Was macht einen guten Börsenbrief aus?

Vorsicht!

Es gibt eine große Anzahl von Börsenbriefen im Internet. Der Nutzer steht bei diesen Angeboten vor einer Vielzahl großer Gewinnversprechungen und Unmengen an seriöser bis höchst unseriöser Werbung. Es stellt sich somit die Frage, wie man gute Börsenbriefe von schlechten unterscheidet. Nachfolgend einige wichtige Kriterien, die einen seriösen und guten Börsenbrief ausmachen:

1. Der Börsenbrief sollte schon seit einiger Zeit am Markt sein

Hintergrund: Nur, wenn ein Börsenbrief seit vielen Jahren auf dem Markt ist, belegt dies, dass die Empfehlungen tatsächlich „vernünftig“ sind und nicht die Kunden in den Ruin getrieben haben. Neue Börsenbriefe werden täglich herausgebracht, mit großen Versprechungen, aber meist ohne nachhaltigen Erfolg.

2. Den Börsenbrief sollten erfahrene Trader oder Redakteure leiten

Die Redakteure des Börsendienstes sollten am besten selber Trader sein oder/und zumindest seit einigen Jahren als Redakteure arbeiten. Gut ist, wenn der Redakteur auf bekannten Börsenseiten bereits Artikel o.ä. veröffentlicht hat oder zumindest in einschlägigen Foren u.ä. bekannt ist.

Hintergrund: Nur so können Sie feststellen, dass der Börsenbriefredakteur kein Neuling ist. Es gibt leider viele Neulinge, die nach ersten, meist erfolglosen eigenen Tradingversuchen einen Börsenbrief herausbringen.

3. Der Börsenbrief sollte vernünftige Gewinnerwartungen nennen

Vernünftige Gewinnerwartungen

Hintergrund: Leider neigt die Werbung von Börsenbriefen dazu, massiv zu übertreiben. Waren es früher die 40-50 Prozent, die Kunden überzeugten, so sind wir mittlerweile bei den 1000 Prozentwerten. Vergessen Sie solche Versprechungen, sie sind NIE seriös. Wenn ein Börsenbrief 1000 Prozent Gewinn im Jahr machen könnte, also eine Verzehnfachung pro Jahr, wären Sie in wenigen Jahren der reichste Mensch des Universums (Zinseszinseffekt)! Auch Versprechungen von: „In wenigen Jahren zur Millionen“ sind unseriös. Die Börse ist kein Selbstbedienungsladen für zukünftige Millionäre, sondern eher ein Geschäft, bei dem die meisten Anleger mehr Geld verlieren als gewinnen – auch gerne, weil sie die falschen Börsenbriefe bestellt haben.

Also: Lassen Sie sich nicht von der Gier blenden. Die Börsenbriefe mit den größten Gewinnversprechungen sind fast immer höchst unseriös!

4. Es sollte ein Archiv existieren, in dem sich alle Empfehlungen und damit alle Trades des Börsenbriefs befinden

Hintergrund: Ein Archiv kann schlecht gefälscht werden, da dies den Bestandskunden auffallen würde. Mit einem Archiv besteht die Möglichkeit, sich bei einem Probeabo ein genaues Bild zu machen, was und wie bisher getradet wurde.

5. Der Börsenbrief muss die Trades korrekt ins Depot einpflegen

Hintergrund: Viele Börsenbriefbetreiber geben eine Empfehlung ab, speichern den Trade aber zu einem Kurs ins Depot, den kein Leser wirklich hätte erreichen können. Teilweise ist es vorgekommen, dass Trades mittags verschickt wurden, jedoch ein Kurs von morgens früh eingepflegt wurde. Damit hatte das Depot schon mal mehrere Prozent Vorsprung vor dem Leser.

Richtig ist, den Kurs einzupflegen, der beim Versenden der E-Mail oder kurz nach dem Versenden, dann, wenn die E-Mail angekommen ist, getaxt wurde. (Bei Stockstreet verschickten wir die E-Mail immer auch an den Redakteur und es wird der Kurs eingepflegt, der dann getaxt wurde, wenn der Redakteur die E-Mail erhalten hat).

6. Der Börsenbrief sollte keine kumulierte Performance angeben

Viele Börsenbriefe erreichen hohe Gewinne, weil sie einfach die Gewinne der einzelnen Positionen (gerne auch unter Weglassung der Verlusttrades) addieren. Wenn Sie aber 10 Mal 10 Prozent gemacht haben, entspricht das nicht 100 Prozent Gewinn!

Beispiel: Sie haben 10.000 Euro und investieren auf die Empfehlungen des Börsenbriefes jeweils 1.000 Euro. Sie haben 10 Positionen. Jede der Positionen macht 10 Prozent Gewinn. Das sind 100 Euro pro Position. 10 mal 100 Euro = 1.000 Euro Gesamtgewinn. Auf Ihren Gesamteinsatz haben Sie also 10 Prozent Gewinn gemacht.

Bei der kumulierten Performance haben Sie 10 mal 10 Prozent, (addiert) also 100 Prozent, Gewinn gemacht. Das ist ein Unterschied von 90 Prozentpunkten! Sie verstehen jetzt, warum Börsenbriefe, die eine kumulierten Performance angeben, gigantische Gewinne versprechen können. Gewinne, die der Kunde nie erwirtschaften wird.

7. Bei einem Börsenbrief sollten Gewinne im Verhältnis zur Anlagedauer stehen

Gewinne im Verhältnis zur Anlagedauer

Hintergrund: Leider gibt es keine – wirklich überhaupt keine – Ausnahme von der Regel, dass je höher die Gewinne sind, auch das Risiko entsprechend höher ist. Wenn der Börsenbrief beständig mit Gewinnen über 40 / 50 Prozent in kurzer Zeit wirbt, sollte Ihnen klar sein, dass dann auch Verluste in höheren zweistelligen Prozenten dazugehören. Auch Totalverluste einzelner Positionen sind bei solchen Gewinnen durchaus möglich! Vergessen Sie nie: Die Gewinnwahrscheinlichkeit steht immer im proportionalen Verhältnis zum Verlustrisiko! Immer!

8. Ein Anbieter sollte nicht ständig wechselnde Börsenbriefe herausbringen

Hintergrund: Wenn Produkte, also die Börsenbriefe eines Anbieters, häufig wechseln, dann ist oft das Marketing, also die Anwerbung von Neukunden, wichtiger als die Qualität der jeweiligen Börsenbriefe. Es gilt hier einfach die Devise: Wenn ein Börsenbrief zu große Verluste eingefahren hat, machen wir schnell einen neuen auf und mit der Werbung füllen wir den gut mit neuen Kunden.

Je länger ein Börsenbrief am Markt ist, umso mehr kann man sich darauf verlassen, dass hier anständig gearbeitet wird (siehe auch oben)

9. Der Preis und die Qualität des Börsenbriefs

Auch bei einem Börsenbrief gilt: Billig ist nicht immer gut. Trader, die gut sind, können meist vom Traden selbst gut leben. Um diese davon zu überzeugen, einen Börsenbrief zu schreiben, muss natürlich ein erheblicher Mehrwert für sie herausspringen. Das ist mit billigen Börsenbriefen nicht umsetzbar. Der einzige Grund, der einen guten Trader dazu zu bringt, einen Börsenbrief herauszubringen, ist der gleichmäßige Cashflow.

Gerade bei Finanzen und Finanzprodukten sollten Sie nicht auf Billigprodukte zurückgreifen, sondern Sie müssen immer auf Qualität achten!

10. Es sollte die Möglichkeit bestehen, ein kostenloses Probeabo abzuschließen, um den Börsenbrief zunächst einmal zu testen

Ein Probeabo ist notwendig, damit Sie testen können, ob die Art und Weise, wie der Börsenbrief vorgeht, zu Ihrem Anlagestil passt.

11. In den Produkten (kostenlosen wie auch kostenpflichtigen) des Börsenbriefbetreibers sollte sich wenig Fremdwerbung finden.

Hintergrund: Viele Börsenbriefe verdienen ihr Geld mit Werbung anstatt mit den Abos, einfach weil die Qualität zu schlecht ist, um mit den Abos ausreichend Geld zu verdienen. Wenn sich wenig Fremdwerbung in den Newslettern befindet, ist das ein Hinweis auf die Qualität der Börsenbriefe.

12. Der Börsenbrief sollte keine exotischen Pennystocks/Aktien u.ä. empfehlen, ohne auf die erheblichen Risiken, die mit solchen Empfehlungen verbunden sind, hinzuweisen.

Vorsicht, Abzocke!

Hintergrund: Tatsächlich wurde in der Vergangenheit mit exotischen Pennystocks der meiste Schindluder betrieben. Stichwort : Frontrunning. Das geht so: Ein oder mehrere Börsenbriefe haben einen exotischen Pennystock empfohlen, nachdem die Redakteure zuvor eingestiegen sind. Die Käufe der Nutzer zogen die Aktie extrem nach oben, die Redakteure verkauften zu Mondpreisen und haben so große Summen verdient. Die Kunden verloren hingegen viel Geld. Einige Redakteure sind mit dieser Vorgehensweise bereits aufgeflogen und sogar dafür ins Gefängnis gegangen. Richtig so.

Aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch wieder neue Hasardeure unterwegs sind. Und da das eigentlich nur mit exotischen Pennystocks oder anderen umsatzschwachen Aktien möglich ist: Seien Sie sehr vorsichtig bei solchen Angeboten.

13. Der Börsenbrief sollte auf einer deutschen Seite zu finden sein, im Impressum muss die vollständige Adresse stehen und am besten auch noch die Handelsregister-Nummer.

Hintergrund: So haben Sie, falls es mal Probleme mit dem Börsenbrief geben sollte, auf jeden Fall deutsches Recht auf Ihrer Seite. Es gelten die deutschen Regelungen zu Abos, Widerruf, etc. Sie sollten die Handelsregister-Nummer mit der angegebenen Adresse vergleichend überprüfen.

Wünschenswert für einen guten Börsenbrief wären noch folgende Punkte:

1. Die Redaktion sollte per E-Mail o.ä. erreichbar sein.

Hintergrund: Testen Sie, ob die Redaktion erreichbar ist und in einem angemessenen Zeitraum antwortet. Denn nur dann können Sie sicher sein, dass sich dort Redakteure auch Mühe machen.

2. Je nach Anlagehorizont sollte ein wöchentliches oder monatliches Update an die Leser verschickt werden, in dem alle laufenden Positionen besprochen werden.

Hintergrund: Nur so behalten die Leser die Übersicht.

3. Bei kurzfristigen Börsenbriefen sollten die Leser auch die Möglichkeit haben, über SMS- Versand o.ä. schnell informiert zu werden.

Hintergrund: Wenn man schnell handeln muss, reicht manchmal die E-Mail nicht aus, da viele Leser nicht immer auf ihre E-Mails zugreifen können.

4. Es werden bei der Bestellung ausführliche Informationen zugesendet, wie der Brief funktioniert.

Hintergrund: Der Leser kann sich so sehr schnell in dem neuen Börsenbrief zurechtfinden.

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