von Torsten Ewert

Die Fed hat bei ihrem gestrigen Zinsentscheid die Leitzinsen erwartungsgemäß um 25 Basispunkte erhöht, auf nun 1,00 bis 1,25 Prozent. In ihrem Statement gibt sie zudem Hinweise, wo sie derzeit neue Risiken sieht und wie sie sich die Reduzierung ihrer aufgeblähten Bilanz vorstellt.

So will die Fed ihre Bilanz abbauen

So wurde im Fed-Statement der Passus über die stärkere Beobachtung der Finanzmärkte sowie der globalen Entwicklungen gestrichen. Dafür weist die Fed auf die zuletzt eher enttäuschenden Inflationsdaten hin.  Sie geht zwar davon aus, dass sich diese mittelfristig wieder bessern werden, aber kurzfristig dürfte diese Entwicklung nach Meinung der Fed erst einmal anhalten. Sie wird daher die Preisdaten bis auf Weiteres stärker beobachten. Offensichtlich gibt es also Zweifel unter den Fed-Mitgliedern, dass der zuletzt schleppende Inflationsanstieg nur temporär ist.

Dennoch präsentierte die Fed nun einen Plan zur Bilanzreduzierung. So sollen die monatlich auslaufenden Anleihen nicht mehr wie bisher in vollem Umfang reinvestiert werden. Die Reduzierung dieser Reinvestitionen soll quartalsweise erfolgen. Danach würde die Fed-Bilanz vermutlich im Sommer 2021 wieder ein normales Niveau erreichen.

Das Fed-Statement – ein Hinweis auf eine bevorstehende Marktschwäche?

Die Fed-Prognosen für Konjunktur und Leitzinsänderungen haben sich dagegen praktisch nicht verändert. Sofern es in den kommenden Wochen und Monaten keine gravierende Änderung der von der Fed beobachteten Daten gibt, sollte es bis zum Jahresende zu der erwarteten dritten Leitzinserhöhung in diesem Jahr in den USA kommen.

Allerdings preisen die Märkte diese erst für Dezember ein – und nach der Fed-Sitzung hat sich die Wahrscheinlichkeit dafür sogar leicht verringert. Offenbar lesen die Börsianer aus dem Fed-Statement eine gewisse Unsicherheit heraus.

Das könnte auch ein Warnsignal für die Märkte sein. Diese präsentieren sich trotz jüngster Allzeithochs bei einigen Indizes äußerst uneinheitlich und gar nicht so uneingeschränkt bullish, wie die neuen Hochs vermuten lassen.

Über den Autor: Torsten Ewert ist Chefredakteur der Börsenbriefe Stockstreet Investment Strategie und Aktien-Perlen. Mehr über Torsten Ewert erfahren Sie hier.


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