Axel Springer: Auf Bärenfalle folgt Bullenfalle
Ausgabe vom 23.10.2018 von Torsten Ewert
von Torsten Ewert
Die Aktie der Axel Springer SE hat vor kurzem ein Zeichen für eine möglich bullishe Wende gesendet. Doch aus dem erhofften Ausbruch wurde nichts. Zeit, die Notbremse zu ziehen.
Der dynamische Anstieg kam, aber…
Genau einen Tag nach meiner früheren Analyse zur Springer-Aktie kam es tatsächlich zu dem erwarteten dynamischen Kurssprung nach oben und damit zu einer Bärenfalle (siehe Pfeil) im folgenden Chart):
Doch danach blieben nicht nur die Anschlusskäufe aus, sondern der Kurs fiel schon am folgenden Tag ähnlich dynamisch zurück und schwächelte danach weiter. Inzwischen fiel er auch wieder unter die grüne Unterstützungszone.
Hin und Her als Warnsignal
Nach der Bärenfalle folgte also sogleich eine Bullenfalle. Damit ist die Trading-Idee hinfällig und es ist Zeit auszusteigen. Dieses Hin und Her ist grundsätzlich kein gutes Zeichen und deutet eher daraufhin, dass die Aktie weiter Schwäche zeigen wird.
Ein klares Verkaufssignal ist es aber auch nicht, denn so ganz wehrlos sind die Bullen schließlich noch nicht, wie wir gesehen haben. Bei derart widersprüchlichen Signalen ist es daher empfehlenswert, erst einmal die Finger von der Aktie zu lassen und anderswo Chancen zu suchen.
Über den Autor: Torsten Ewert ist Chefredakteur der Börsenbriefe Geldanlage-Brief und Aktien-Perlen. Mehr über Torsten Ewert erfahren Sie hier.