DAX pausiert nach Gipfeltour / Fresenius Top-Gewinner der Standardwerte
Ausgabe vom 05.03.2024 von Stockstreet-Team
Vorwahlen im US-Präsidentschaftswahlkampf / Talfahrt in Hong Kong setzt sich fort
In Frankfurt sind zur Stunde rote Vorzeichen zu sehen, der Deutsche Aktienindex gibt 0,2 Prozent auf 17.682 Punkte ab. Bereits gestern beendete der Leitindex seine atemberaubende Kursrally von rund fünf Prozent innerhalb nur weniger Handelstage. Am Freitag markierte das Börsenbarometer das Allzeithoch bei 17.816 Punkten. Nach solch einem hastigen Anstieg wird eine Konsolidierung dringend notwendig, aus technischer Sicht sind die Notierungen überkauft.
Die Vorgaben der internationalen Börsen fielen durchwachsen aus. In Asien schlossen die meisten Börsen am Morgen wenig verändert, lediglich der Hang Seng tanzte in Hong Kong mit minus 2,6 Prozent aus der Reihe.
Die US-Börsen beendeten den Handel am Vorabend ebenfalls mit negativen Vorzeichen. Am heutigen Handelstag steht der „Super Tuesday“ im Blickpunkt der Wall Street. Im Präsidentschaftswahlkampf stehen parteiinterne Vorwahlen in mehr als einem Dutzend US-Bundesstaaten an.
Bilanzsaison endet, Geldpolitik nun wieder im Fokus
In den vergangenen Wochen standen zahlreiche amerikanische Unternehmen mit der Zahlenvorlage im Blickpunkt der Anleger. Die Bilanzsaison neigt sich mittlerweile dem Ende entgegen, so das nun wieder geldpolitische Themen in den Fokus rücken. Als richtungsweisende Termine stehen der US-Arbeitsmarktbericht sowie der Auftritt von Jerome Powell vor dem US-Kongress am Mittwoch auf der Agenda.
Am Donnerstag steht zudem die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank an. Christine Lagarde wird die Zinsen wahrscheinlich nicht antasten, womöglich aber einen Zeitplan für die erste Zinssenkung liefern.
Heute ein König: Fresenius
Gesucht sind momentan defensive Titel in Frankfurt. Fresenius steht mit + 3,1 Prozent ganz oben auf der Gewinnerliste im DAX, RWE folgt mit + 2,3 Prozent auf Platz zwei. MTU Aero Engines legt um 1,2 Prozent zu. Verlierer des Tages sind dagegen Volkswagen, Porsche AG und Continental. Nach der Aufwärtsbewegung der vergangenen Wochen verbuchen die Titel jeweils Abgaben zwischen 1,4 und 1,6 Prozent.
Gute Investments und beste Grüße
Ihr
Bernd Raschkowski