Juni konnte bei rund 13.000 Punkten ein weiterer Long-Trade ins Depot geholt werden.
Bei diesem konnte man bei 13.642 Punkten Gewinne mitnehmen, um bei einem Rücksetzer womöglich günstiger in den Markt zu kommen. Dies war eindeutig die bessere Strategie. Denn wer höhere Gewinne für möglich gehalten und nur mit einer Konsolidierung gerechnet hat, auf die weiter steigende Kurse folgen, konnte den Stop-Loss knapp unterhalb der Mittellinie bei 13.403 Punkten halten und damit dem Index mehr „Luft zum Atmen“ geben. Doch damit wurde man nun ausgestoppt und hat weniger Gewinn eingefahren. Dennoch: Gratulation auch zu diesem Gewinn!


Für steigende Kurse im DAX könnte sich zum Beispiel folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX Mini-Future Long, WKN: MD54YL

Für fallende Kurse im DAX könnte sich zum Beispiel folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX Mini-Future Short, WKN: MD1ZAH

 

 

USD/JPY-Analyse
von Sven Weisenhaus

Rückblick

Die obere Linie einer ehemaligen Konsolidierung (rot im folgenden Chart) hat als Unterstützung gehalten und der USD/JPY konnte seine Kurserholung wieder aufnehmen. Dabei holte er mehr als 61,80 % der vorherigen Kurseinbußen auf (siehe grüne Pfeile).

 

 

Damit gilt die Korrektur aus Sicht der Fibonacci-Marken als beendet.

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im USD/JPY

Es gibt nun zwei Szenarien. Im bullishen hat der Wechselkurs eine kleine abc-Korrektur beendet (rot im folgenden Chart) und nun befindet er sich in einer neuen 5-gliedrigen Aufwärtsbewegung (grün).

 

 

Im bearishen Szenario folgt auf die erste Korrekturwelle aktuell eine Kurserholung, auf die noch eine zweite Korrekturwelle folgt.

 

 

Das zweite Szenario erscheint mir aktuell etwas wahrscheinlicher, weil das Chartbild zwar übergeordnet noch bullish, aber auch immer noch stark überkauft ist.

Denn der Anfang 2021 begonnene Aufwärtstrend des Wechselkurses hält schon relativ lange an und er war in einen fahnenstangenartigen Anstieg übergegangen. Dies deutet auf eine Übertreibung und das Ende des Trends hin. Womöglich befand sich der Aufwärtstrend bis zum Erreichen der Mittellinie bei 138,55 Yen in seinem finalen Anstieg. 
Und nun ist er womöglich in eine Konsolidierung auf hohem Niveau übergegangen.

Kursmarken auf der Oberseite

Je länger die aktuelle Aufwärtswelle nun nach oben führt, desto wahrscheinlicher wird das bullishe Szenario.

Schafft es der Kurs dabei über die Mittellinie bei 138,55 Yen und die Linien der ehemaligen moderaten Aufwärtstendenz (grüne und rote Linie), sind die Bullen wieder am Ball. Das nächste Kursziel ist dann die Rechteckgrenze bei 143,40 Yen.

Kursmarken auf der Unterseite

Das bearishe Szenario nimmt Form an, wenn die Kurse zur Rechteckgrenze bei 133,7 Yen gelangen. Und das bullishe Szenario ist hinfällig, wenn das Zwischenhoch vom 11. August bei 131,727 Yen unterschritten wird.

Das bearishe Szenario ist bestätigt, wenn der Kurs unter das Korrekturtief bei 130,39 Yen fällt. Dann ist die Mittellinie bei 128,85 Yen das Kursziel der Bären nach der Target-Trend-Methode.

Wird diese unterschritten, liegt das nächste bearishe Signal vor. Gleiches gilt, wenn der (dynamische) Rückfall bis unter die horizontale Unterstützung bei 126,93 Yen reicht.

Die nächste Bestätigung für das Ende des Aufwärtstrends wäre ein Rutsch unter die Rechteckgrenze bei 124 Yen.

(Noch kritischer wird es bei einem Rutsch unter die Mittellinie bei 119,15 Yen. Und richtig problematisch wird der Rücksetzer, wenn er bis dorthin ebenso dynamisch erfolgt wie der vorherige Aufwärtsimpuls.
Geraten die Kurse unter das Ausbruchsniveau bei 116,352 Yen, bestätigt dies das mögliche Ende des Aufwärtstrends. Das nächste Signal dafür wäre ein Bruch der dick grünen Aufwärtstrendlinie. Die Rechteckgrenze bei 114,3 Yen ist dann das nächste Kursziel der Bullen nach der Target-Trend-Methode.
Rutscht der Kurs unter die Rechteckgrenze ist damit auch die Folge höherer Tiefs gestört. Und klar beendet ist diese bei einem Erreichen der ehemaligen Widerstandslinie bei 112,137 Yen.)

Hinweise zum Trading

Eine spekulative Short-Position konnte man bei einem dynamischen Rücksetzer unter die untere Linie der moderaten Aufwärtsbewegung wagen (dick grün), um auf eine Gegenbewegung zu setzen.
Diese Position kann auf dem Trendhoch abgesichert bleiben (sofern man durch die starke Kurserholung nicht alternativ bereits auf Einstiegskurs ausgestoppt wurde).


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg an der Börse!
Ihr
Sven Weisenhaus
www.stockstreet.de

 

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