Bodenformation bei Rheinmetall?
Ausgabe vom 09.11.2018 von Stockstreet-Team
Eine interessante Formation bildet sich aktuell bei Rheinmetall: Im Chart erkennen Sie eine lupenreine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS), die sehr selten auftauchen.

Wir haben hier eine linke Schulter (linkes S) die unter hohem Umsatz ausgebildet wurde. Dieser folgte ein tieferer Kopf (K), der auch mit einem klaren Umsatzhoch ausgebildet wurde. Dass dieser Umsatz etwas niedriger ausfällt als bei der Schulter ist typisch. Und wie sehen eine rechte Schulter, bei der wir ebenfalls einen Umsatzanstieg erkennen und zwar in der Aufwärtsbewegung nach dem Tief. Auch das ist der idealtypische Verlauf.
Jetzt muss demnach nur noch die rote Nackenlinie nach oben gebrochen werden und das am besten unter hohem Umsatz, dann ist die Bodenformation beendet. Für diesen Fall haben wir eine ca. 80 prozentige Wahrscheinlichkeit, dass das Kursziel von ca. 95 Euro erreicht wird. Da im Bereich der 93er Marke die bisher letzte starke Minor-Abwärtsbewegung begonnen hat, wäre hier das verlässlichere Kursziel anzusiedeln.
Aber es gibt noch einen weiteren Punkt, der für eine vorläufiges Ende der Konsolidierung spricht: Der aktuelle Kursrückgang hat in diesem Jahr bisher 50 Prozent der großen Aufwärtsbewegung seit 2015 konsolidiert. Und damit wäre auch dies eine idealtypische Konsolidierung in einem Aufwärtstrend:

Sollte sich also diese Bodenformation durchsetzen, kann sogar damit gerechnet werden, dass die Kurse noch viel weiter steigen. In solchen Fällen verkauft man an dem ersten Kursziel einen Teil der Position und lässt den Rest laufen.
Viele Grüße
Ihr
Jochen Steffens
(CEO Stockstreet GmbH)