Silber im Aufwärtstrend
Ausgabe vom 24.10.2019 von Stockstreet-Team
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Silber befindet sich seit einigen Monaten in einer dynamischen Aufwärtsbewegung. Das Edelmetall hat den Abwärtstrend der Vorjahre im Sommer verlassen und strebt seitdem zügig nach oben. Von knapp 15,00 US-Dollar je Feinunze kletterte die Notierung im Hoch bis auf 19,50 US-Dollar im September – solche schnellen Kursbewegungen sind typisch für das Edelmetall.
In der folgenden Abbildung ist die Silber-Entwicklung seit dem Sommer 2019 dargestellt (in US-Dollar je Feinunze, Candlestick-Chart, eine Kerze entspricht einem Tag):

Konsolidierung beendet?
Nach dem schnellen Anstieg war eine Korrektur dringend notwendig. Diese setze im September ein und führte Silber zunächst deutlich abwärts. Ausgehend vom Jahreshoch bei 19,50 Dollar ging es zweitweise bis auf 17 Dollar abwärts (Anfang Oktober). Dies stellt eine ganz normale Korrektur dar. Mittlerweile wurde der überkaufte Zustand abgebaut, die Situation ist wieder gesundet.
Mit der jüngsten Entwicklung scheint Silber die Korrekturbewegung der letzten Wochen beendet zu haben. Silber kletterte zwischenzeitlich bis auf 17,80 Dollar an und versuchte damit den ersten Ausbruch aus der Korrekturbewegung. Zwar wurde der Anstieg anschließend wieder abverkauft, aber richtig nach Süden geht es auch nicht mehr. Tendenziell ist eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends wahrscheinlich.
Technisches Dreieck wird aufgelöst
Wie ich in den vergangenen Analysen bereits erwähnt hatte, bildete sich bei Silber über die letzten Wochen hinweg eine technische Dreiecks-Formation aus. Diese Formation liefert der Erfahrung nach stets gute Signale, sobald ein Ausbruch erfolgt – aktuell sieht es nach einem Ausbruch auf der Oberseite aus.
Die Korrekturlinie verläuft derzeit bei 17,45 US-Dollar, was unterhalb des momentanen Kurses von 17,56 Dollar liegt. Auf der Unterseite hat dagegen der wichtige Aufwärtstrend Bestand. Die maßgebliche Trendlinie verläuft aktuell bei 17,50 Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch nach Norden würde das Ende der Korrektur signalisieren und weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen.
Freundliche Grüße aus Köln
Ihr
Bernd Raschkowski
Chefredakteur
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