US-Arbeitsmarkt: Eine ganz normale Entwicklung?


US-Arbeitsmarkt: Eine ganz normale Entwicklung?
US-Konjunkturdaten
Die wahren Aktien-Perlen

US-Arbeitsmarkt: Eine ganz normale Entwicklung?
von Jochen Steffens

Während in Deutschland die Wirtschaft boomt und ganz langsam auch die Bevölkerung positiver gestimmt zu wird, bleibt die Sentimentlage in den USA nach wie vor sehr schlecht. Das zeigt sich zum Beispiel an den Mittelabflüssen aus Aktienfonds in den USA. Im Mai und Juni zogen amerikanische Anleger etwa 24 Mrd. € aus US-Aktienfonds ab. Seit Anfang des Jahres sank damit das in Aktienfonds investierte Vermögen der Amerikaner um mehr als 4 % auf 3,6 Billionen €.

Ein noch klareres Signal für die Unsicherheit in den USA ist, dass die US-Börsen seit September letzten Jahres tendenziell seitwärts laufen und das trotz niedrigster Zinsen und hervorragender Ergebnisse der US-Unternehmen.

Die Arbeitsmarktstatistik als Dreh-und Angelpunkt der Anlegerstimmung

Eines der Hauptprobleme für die Bevölkerung ist auch nicht das schleppende Wirtschaftswachstum, sondern die extrem hohe Arbeitslosigkeit. Und in den letzen Monaten haben sich die Arbeitsmarktdaten wieder verschlechtert. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen rutschte erneut in den Minusbereich, und in der vergangenen Woche kletterten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seit vielen Monaten wieder über die 500.000er Marke. Der US-Arbeitsmarkt entwickelt sich damit, zumindest aus Sicht der Anleger, zum Dreh-und Angelpunkt der wirtschaftlichen Erholung in den USA.

Eine verzerrte Sichtweise

Dabei ist dies natürlich eine etwas verzerrte Sichtweise. Tatsächlich ist es wichtiger, wie sich die US-Unternehmen entwickeln, da der Arbeitsmarkt grundsätzlich ein nachlaufender Indikator ist. Erst wenn die Unternehmen wieder auf ein stabiles Wachstum blicken und auch eine leidlich positive Erwartung für die zukünftige Entwicklung haben, werden sie verstärkt neue Arbeitnehmer einstellen. In den USA kommt noch hinzu, dass der Immobilienmarkt, der in den Jahren 2005-2007 als wahrer „ Job-Produzent“ funktioniert hat, brach liegt. Nicht vergessen sollte man zudem, dass die aktuellen Zahlen auch noch durch das Ende der Volkszählung in den USA nicht das tatsächliche Bild wieder geben.

Aber genau diese verzerrte Sichtweise der US-Bürger wird dazu führen, dass die Anleger in den USA eine Erholung der US-Wirtschaft und die damit meist verbundenen Kurssteigerungen erst einmal verschlafen werden. Wenn der US-Arbeitsmarkt irgendwann wieder anspringt, dürfte ein gewichtiger Teil der Rally an den Börsen, die gemeinhin diese Entwicklung vorweg nehmen wird, bereits wieder vorbei sein.

Auf der anderen Seite hat sich diese Fokussierung auf den US-Arbeitsmarkt in den USA derart verselbständigt, dass die US-Indizes zurzeit große Schwierigkeiten haben, ihren Aufwärtstrend von 2009 wieder fortzusetzen.

Ein Blick in die jüngere Historie

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum Sie sich als Anleger zurzeit nicht von den schlechten Werten des US-Arbeitsmarkts beeinflussen lassen sollten. Wenn man sich die großen Arbeitsmarkt-Krisen der letzten 20 Jahre in den USA anschaut, so ist es eigentlich ein ganz normaler Prozess, dass es nach der ersten Erholung zunächst zu weiteren Rückschlägen kommt. Dazu folgendes Diagramm:

 


In den drei großen Krisen des US-Arbeitsmarkts in den letzten 20 Jahren erkennen wir eigentlich ein Muster, das sich zu wiederholen scheint. Zunächst kommt es zu einem starken Einbruch, dem erste Erholungsversuche folgen. Anschließend folgen weitere Einbrüche bei den neu geschaffenen Stellen.

Natürlich erkennt man auch, wie gewaltig der aktuelle Stellenabbau im Zusammenhang mit der Immobilien- und Finanzmarktkrise im Vergleich zu den anderen Krisen gewesen ist. Doch auch die Gegenbewegung ist entsprechend dynamisch ausgefallen. Gehen wir davon aus, dass sich das alte Muster weiter fortsetzt, sollte der aktuelle Rückfall tatsächlich nur kurzfristiger Natur sein. Wir werden dann in den nächsten Monaten eine zunächst noch schwächere, dann aber immer stärkere Erholung auf dem Arbeitsmarkt sehen. Anschließend sollte es zu einer mehrere Monate andauernden Phase kommen, in der massiv neue Stellen geschaffen werden.

Verpassen Sie diesen Zug nicht

Interessant ist diese Überlegung aus folgenden Gründen: Wie oben bereits erwähnt, ist die Stimmung in den USA zurzeit sehr negativ. Daran konnten auch gute Unternehmensergebnisse in den USA nichts ändern. Die Bevölkerung schaut auf die Arbeitslosenzahlen. Sobald sich also eine deutliche Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt erkennen lässt, wird sich auch die Stimmung in der US-Bevölkerung nachhaltiger verbessern. Und mit dieser verbesserten Stimmung werden die Mittelzuflüsse in Aktienfonds erheblich zunehmen und sich auch an den Börsen widerspiegeln.

Als Anleger müssen Sie demnach die weitere Entwicklung des US-Arbeitsmarkts beobachten. Sollte sich hier eine erste Stabilisierung abzeichnen, mit der ich bereits im November rechne, bleibt genügend Zeit, nach und nach Positionen aufzubauen. Denn bis die durch die schlechte Stimmung in den USA verzerrte Sicht der US-Anleger auf diese Veränderung reagiert, wird es etwas dauern. Diese Sonderstellung ermöglicht es Ihnen, sofern die Datenlage sich entsprechend dem oben vorgestellten Muster entwickelt, dieses Mal zu denjenigen zu gehören, die als erste auf eine Rally aufgesprungen sind.

Und damit zum DAX:


Der DAX ist wieder an die untere Begrenzung seines grünen Aufwärtstrends gelaufen und hat diese heute sogar kurz unterboten. Damit verdichtet sich immer mehr das, was ich bei dem Fehlausbruch über die obere Rechteckkante schon beschrieben hatte: Dieser Fehlausbruch muss als Warnung gesehen werden und ist ein Hinweis darauf, dass der DAX nun endgültig in eine Seitwärtsbewegung übergeht. Zurzeit verläuft diese Seitwärtsbewegung zwischen der Mittellinie des Rechtecks bei 5.900 Punkten und der oberen Kante des Rechtecks bei 6.135 Punkten. Sollte diese Mittellinie nachhaltig nach unten verletzt werden, müssen wir mit einem Rückfall auf die untere Rechteckkante bei 5.400 Punkten rechnen. Auch wird das Erreichen des Alpha-Targets beim nachhaltigen Unterschreiten der blau gestrichelten Mittellinie immer unwahrscheinlicher.
 

Viele Grüße

 

Jochen Steffens
 


US-Konjunkturdaten
von Jochen Steffens

Die Zahl der Hausverkäufe in den USA ist im Juli auf 3,83 Mio. gefallen. Analysten hatten im Vorfeld mit Werten zwischen 4,6 bis 4,75 Mio. gerechnet.Im Monat zuvor waren 5,26 Mio. Häuser verkauft worden.

Denkbar schlechte Zahlen. Wie geschrieben: Ich vermute, dass die US-Regierung nach den Kongresswahlen neue Maßnahmen zur Stützung des US-Immobilienmarktes beschließen wird.


Die wahren Aktien-Perlen
von Jochen Steffens 

Sie wissen, unser Anliegen ist es, ein umfassendes Angebot von hochwertigen und seriösen Börsenbriefen anzubieten, die jeweils bestimmte Themen abdecken. Nach eineinhalb Jahren werden wir unser Angebot aus diesem Grund nun um einen Börsendienst erweitern. Und weil der Name gleichzeitig Programm ist, haben wir ihn „Aktien-Perlen“ genannt...

Die Outperformer

Sie sind ihnen bestimmt auch schon begegnet – Aktien, die ein Eigenleben entwickeln und häufig unbeirrt von der Marktentwicklung 121 %, 584% oder sogar 2.549 % in wenigen Jahren zulegen. Und sicherlich haben Sie sich dann – nachdem der erste Kursanstieg vorbei war! – gefragt, wie Sie solche Aktien vorher finden. Oder ob es Sinn macht, jetzt noch aufzuspringen.

Meist bleibt es dann bei diesen Überlegungen, und wenn Sie dann einige Zeit später wieder auf die Charts schauen, stellen Sie fest, dass der Kursanstieg immer weiter ging. Und wieder bewegen Sie die gleichen Fragen und Zweifel, und wieder behält die vermeintliche Vorsicht die Oberhand. Und erst, wenn Sie Charts wie den folgenden sehen, wird Ihnen klar welches Potenzial eine fokussierte langfristige Strategie hat.

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Arbeit, Arbeit, Arbeit...

Jetzt wollen Sie natürlich wissen, wie Sie solche „Aktien-Perlen“ finden. Wie so häufig bei wirklich großen Erfolgen gibt es keinen leichten Weg, dies ist echte Kärrnerarbeit oder wie die Börsianer sagen Dog Work! Es geht schließlich um nichts weniger, als aus mehreren 10.000 Aktien weltweit, diejenigen herauszufiltern, die das Potential haben, eine zweite Microsoft oder die nächste Apple zu werden. Sie können sich vorstellen, was es bedeutet, jeweils die Story, die fundamentalen Aspekte, die Perspektiven und natürlich auch die Charts zu untersuchen. Es ist eine Hundearbeit!

Chancen in jeder Börsenphase

Aber Sie sehen es lohnt sich. Und das Beste: In den vergangenen 50 Jahren gab es ständig etliche solcher Aktien-Perlen. Die hier gezeigten sind nur ein winziger Bruchteil davon. Herausragende Unternehmen, die mit den passenden Produkten, der richtigen Strategie in neue Märkte vordringen. Aus den 90er Jahren haben Sie sicherlich noch einige Namen im Ohr, die Ihnen auf der Stelle einfallen: Außer Microsoft z.B. noch Dell, Cisco, Amgen oder eben Apple.

Gute Zeiten

Sicherlich scheint es Zeiten zu geben, da die Voraussetzungen für solche Senkrechtstarter besser sind. Doch gerade jetzt sind die Bedingungen, unter denen Aktien-Perlen reifen besonders günstig: Etablierte Industrien (Automobil, Öl, Pharma) kämpfen mit erheblichen Problemen, die sie aufgrund ihrer Behäbigkeit und des inzwischen aufgebauten Zeitdrucks nie alleine bewältigen.

Banken sind zur Übervorsichtigkeit verdammt und können jungen, innovativen Firmen nicht unter die Arme greifen. Also bleibt denen „nur“ die Börse. Und genau das ist die Chance für clevere Investoren! Zukunftsträchtige Technologien, nach deren Lösungen die Gesellschaft verlang, fallen Ihnen sicher einige ein. Aber selbst auf eher klassischen Gebieten wie der Bautechnik, der Energieübertragung oder der Landwirtschaft wird intensiv nach Neuem geforscht.

Der Richtige für diese Arbeit

Nun ist es das eine zu wissen, dass es Aktien-Perlen gibt und das derzeit die Suche nach ihnen besonders lukrativ ist. Doch genauso wichtig ist, dass der Richtige diese Aufgabe übernimmt! Börsenwissen allein reicht da nicht. Und deshalb freue ich mich, dass wir mit Torsten Ewert einen echten Allround-Experten für unseren neuen Dienst, die „Aktien-Perlen“ gewinnen konnten.

Sie kennen Ihn bereits aus dem Steffens Daily. Viele Leser lernten ihn darüber hinaus auch als Chefredakteur der „Stockstreet Investment Strategie“ schätzen. Hier beweist er seit Anfang 2009 erfolgreich sein Können als Anlagestratege für den langfristigen Vermögensaufbau.

Als gelernter Ingenieur hat er zudem über 20 Jahre in den verschiedensten High-Tech-Branchen gearbeitet. Er kennt sich also mit innovativen neuen Technologien aus, weiß um deren Vermarktungspotenzial und – ganz wichtig! – schätzt auch die Risiken so mancher medial hochgejubelten Vision realistisch ein.

Keine Pusher-Aktien

Torsten Ewert steht damit dafür, dass in den Aktien-Perlen keine dubiosen Rohstofffirmen in Timbuktu empfohlen werden, bei denen es lediglich darum geht, die Kurse zu pushen. Bei den Aktien-Perlen werden nur Unternehmen empfohlen, die bereits bewiesen haben, dass sie mit dem Geld der Aktionäre gut umgehen.
Und auch Torsten Ewert hat bereits bewiesen, dass er ein Gespür für solche Aktien-Perlen hat! Im März 2009 gab er für die Leser der Stockstreet Investment-Strategie eine Sonderausgabe mit dem Titel "Perlen" heraus. Einige dieser Perlen haben sich in kurzer Zeit bereits verdreifacht!

Lassen Sie also in Zukunft Torsten Ewert und das Stockstreet-Team für sich arbeiten und die Aktien-Perlen für herauspicken! Wenn Sie sich hier anmelden, erhalten Sie Woche für Woche Empfehlungen zu den aussichtsreichsten Aktien der Welt! Manche davon sind eher kurzfristig interessant sind und andere haben das Potenzial zu wahren, großen Perlen unter den Aktien zu werden.

Story, Fundamentales und die Target-Trend-Methode

Torsten Ewert greift dabei nicht nur auf die fundamentalen Faktoren zurück und bewertet, ob die Story hinter dem Unternehmen stimmt, sondern auch ob das Timing anhand der Charts passt. Letzteres natürlich mit der hoch funktionalen Target-Trend-Methode.

Mittels eines klaren Bewertungssystem und einer Risikoklassifizierung gibt er Ihnen so rasch einen Überblick über die Bewertung der Aktie. So können Sie sich ein Bild davon machen, ob die vorgestellten Aktien zu Ihrem Depot oder Ihrer Strategie passen.

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Viele Grüße

Jochen Steffens

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