DAX-Analyse

Rückblick

Können Sie sich noch erinnern, wann der DAX zuletzt innerhalb eines Tages um über 265 Punkte gefallen ist bzw. mehr als 2 Prozent verloren hat? Gestern war es jedenfalls nach langer Zeit mal wieder soweit.

Kurz nach Handelsbeginn sah es für die Bullen noch ganz gut aus, als der DAX die Rechteckgrenze bei 12.185 Punkten überwand. Doch ab da übernahmen die Bären das Ruder (roter Pfeil Nr. 1 im folgenden Chart) und mit dem nachhaltigen Unterschreiten der Mittellinie bei 12.127 Punkten bzw. dem Bruch der grün gestrichelten Target-Trend-Linie ging es dynamisch abwärts bis kurz vor die Rechteckgrenze bei 11.953 Zählern.

DAX - Target-Trend-Analyse des Tagesverlaufs
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 5-Minuten-Kerzen

Dort spielten die Bullen wieder mit, so dass es zu wilden Auf- und Abwärtsbewegungen kam. Mehr als einige Gegenbewegungen brachten die Bullen aber nicht zustande, und so schloss der DAX letztlich den Handel in der unteren Hälfte des dunkelblauen Rechtecks ab.

Dass damit noch nicht viel angebrannt ist, zeigt sich im folgenden längerfristigen Chart, in dem auch einige Linien nach der klassischen Charttechnik eingezeichnet sind. Von diesen hat der DAX gestern erst die steilste Aufwärtstrendlinie gebrochen und kam bereits an der nächsten Verbindungslinie zum Stehen.

DAX - mittelfristige Target-Trend-Analyse
(erstellt mit: tradesignalonline.com) DAX, Candlestick-Chart, 1-Stunden-Kerzen

Ausblick - Das sind nun die relevanten Marken im DAX

Kursmarken auf der Oberseite

Der Rücksetzer reicht also bei weitem noch nicht aus, um das nach wie vor klar bullishe Chartbild einzutrüben. Können die Bullen heute den Ball zurückerobern, dann gilt es zunächst die Mittellinie bei 12.011 Punkten nachhaltig zu überwinden. Gelingt dies, wäre die Rechteckgrenze bei 12.069 Zählern widerstandslos erreichbar. Darüber bekämen die Bullen etwas mehr Probleme, weil vor der Mittellinie bei 12.127 Punkten eine grün gestrichelte und dahinter eine hellgrüne Target-Trend-Linie als zusätzliche Widerstände verlaufen. An der Rechteckgrenze bei 12.185 Punkten bildet sich mit der Konsolidierungslinie ein Kreuzwiderstand. Gelingt auch hier der Ausbruch, wäre die Mittellinie bei 12.243 Zählern das Kursziel.

Kursmarken auf der Unterseite

Fällt der Kurs heute unter die Kreuzunterstützung aus hellgrüner Aufwärtslinie und Rechteckgrenze bei 11.953 Punkten, könnte die Mittellinie bei 11.895 Zählern einen Halt bieten. Bearisher wird es aber unverändert erst, wenn der DAX die Eröffnungslücke vom Montag vollständig geschlossen hat und auch noch in die Seitwärtsrange von Donnerstag und Freitag vergangener Woche zurückfällt. Dazu müsste der Index die Kreuzunterstützung aus grüner Aufwärtslinie und Rechteckgrenze bei 11.837 Punkten unterschreiten.

Hinweis zum Trading

Die Long-Position, die bei knapp 11.570 Punkten eröffnet wurde, wurde gestern bei ca. 12.069 Punkten mit rund 500 DAX-Punkten Gewinn beendet, weil wir dorthin den Stopp nachgezogen hatten.

Wer zudem unserem Hinweis zum Trading gefolgt ist, im Gegenzug sofort eine Short-Position zu eröffnen, wenn die Long-Position ausgestoppt wird und dabei Abwärtsdynamik aufkommt, der liegt nun in die Gegenrichtung schon wieder rund 80 DAX-Punkte im Gewinn.

Da alle Aufwärtstrends, abgesehen von der steilsten Trendlinie, noch intakt sind, sollten Short-Positionen weiterhin eng abgesichert werden. Entsprechend sollte man den Stopp nun mindestens auf Einstandskurs gelegt werden.

Nach wie vor geben wir zu bedenken, dass der DAX seit dem 16. Oktober 2014 ausgehend von 8.355 Punkten um mehr als 46 Prozent angestiegen ist – innerhalb von exakt 5 Monaten! Und seit dem 6. Januar beträgt das Plus ausgehend von 9.382 Zählern mehr als 30 Prozent in knapp 2,5 Monaten! Wir haben es also mit einer klaren Übertreibung zu tun.

Wie steil die aktuelle Aufwärtsbewegung inzwischen verläuft, zeigt sich so richtig erst im Wochenchart (siehe gestrige Analyse), in dem man inzwischen von einer Fahnenstange, also einer klaren Übertreibung, sprechen kann. Vom Crash-Tief, welches nach der Finanzkrise im März 2009 erreicht wurde, benötigte der DAX für einen Anstieg um 4.000 Punkte rund 2 Jahre (linkes Rechteck im Chart). Den aktuellen Anstieg (im rechten Rechteck), bei dem der DAX ebenfalls fast 4.000 Punkte zulegte, schafften die Anleger in nur 5 Monaten. – Ist das noch gesund? Entscheiden Sie selbst.

Uns ist es völlig egal, ob der DAX übertreibt. Wir nutzen Kursbewegungen in beide Richtungen, und das mit Hilfe der Target-Trend-Methode offensichtlich mit überdurchschnittlich hohen Gewinnen.

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Bund Future-Analyse

Rückblick

Nachdem es im Bund Future einen Kontraktwechsel gab, über den wir in der vorangegangenen Analyse vom 10. März bereits berichteten, und der März-Kontrakt zuvor innerhalb seines Aufwärtstrends seitwärts tendierte, konnte der Juni-Kontrakt innerhalb seines Trendkanals ein neues Hoch markieren, fiel aber dann unter sein ehemaliges Hoch (157,81, dicke rote Linie im Chart) zurück.

Bund Future - Target-Trend-Analyse 
(Quelle: tradesignalonline.com) Bund Future, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Dabei überwand er eine Konsolidierungslinie, die wir in der damaligen Analyse als primären Widerstand auf der Oberseite bezeichneten, und setzte auf diese exakt zurück.

Ausblick: Das sind nun die relevanten Marken im Bund Future

Kursmarken auf der Oberseite

Da sich die Bullen über die Widerstandslinie hinwegsetzen konnten, ist nun die Rechteckgrenze bei 159,6 Zählern als nächstes Kursziel nach der Target-Trend-Methode aktiviert, wobei die obere Begrenzung des steilen Trendkanals den Kurs weiterhin deckeln könnte.

Kursmarken auf der Unterseite

Müssen die Bullen die Konsolidierungslinie wieder preisgeben, wäre die Mittellinie bei 156,6 Punkten das Kursziel der Bären. Ein erstes bearishes Signal entsteht aber weiterhin erst, wenn er Kurs unter die ehemalige Seitwärtsrange fällt. Dann wäre die untere Begrenzung des Trendkanals das Ziel der Bären.

Kommt es zu stärkeren Verlusten, könnte neben der Rechteckgrenze bei 153,6 Punkten die obere Begrenzungslinie des breiten Trendkanals eine Unterstützung sein. Werden diese Linien gebrochen, wäre es erstmals wieder deutlich bearisher im Bund Future, weil dort ein Rückfall in den breiten und ein Rutsch aus dem steilen Aufwärtstrend passiert wären. Man hätte also mehrere bzw. ausreichend viele bearishe Signale erhalten.

Hinweis zum Trading

In den vorangegangenen Analysen schrieben wir, dass eine Seitwärtsbewegung innerhalb des Trendkanals oder eine leichte Abwärtstendenz entlang der Konsolidierungslinie denkbar wäre. Auch jetzt, wo der Kurs diesen Widerstand überwunden hat, wäre noch diese Abwärtstendenz entlang der Linie denkbar.

Wer unserem Hinweis zum Trading gefolgt ist und am bisherigen Hoch (157,81 Punkte) spekulativ auf fallende Kurse gesetzt hat, der sollte die Position nun, wo der Kurs wieder unter das Niveau gefallen ist, auf Einstand absichern. Denn das neue Hoch hat die Voraussetzungen für diese Strategie verändert.

Wer auch der Strategie gefolgt ist, auf der Long-Seite ähnlich zu agieren, indem man am unteren Ende der jüngsten Seitwärtsrange einsteigt, der konnte mit der Aufwärtsbeweung und dem neuen Hoch einen netten kleinen Gewinn erzielen.

Auf größere Long-Trades würden wir weiterhin verzichten, angesichts des schwindelerregenden Kursniveaus, auf dem sich der Bund Future befindet, und angesichts der Trenddynamik, mit der er dieses Niveau erreicht hat.

Steil, steiler, Bund Future

Aufgrund der Geldpolitik der Notenbanken hat der Bund Future in eindrucksvoller Weise seinen langfristigen Aufwärtstrendkanal im Zeitraum von Anfang 2014 bis heute vom unteren Ende zum oberen Ende vollständig durchlaufen und sogar sowohl diesen als auch kurzzeitig den steileren und engeren Trendkanal nach oben gebrochen. Wie weit der Kurs insgesamt bereits gelaufen und wie überreif der Trend damit ist, zeigt sich besonders beim Blick auf einen langfristigen Chart.

Bund Future - Übertreibung im Kursverlauf
(erstellt mit: tradesignalonline.com) Bund Future, Candlestick-Chart, Tageskerzen

Da die EZB beschlossen hat, seit dem 9. März Staatsanleihen aufzukaufen bzw. aufkaufen zu lassen, könnte es zwar zu Kursrücksetzern kommen, ein Platzen der Blase ist aber nicht zu erwarten. Charttechnisch betrachtet enden Fahnenstangen eigentlich meist abrupt, in diesem speziellen Fall, bei dem externe Kräfte (Notenbanken) in den Markt eingreifen, sollte man aber wohl zunächst mit einer Topbildung rechnen. Der Bund Future könnte sich also eine Weile auf seinem inzwischen erreichten Niveau aufhalten

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