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QSC: Es kann noch tiefer kommen

Ausgabe vom 08.03.2016

Chart: QSC

 

Von Manfred Ries

Die Ausgangslage. Die Aktien des im TecDAX notierten IT-Dienstleisters QSC AG aus Köln sind am heutigen Dienstag, 8. März 2016, um 6,6 Prozent eingebrochen. Damit führte QSC die „Hitliste“ der schlechtesten Aktien im Hightech-Index an. Woran liegt’s? Und: Wie geht es jetzt weiter?

Die Charttechnik. Nach dem kräftigen Kursrutsch notieren die Titel bei nur noch 1,26 Euro und damit so niedrig wie letztmalig im Frühjahr 2009. Die Anteilsscheine von QSC befinden sich in einem intakten Abwärtstrend (A). Die bisherige Unterstützung um 1,29 Euro (B) wurde nach unten durchbrochen – ein neues Verkaufssignal!

Die Hintergründe. Neulich lud die Company zu einer Analystenkonferenz. Im Anschluss daran überdachte manch ein Aktienanalyst seine Einschätzung zu QSC. So wie Leonhard Bayer, Analyst bei der Privatbank Hauck & Aufhäuser. Bayer reduzierte sein Rating für die QSC-Aktie von „Hold“ auf „Sell“ und senkte gleichsam sein Kursziel von bislang 1,40 Euro auf jetzt nur noch 1,10 Euro. „Der Umbau des Unternehmens dürfte mindestens noch ein weiteres Jahr dauern, und 2016 sollten Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) weiter sinken …“, heißt es in einer Studie vom 7. März 2016. Den Erfolg des neuen Cloud-Produkts – vor allem bei den wichtigsten Kunden – betrachtet Bayer mit großen Zweifeln.

Die Prognose. Wirklich positive Ansätze lassen sich im Kursverlauf der QSC-Aktie nicht herleiten. Obgleich der Tiefkurs am Dienstag, 8. März, bei 1,25 Euro lag und die Aktie sich bis Handelsende auf 1,26 Euro hochzurappeln vermochte, so überwiegen doch die negativen Aspekte. Selbst der Verlauf der 200-Tagelinie liegt nur unwesentlich oberhalb des aktuellen Kurses, so dass auch von dieser Seite kaum Erholungspotenzial besteht. Die Differenz zwischen aktuellem Kurs und MA(200) spiegelt der Disparity-Index (D) wider. Wir gehen aktuell von weiter nachgebenden Notierungen bei QSC aus mit einem ersten Target von 0,99 Euro (C).

Die Strategie. Eine Long-Positionierung drängt sich nicht auf. Trader, die auf Short setzen, platzieren einen ersten Stopp-Losskurs knapp oberhalb von 1,294 Euro und behalten das erwähnte Kursziel von 0,99 Euro im Hinterkopf. Im März 2009 lagen die Tiefstkurse sogar bei 0,75 Euro.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Ebitda: Abk. für „Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation“. (Dt.: „Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen“). 

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

Moving Average: Englischsprachige Bezeichnung für Gleitender Durchschnitt.

Sell: Englisch für „Verkaufen“

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.


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