Stockstreet Chart-Analysen

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RWE: Der Fels in der Brandung

Ausgabe vom 29.11.2021

RWE

Von Manfred Ries

Die Ausgangslage. Der Aktienkurs der RWE AG präsentiert sich aktuell auffallend stark, und das sogar am vergangenen Crash-Freitag: Die Vorwoche wurde mit einer dicken, weißen Candle beschlossen. Auch am Montag setzt sich die positive Trendrichtung fort. Schlusskurs der RWE-Aktie am Montag, den 29. November 2021 an der Börse Frankfurt auf Xetra-Basis: 35,02 EUR (+2,7%).

Die Charttechnik. Mit aktuellen Kursen ~35 EUR setzt sich die Kursstabilisierung der jüngsten Vergangenheit fort. Wobei, auf längerfristiger Betrachtung, mehr von einem Seitwärtstrend zu sprechen wäre. Der mittelfristige Trend bei der RWE-Aktie verläuft weiterhin und klar aufwärts gerichtet. Das bisherige Jahreshoch wurde im Januar bei 38,65 EUR markiert; das bisherige Jahrestief fand sich im Juli bei 28,39 EUR. Im Jahre 2011 kostete eine RWE-Aktie noch mehr als 55 EUR. Der MACD-Trendfolgeindikator auf monatlicher Kursbasis – dieser legt Zeugnis vom mittelfristigen Trendverhalten des Basiswertes ab – hat noch kein Kaufsignal generiert. Dieser Trendfolgeindikator gilt aber allgemeinhin als eher träge und weniger aussagekräftig in Zeiten eines ausgeprägten Seitwärtstrends.

Die Hintergründe. RWE plant, vor der Küste Südkoreas einen schwimmenden Windenergiepark zu bauen. Das zeigt die Bestrebungen des Konzerns, mehr im Bereich der Alternativen Energien zu investieren.

Die Prognose.  Der Seitwärtstrend bei der RWE-Aktie ist grundsätzlich intakt, insbesondere in der längerfristigen Zeitbetrachtung. Die Stabilisierung aber schreitet voran und der prozentuale Abstand zwischen 200-Tagelinie und RWE-Kurs nimmt ab. Heißt: die einst überkaufte Marktsituation konnte sich bereinigen. Dabei können Anleger auf den soliden Support ~28,58 EUR hoffen. Die ansteigende 200-Tagelinie spricht vom intakten, längerfristigen Aufwärtstrend. Als nächster Resistance gilt es, die Kursmarke bei 37,12 EUR im Auge zu behalten.

Die Strategie. Der Optionsscheine Expert Trader© verfolgt regelmäßig die Kurse der DAX-Aktien und spricht bei Bedarf konkrete Kauf- und Verkaufsanregungen aus, die Leser des Optionsscheine Expert Trader© unmittelbar umsetzen können. Damit wird ein transparentes Trading gewährleistet. Seit der ersten Ausgabe des Optionsscheine Expert Trader© im Oktober 2019 weisen 92% der abgeschlossenen Positionen einen Gewinn aus.  www.stockstreet.de/optionsscheine-expert-trader-aktuell

Der Autor: Manfred Ries begann 1984 seine Bankausbildung – der Einstieg ins Börsengeschäft. Dem folgten Tätigkeiten als Privatkundenberater und im Devisenhandel einer Großbank. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre absolvierte er bei einem namhaften Anlegermagazin ein Volontariat als Wirtschaftsjournalist und war lange Jahre als Redakteur in leitenden Positionen tätig. Seit vielen Jahren schon analysiert und schreibt Manfred Ries für Stockstreet.de als Chefredakteur der Online-Rubrik Chart-Analysen sowie als Autor des wöchentlichen Börsenbriefs Optionsscheine Expert Trader©.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage widerspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Break out: Englischsprachige Bezeichnung für „Ausbruch“.

Candle: s. „Kerze“

Gleitender Durchschnitt: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen „x“ Handelstage wiederspiegelt; etwa 200 Tage. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form widergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.

Lineare Chartdarstellung: Auch als absolute Chartdarstellung bezeichnet. Ein Chart kann linear/absolut oder logarithmisch dargestellt werden. Während bei der absoluten Aktienchart-Darstellung die Kursskala (auf der y-Achse) gleiche Abstände zwischen den Kursbeträgen aufweist, zeigt die logarithmische Darstellung gleiche Abstände zwischen den Kursbeträgen als prozentuale Veränderungen an. Technische Analysten arbeiten zumeist mit logarithmischen Charts. Geht es um das Aufspüren von Unterstützungs- und Widerstandslinien, bedient sich der Autor dieses Beitrags gerne der analogen Darstellungsform.

MACD: Der MACD („Moving Average Convergence/Divergence”) gehört zu den trendfolgenden Indikatoren. Seine Berechnung erfolgt anhand der Differenz zweier exponentiell Gleitender Durchschnitte; üblich sind zwölf und 26 Handelsperioden. Aus diesem Kurvenverlauf wird wiederum eine „langsamere“ 9-Tagelinie gebildet. Man spricht dann von der Standardeinstellung (12/26/9). Grundsätzlich gilt: Ein Kaufsignal ergibt sich, wenn die schnellere Linie die langsamere von unten nach oben schneidet, bzw. umgekehrt im Falle eines Verkaufssignals.

Monatschart: Die Betrachtungsweise basiert auf monatlichen Kursdaten. Bei einem Linienchart liefert der jeweilige Monatsschlusskurs seinen Beitrag zum Kurvenverlauf. Im Falle von Kerzencharts bildet jede Kerze („Candle“) das Kursverhalten des betrachteten Monats ab: Monatseröffnung und -schlusskurs; Monatshoch und -tief.

Moving Average: Englischsprachige Bezeichnung für Gleitender Durchschnitt.

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

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