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Jubelstimmung und Kater
US-Konjunkturdaten

Jubelstimmung und Kater
von Jochen Steffens

Morgen geht es los in den USA: Thanksgiving leitet das Weihnachtsgeschäft ein. Für uns Börsianer heißt das zunächst, dass wir in den nächsten Tagen kaum wesentliche Impulse aus den USA erwarten sollten. Viele Händler werden das lange Wochenende mit ihren Familien verbringen. Wie ich schon am Dienstag vergangener Woche beschrieben habe, werden wir anhand der Einzelhandelsumsätze in diesen Tagen ableiten können, wie sich das Weihnachtsgeschäft in den USA insgesamt entwickelt (siehe Steffens Daily vom 16. November).

Jubelstimmung und Kater

Wir kennen es von diversen Partys: der alkoholisierten Euphorie folgt meist ein erbärmlicher Kater. Die hohe Kunst des erfahrenen Partygängers ist es, immer dann zu gehen, wenn es am schönsten ist…

Ähnlich verhält es sich an den Börsen. Auch hier sollte man seine Aktien verkaufen, wenn alle jubeln. Natürlich ist es bei Partys sehr schwer, abzuschätzen, wann denn der Hochpunkt erreicht ist. Wer geht schon rum und fragt, auf welchem Niveau sich die Stimmung der Party-Gäste befindet. Hier haben wir es als Börsianer leichter: Beständig werden die Beteiligten befragt, wie sie die aktuelle Lage beurteilen und wie sich ihrer Einschätzung nach die Börse / Wirtschaft in den nächsten Monaten entwickelt.

Der Kontraindikator?

Eine der wichtigsten Umfragen in Deutschland dazu macht der Ifo-Geschäftsklimaindex. Dieser ist im November das sechste Mal in Folge angestiegen und zwar um 1,6 Punkte auf 109,3 Punkte. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Berechnung des Index im Jahr 1991. Dieser Wert liegt damit sogar höher, als die Rekordwerte der Boomjahre 2006 und 2007.

Sie wissen, ich nutze den Ifo-Index und den ZEW-Index gerne als Kontraindikator: je besser die Stimmung bei den Umfragen, desto vorsichtiger werde ich.

Aber dieser Index hat gerne einen gewissen Vorlauf. Das heißt, die Kurse des DAX können durchaus noch eine Weile weiter steigen, selbst wenn der Ifo-Index bereits sinken sollte, wie man in der Vergangenheit gesehen hat. Zum Beispiel wurde der Höchstwert des Ifo-Index vor dem 2008er Crash bereits im Dezember 2006 markiert. Die Kurse stiegen anschließend noch ca. 6 Monate weiter an.

Doch trotzdem sollten diese hohen Werte uns insgesamt auf mittel- bis langfristige Sicht vorsichtiger werden lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn wir wieder mit nachhaltig fallenden Notierungen beim Ifo-Index konfrontiert werden. Solange der Ifo-Index jedoch weiter steigt, bleiben die Sorgen noch eher theoretischer Natur.

Konsolidierung USA versus DAX

In den letzten Tagen hat der DAX dann nun auch die Konsolidierung der US-Indizes etwas deutlicher umgesetzt. Doch heute zeigt er sich wieder stark. Ist das bereits die Wende? Allerdings sehen wir noch (!) keine wirklich bullishen Signale in den USA. Dazu der S&P500:

 

Beim S&P500 geht es, wie bereits beschrieben, um das Jahreshoch bei 1.220 Punkten. Es kam hier zu einem Fehlsignal, also einem kurzen Ausbruch über diesen Widerstand, der jedoch wieder abverkauft wurde. Im Moment sehen wir, wie sich eine kleine Konsolidierung in der Abwärtsbewegung entwickelt. Das könnte allerdings auch einfach eine Art Dreieck / Wimpel sein. Diese weisen auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung hin. Auf der anderen Seite ist es durchaus normal, dass die Kurse mit einer derart wichtigen Marke längere Zeit kämpfen. Wir müssen also jederzeit mit einem erneuten Anlauf an diesen Widerstand rechnen. Ich weiß, das macht die Situation nicht einfacher. Es bleibt aber bei folgenden Punkten, die ich hier bereits mehrfach aufgelistet habe:

  1. Das Fehlsignal muss als Warnsignal angesehen werden.

  2. Scheitern die Kurse nachhaltig an dem Widerstand, wird es deutlich bearisher.

  3. Wird dieser Widerstand überwunden, wäre das ein sehr bullishes Signal, insbesondere wenn das noch einige Wochen vor dem Jahresende geschehen sollte. 

Leider ist es zurzeit angesichts der geopolitischen Probleme, wie der Schuldenkrise in der EU oder dem Konflikt in Korea, sehr schwierig, klare Prognosen zu erstellen. Jederzeit können sich diese Punkte belastend auf die Kurse auswirken. Gäbe es diese beiden Faktoren nicht, wäre ich nach wie vor uneingeschränkt bullish.

Target-Trend-Methode und der DAX

Zu einem anderen Thema: Wenn man die Kurse in einem Chart, in dem bereits sehr viele Linien o.ä. eingezeichnet sind, sehr lange mitlaufen lässt, kann es schon mal sein, dass sich kleine Fehler einschleichen. Das wird zum Teil durch die Chartsoftware aber auch durch das ständige Erweitern der Linien u.ä. verursacht. Hinzu kommt, dass einige Linien mit der Zeit nicht mehr so gut passen oder von anderen abgelöst werden.

Nachdem jetzt das letzte Target genau erreicht wurde, habe ich den Dax-Chart, der uns nun schon so viele Monate begleitet hat, noch einmal komplett überarbeitet und musste einiges anpassen und verändern. Zwar sind das meist nur kleine Änderungen gewesen, allerdings hat sich das nächste Alpha-Target, von dem ich in den letzten Tagen gesprochen hatte, zeitlich ein wenig nach hinten verschoben.

Der überarbeitete Chart sieht nun wie folgt aus:

Grundsätzlich bleiben natürlich die hier beschriebenen Prognosen bestehen:

Momentan entbrennt ein Kampf um die blau gestrichelte Mittellinie bei 6.788 Punkten, was die Wichtigkeit dieser Linie untermauert. Der schwarz gestrichelte Aufwärtstrend ist noch in Ordnung, sollte er nach unten verletzt werden kann die 6.335er Marke noch mal angelaufen werden. 

Spätestens wenn diese 6.335er Marke nach unten bricht, wird das rote Alpha-Target deaktiviert. Und das wäre gleichzeitig ein sehr bearishes Zeichen.

Ansonsten bleibt das rote Alpha-Target weiterhin Kursziel. Auf welche Art es angelaufen wird, entscheidet sich, wie schon geschrieben, in den nächsten Tagen.

Viele Grüße

Jochen Steffens

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US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 407.000 gefallen. Analysten hatten mit 440.000 bis 442.000 neuen Anträgen nach zuvor 411.000 (revidiert von 439.000) gerechnet.

 

So langsam greifen wir die 400.000er Marke an. Ein Unterschreiten dieses Wertes wäre schon ein gutes Zeichen für den US-Arbeitsmarkt.

Der endgültige Verbraucherstimmungsindex der Uni Michigan notiert im November bei 71,6 nach 69,3 in der vorläufigen Fassung. Analysten hatten damit gerechnet, dass die vorläufige Veröffentlichung innerhalb des Bereichs von 69,4 bis 70 revidiert werden würde. Im Monat zuvor hatte der Index bei 69,3 notiert.

Auch hier ein deutlich besserer Wert, der im Zusammenhang mit den sehr guten Arbeitsmarktdaten die Märkte beflügelte.

Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Oktober um 3,3 % gefallen. Analysten hatten mit einem Minus im Bereich von 0,3 bis 1,5 % gerechnet, nach einem Anstieg von 5,0 % im Vormonat.

Die Zahl der Hausverkäufe neuer Häuser ist in den USA im Oktober auf 283.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 312.000 bis 315.000 Hausverkäufe, nach 308.000 Hauserverkäufen im Vormonat.

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