Gold und die 1.000-Dollar-Marke

 
 
Gold und die 1.000-Dollar-Marke
von Jochen Steffens
 
Während der DAX munter weiter mit der 5.000er Marke kämpft und ich auf die Arbeitsmarktdaten warte, bleibt ein wenig Zeit, sich mit anderen Fragen zu beschäftigen. Zum Beispiel: Was macht eigentlich Gold?
 
Die 1000-Dollar-Marke
 
Der DAX ist schließlich nicht der einzige Index, der mit einer wichtigen psychologischen Widerstandszone zu kämpfen hat. Gold versucht nun schon seit eineinhalb Jahren die 1000-Dollar-Marke zu überwinden, bisher ohne Erfolg:
 
Quelle: www.tradesignal-online.de 
 
Wenn wir uns den Chart ansehen, erkennen wir, dass mittlerweile der vierte Anlauf startet, diese Marke zu knacken. Sollte dieser auch scheitern, wird es langsam brenzlig. In diesem Fall bildet sich eine schön symmetrische Top-Formation in Form eines Doppeltops aus. Das Besondere wäre dann, dass in jedem der beiden großen Tops zwei kleinere entstanden wären.
 
Man kann also zu diesem Zeitpunkt erst einmal folgendes festhalten: Unter die 850er Marke sollten die Kurse nicht mehr fallen, dann wird es brenzlig.
 
Wenn die Formation nach oben aufgelöst wird

Auf der anderen Seite, wenn Gold die 1000-Dollar-Marke schafft, wäre diese mögliche Topformation aufgelöst. In diesem Fall ist damit zu rechnen, dass es zunächst impulsiv weiter nach oben geht. Allerdings sollte nach diesem Ausbruch die 1.000-Dollar-Marke auch noch einmal von oben getestet werden, schließlich hat sie eineinhalb Jahre den Kursverlauf bestimmt.
 
Psychologisch wichtige Widerstände
 
Grundsätzlich ist es nur normal, dass Indizes mit derart wichtigen Widerständen eine Weile beschäftigt sind. Im Gold stellt diese 1000-Dollar-Marke, wie ich hier auch schon einmal beschrieben hatte, einen wichtigen psychologischen Paradigmenwechsel dar. Am Anfang war es für viele Anleger noch schwer, sich einen vierstelligen Goldpreis dauerhaft vorzustellen. Mittlerweile wird man sich an diese Vorstellung bereits etwas mehr gewöhnt haben.
 
Allerdings ist das natürlich nur ein Teil der Betrachtung. Der Dollar hat von August 2008 bis Oktober 2008 eine massive Rally hingelegt. Das lag unter anderem daran, dass von US-Investoren weltweit Investitionen aufgelöst und in die USA zurückgeführt wurden. Sprich, andere Währungen wurden verkauft, der Dollar wurde gekauft.
 
 
 Quelle: www.tradesignal-online.de
 
Dieser Anstieg des Dollars ist im Goldpreis zwar als Kursverlust zu erkennen, aber er wurde nicht ganz umgesetzt. Das wird deutlich, wenn man sich den Goldpreis in Euro anschaut.
 
 
Quelle: www.tradesignal-online.de 
 
Gold hat in Euro schon das Hoch von 2008, mit dem der Goldpreis in USD noch kämpft, überwinden können. Hieran erkennt man, dass der Goldpreis in USD den Anstieg des Dollars überkompensiert hat. Aber noch etwas anderes fällt in diesem Chart auf. Der jüngste Anstieg des Goldpreises in Dollar, der diesen wieder an die 1000 Dollar Marke gebracht hat, wurde im Euro nicht mehr, beziehungsweise kaum umgesetzt. Auch hier haben sich demnach eher die Veränderungen bei den Devisen ausgewirkt.
 
Es wird also spannend, ob der Goldpreis die 1000-Dollar-Marke überwinden kann. Unter anderem wird es davon abhängen, ob wir weltweit in eine deflationäre oder inflationäre Phase übergehen. Diese Frage ist meines Erachtens immer noch nicht geklärt...
 
US-Arbeitsmarktdaten überraschen positiv
 
Eine kleine Überraschung erwartete uns heute vom US-Arbeitsmarkt:
 
Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im Mai um 345.000 zurückgegangen. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang von 540.000 Arbeitsplätzen gerechnet. Auch der Vormonatsrückgang wurde von -539.000 auf nun -504.000 nach oben revidiert.
 
 
Die Märkte reagierten zurecht mit einer kleinen Kursrally auf diese Nachricht. Sie erinnern sich, ich hatte geschrieben, dass einige 10.000 Stellen eigentlich keine Auswirkung haben. Ein Rückgang um fast 159.000 Stellen ist allerdings schon beeindruckend. Nun muss natürlich abgewartet werden, ob diese Zahl nicht noch deutlich revidiert wird und wie sich die Pleite von GM auf die nächsten Zahlen auswirkt.
 
Auf der anderen Seite ist allerdings noch interessant, dass trotz dieser besseren Zahlen die Arbeitslosenquote in den USA im Mai weiter angestiegen ist und zwar auf 9,4 %. Analysten hatten lediglich mit Werten zwischen 8,9 und 9,2 % gerechnet. Das ist die höchste Quote seit den 80er Jahren.
 
Doch der Markt reagierte erst einmal auf die deutlich besser als erwarteten Beschäftigungszahlen. Mal sehen, ob es dabei bleibt.  
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens

Stockstreet, Geldanlage leicht gemacht

Im letzten Jahr wurde vielen Anlegern schmerzlich bewusst, dass man nicht mehr ohne Weiteres Bankberatern, Vermögensberatern, Vermögensverwaltern oder Fondsmanagern blind vertrauen kann. Die Märkte sind zu komplex geworden. Wie man sieht, sind selbst einige Banken über ihre eigenen Produkte gestolpert. Das bedeutet natürlich für jeden von uns, dass man sich mehr den je auch selbst mit seiner Vermögensplanung beschäftigen muss.

Die richtigen Informationen

Nur wie? Wo finde ich die richtigen Informationen, wem soll ich vertrauen? Was soll ich tun? Viele Anleger stecken zu schnell den Kopf in den Sand, weil sie sich verständlicherweise überfordert fühlen. Das ist aber genau der falsche Weg, gerade wenn die Zeiten schwieriger werden.

Stockstreet bietet Ihnen kompetente und vor allem garantiert unabhängige Informationen. Wir profitieren nicht von Provisionen bei den Empfehlungen, die wir machen, wir sind nicht gewinnbeteiligt oder etwas Vergleichbares. Wir sind einfache Handwerker an den Börsen. Und wir wissen,  wir haben nur eine Chance: Wir machen gute Arbeit, ansonsten sind wir unsere Leser schnell los.

Hintergründe und Wissen

Darüber hinaus tun wir alles, um Ihnen die Hintergründe und Beweggründe für eine Kaufentscheidung oder sogar einen kompletten Depotaufbau nahezu bringen. Unser Interesse ist es, Ihnen das Wissen der modernen Geldanlage in diesen schwierigen Zeiten auf einfache und verständliche Art und Weise nahezubringen – denn darum wird es in den nächsten Jahren gehen:
 
Wer über das richtige Wissen verfügt, wird in seinen Geldanlagen allen Anderen weit voraus sein.

Stockstreet deckt dabei die verschiedensten Felder ab:

Die Stockstreet Investment Strategie

Der Dienst für langfristig und konservativ ausgerichtete Anleger zur Renditeoptimierung

In der Stockstreet-Investment-Strategie zeigen wir Ihnen, wie man ein langfristiges Depot aufbaut und es verwaltet. Dabei lassen wir uns in unsere Karten schauen: Welche Strategien wenden wir zu welchem Zeitpunkt warum an? Was sind die besten Anlageprodukte und welche sollten sie meiden? Diese und andere hochwertige Informationen stellen wir Ihnen in einfach und verständlich aufbereiteter Form vor. Nur wer Wissen hat, wird den üblichen Aktien-Pushern, den Bankberatern und all den anderen nicht mehr auf den Leim gehen können.
 
Unser Interesse ist es, erfolgreiche Geldanlage in Deutschland zu etablieren, um nachhaltiges Wachstum zu generieren.

Die Stockstreet-Investment-Strategie richtet sich dabei an langfristige orientierte Anleger, die ihr Vermögen nicht auf Festgelkonten bei niedrigster Verzinsung vor sich hin darben lassen wollen. Sie erhalten dazu eine komplette Ausgabe im Umfang von 16 Seiten einmal je Monat und jede Woche ein entsprechendes Update mit den wichtigesten Informationen zum Markt und zum Depot.

Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Wenn Sie direkt ein kostenloses, 30tägiges Probeabo beziehen wollen, klicken Sie hier

Der Stockstreet Premium Trader

Der Dienst für kurz- bis mittelfristige Anleger mit dem Zockerdepot

Einen Teil des Geldes sollte man durchaus auch spekulativer anlegen. Dafür gibt es den Stockstreet-Premium-Trader. Im Vergleich zur Stockstreet-Investment-Strategie ist er ein spekulativer Traderdienst.

Der Stockstreet-Premium-Trader richtet sich an Anleger, die 1-3 Trades je Woche machen wollen. Es werden dabei Aktien (im ungehebelten Depot), aber auch Hebelzertifikate, Optionsscheine (im gehebelten Depot) und andere Anlageformen genutzt.

Einem größeren Risiko steht eine höhere Renditemöglichkeit gegenüber, doch insgesamt ist der Stockstreet-Premium-Trader unter den spekulativeren Börsendienst vergleichsweise sicherheitsorientiert.
 
Als Sonderdepot haben wir wdas Zockerschein-Depot eingeführt. In diesem stellen wir (sofern möglich) Zockerscheine mit der 1000 % Chance vor. Diese muss man als kleines Schmankerl, als den kleinen Kick für das Depot sehen, denn hier gilt: Alles oder Nichts sprich: 500-1000 %  oder Totalverlust!

Für mehr Informationen klicken Sie hier.

Wenn Sie direkt ein 30tägiges Probeabo beziehen wollen, klicken Sie hier

Und zum Schluss noch ein Tip:

Wenn Sie sowohl die Stockstreet-Investment-Strategie, als auch den Stockstreet-Premium-Trader beziehen, haben Sie im Bereich Aktienanlage bereits das gesamte Spektrum abgedeckt.

 

Teilen Sie unseren Service mit Ihren Freunden und Kollegen:

Steffens Daily Kurz-Info

Steffens Daily

Der Steffens Daily ist ein kostenloser Börsen-Newsletter von Stockstreet.de. Jochen Steffens und die Redakteure von Stockstreet informieren Sie täglich nach Börsenschluss über alle wichtigen Themen, die die Märkte bewegen.



Datenschutzhinweise anzeigen...


Der Steffens Daily blickt dabei immer hinter das Einerlei des Mainstream, der so oft falsch liegt, und informiert Sie über die wirklich wichtigen Entwicklungen an der Börse, lange bevor es andere tun.

Dieser Wissensvorsprung ist entscheidend für Ihren Börsenerfolg und natürlich für den Schutz Ihres Kapitals.

Wenn Sie von nun an immer rechtzeitig wissen wollen, wohin sich die Märkte bewegen und welche Anlage-Strategie im Moment die beste ist, tragen Sie sich gleich jetzt für den kostenlosen Börsen-Newsletter ein.

Die hohe Kunst des
(Day-) Tradens

Die hohe Kunst des (Day-) Tradens

von Jochen Steffens
und Torsten Ewert

Bestellen Sie jetzt das Buch
das Ihren Trading-Erfolg
revolutionieren wird.

Mehr dazu hier!