DAX fester / Zweite Welle in China verunsichert Anleger in Asien
Ausgabe vom 17.06.2020 von Stockstreet-Team
Der DAX notiert fester
Nach der Korrektur in der vergangenen Börsenwoche präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt in der laufenden Woche bisher gut gelaunt. Nach der kleinen Erholung der letzten Tage notiert der DAX am Mittwochmittag mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 12.384 Zählern.
Der Euro wird bei 1,1265 US-Dollar taxiert. Gold verliert aktuell 0,4 Prozent an Wert, wohingegen sich das Rohöl etwas verteuert.
Die internationalen Börsen im Blickpunkt
Die Vorgaben aus Amerika können sich sehen lassen. Die Wall Street schloss gestern mit ordentlichen Pluszeichen. Weiterhin ist eine deutliche Outperformance der Technologie-Aktien zu sehen. Der Nasdaq 100 notiert lediglich minimal unter seinem bisherigen Rekordhoch bei 10.155 Punkten.
In Asien gaben die Börsen am frühen Morgen ihre zwischenzeitlichen Kursgewinne allerdings bis zum Handelsende weitestgehend wieder ab. Hier zeigten sich die Anleger durch die Schulschließungen aufgrund der neuen Corona-Infektionen in Peking verunsichert. Zudem belasten die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea.
Qualcomm schiebt neuen Mobilfunkstandard 5G an
Der US-Halbleiterkonzern Qualcomm will seine 5G-Technologie zukünftig auch in günstigeren Smartphones anbieten und dürfte dem neuen Mobilfunkstandard damit einen Schub verleihen. Der neue Chip namens "Snapdragon 690" soll bei Endgeräten im Preissegment zwischen 300 bis 500 Dollar eingebaut werden, hieße es seitens Qualcomm. Bislang ist die Qualcomm-Mobilfunktechnologie der fünften Generation nur in teuren Smartphones erhältlich. Die Qualcomm-Aktie kann nach der Meldung zulegen.
Deutsche Post an der DAX-Spitze
Unter den deutschen Standardwerten setzt sich das Papier der Deutschen Post mit + 3,2 Prozent an die Index-Spitze. Auch RWE und Wirecard notieren mit jeweils + 2,1 Prozent weit oben auf der Gewinnerliste.
Am Index-Ende befinden sich dagegen Continental, Daimler und Münchener Rück. Die Titel verlieren zwischen 1,3 und 0,5 Prozent.