DAX wenig verändert zum Ende einer guten Börsenwoche
Ausgabe vom 26.01.2024 von Stockstreet-Team
Intel-Zahlen drücken auf die Stimmung
Nach einem schwierigen Jahresstart konnte der DAX in der laufenden Woche solide Pluszeichen verbuchen. Aktuell notiert der Index rund 300 Punkte höher als zur Vorwoche. Das Börsenbarometer steigt heute um 0,1 Prozent auf 16.923 Punkte. Schafft der DAX bald einen neuen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch aus dem Dezember bei 17.003 Zählern? Bislang konnte der DAX die kurzfristige Korrekturlinie, welche sich seit Mitte Dezember ausgebildet hatte, nicht nachhaltig überwinden. Aber das kann ja noch werden…
Die Vorgaben aus Übersee fallen heute durchwachsen aus. Zwar schlossen die US-Börsen gestern Abend mit Pluszeichen, jedoch gab es nachbörslich kleine Dämpfer nach der Veröffentlichung von Quartalszahlen. Vor allem Intel enttäuschte die Anleger, die Aktie wird vor der Eröffnung der US-Börsen mit einem Abschlag von 12 Prozent taxiert. Aus Asien gab es am Morgen rote Vorzeichen.
Schwächesignale aus der deutschen Wirtschaft
Unterdessen gibt es von der deutschen Konjunktur weiterhin wenig erbauliche Signale. Die Exporterwartung der Unternehmen sank nach Angaben des ifo-Instituts im Januar auf minus 8,4 Punkte. Im Vormonat lag die Kennziffer bei minus 7,1 Punkten. Zum Wochenbeginn hatten bereits andere Indikatoren schwächere Signale aus der deutschen Wirtschaft verlauten lassen.
Passend dazu hatte das Marktforschungsinstitut GfK eine sinkende Konsumneigung in Deutschland ermittelt. Das Konsumklima fiel demnach auf minus 29,7 Punkte und markiert den schlechtesten Wert seit März 2023.
Heute ein König: Sartorius Vz.
Defensive Standardwerte sind heute in Frankfurt gesucht. Auf dem ersten Platz im DAX notiert das Vorzugspapier von Sartorius mit einem Plus von 8,9 Prozent. Das Unternehmen veröffentlichte zuvor Bilanzkennzahlen, welche vom Markt sehr positiv aufgenommen werden. Merck und Siemens Healthineers belegen den zweiten und dritten Platz im Auswahlindex der Deutschen Börse.
Verlierer des Tages ist aktuell Bayer mit einem Abschlag von 2,6 Prozent. Deutsche Telekom und Rheinmetall werden unter den Standardwerten ebenfalls schwächer gesehen.
Gute Investments und beste Grüße
Ihr
Bernd Raschkowski