Wie Sie ganz schnell wirklich reich werden!
von Jochen Steffens
Heute und am Montag sind wir durch Umstellung unseres EDV-Systems computertechnisch etwas eingeschränkt, deswegen habe ich heute einen etwas angepassten Text aus dem Buch „Die hohe Kunst des (Day-)Tradens“ für Sie:
„Zunächst einmal sollten Sie sich bewusst machen, dass wir in den westlichen Industriestaaten selbst als Arbeitsloser noch zu den reicheren Menschen dieser Welt gehören. Menschen mit Arbeit sind für wahrscheinlich 60 bis 70 % der Weltbevölkerung sogar unvorstellbar »reich«!
Die meisten Menschen halten unser alltägliches Leben, zum Beispiel einen Kühlschrank zu besitzen oder tägliches duschen zu dürfen, eine Waschmaschine, einen Elektroherd oder ein eigenes Schlafzimmer für die Eltern, eine Wohnung aus Steinen, sauberes Trinkwasser, das über eine Leitung direkt ins Haus gelangt, saubere Toiletten, die mit Trinkwasser gespült werden, etc. etc. etc. für unvorstellbaren Luxus. Ganz abgesehen von Flachbildschirmen, einem Computer, einem DVD-Player, einem neuen Auto und all dem anderen Kram, den ein normaler Arbeitnehmer in Deutschland sein eigen nennen kann.
Mit anderen Worten, schnell reich zu werden, ist ganz simpel. Sie müssen einfach nur den Blickwinkel verändern: Dann haben Sie es nämlich bereits geschafft, reich zu sein, unvorstellbar reich!
Doch keine Frage, es bleibt ein unbefriedigendes Gefühl. Man will sich diesen Umstand nicht so recht bewusst machen. Schließlich ist man ja im Verhältnis zu den »anderen «, also denen, die »wirklich« reich sind, doch irgendwie noch arm.
Das Relationsproblem der Reichen
Aber gut, das ist ein nicht zu lösendes Problem der Relation. Die Crux an der Sache ist, dass sich dieses kleine, unbedeutende Problem immer weiter fortsetzt. Einstellige Millionäre sagen, man sei erst reich, wenn man zweistellig ist – zweistellige Millionäre streben nach einem dreistelligen Vermögen. Und selbst Superreiche finden noch Ziele.
Manche dieser Superreichen arbeiten sich, in dem Wahn noch immer nicht genug zu haben, fast zu Tode, obwohl sie bereits über ein Milliardenvermögen verfügen. Man fragt sich, was sie eigentlich von dem ganzen Geld haben, wenn sie vor lauter Arbeit nie Zeit finden, es auszugeben. Nein, es werden immer neue Projekte und Ideen verwirklicht. Aus welchen Grund?
Es scheint uns unvorstellbar, dass sich diese Superreichen immer noch in gewisser Weise arm fühlen. Doch auch der hungernde Mensch in einer kleinen, stinkenden Wellblechhütte in einem Slum am Rande einer der großen Metropolen dieser Welt wird es ebenfalls genauso unvorstellbar finden, dass Sie meine lieben Leser, sich nicht reich fühlen - mit dieser schönen Wohnung oder sogar mit Ihrem Haus oder auch nur mit einem gefüllten Kühlschrank, einer Heizung und einem Bad. Es ist für diesen Menschen einfach unvorstellbar. Und doch, die meisten Trader, die ich kennen gelernt habe, wollen an den Börsen immer noch „reich“ werden. Hier scheint also etwas ganz erheblich nicht zu stimmen.“ [...]
Die richtigen Gedanken zur rechten Zeit
Man sollte über dieses Relationsproblem genauer nachdenken. Tatsächlich reicht das bei einigen Menschen schon, um sich wenigstens eine Weile wieder etwas besser zu fühlen. Eeinfach weil einem dadurch bewusst wird, wie gut es den meisten von uns geht – trotz Krise und all der Problemen, mit denen uns die Medien tagaus, tagein belasten.
Und wenn Sie gerade dabei sein sollten, genau das zu fühlen, denken Sie daran, dass Weihnachten ursprünglich ein Fest ganz weit weg vom Kommerz gewesen ist. Die Geburt Christi sollte uns eigentlich an die Nächstenliebe erinnern, daran, dass Geben seliger ist als nehmen.
Der wirkliche Reichtum, und das wird immer mehr vergessen - wahrscheinlich weil es in der heutigen Zeit in den Familien und auch an den Schulen nicht gelehrt wird - liegt darin, andere glücklich zu machen.
Wenn Sie also wirklichen Reichtum erfahren wollen, nutzen Sie die letzten zwei Wochen Adventszeit um anderen, die es wesentlich nötiger haben als wir, mit Spenden und weiteren Aktivitäten zu helfen.
Vielen Dank
Ihr
Jochen Steffens