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Chart: ThyssenKrupp

 

Von Manfred Ries

Die Ausgangslage. Die Aktien der ThyssenKrupp AG haben sich am Freitag mit einem Tagesplus von 8,9 Prozent ins Wochenende verabschiedet. Damit lagen die Titel unter den »Top 3« der stärksten DAX-Werte. Am heutigen Montag, 15. Februar 2016, eröffneten die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Kurs von 14 Euro nahezu unverändert gegenüber der Schlussnotierung vom Freitag und verloren bis 9:30 Uhr knapp 1,8 Prozent auf 13,78 Euro. Gleichwohl: Wurde am Freitag der Grundstein für ein Comeback der Aktie gelegt?

Die Charttechnik. Die Tageskerze vom Freitag besticht mit einer langen positiven Kerze, die im Tagestief bei 12,78 Euro ihren Anfang nahm. Die nachhaltige Bedeutung dieser Kursmarke wird im wöchentlichen Chartbild (s. Grafik) untermauert: Das Wochen-Candle mit seinem langen unteren Schatten signalisiert Kaufbereitschaft im Bereich um 12,56/13,00 Euro. Dieser Bereich wurde bereits eine Woche zuvor getestet und als Unterstützung bestätigt. Sowohl in der vergangenen Woche als auch in der Handelswoche zuvor erholten sich die Kurse bis zum Wochenschluss hin bis in den Bereich um 14 Euro.

Die Hintergründe. Die Company hat am Freitag Geschäftszahlen veröffentlicht, die in der Szene gut ankamen! So haben die Equity-Analysten der Privatbank Berenberg ihre Einstufung für den Titel mit „Kaufen“ bekräftigt und ihr Target mit 24 Euro bestätigt.

Die Prognose. Die Ausgangslage ist vielversprechend; auf den Support-Bereich um 12,80/13,00 Euro sollte sich bauen lassen. Werfen wir einen Blick auf den Disparity-Index (DIX) – dieser visualisiert den prozentualen Abstand zwischen aktuellem Kurs und dem MA(200). Aktuell notiert die Thyssen-Krupp-Aktie 28 Prozent unterhalb ihrer durchschnittlichen Notierungen der vergangenen 200 Tage. Wir sprechen von einem Abstand, den die Aktie letztmalig im Juni 2012 gesehen hat, kurz bevor es zu einer kräftigen Erholung kam. Will heißen: Die Aktie darf aktuell als überverkauft betrachtet werden; eine Fortsetzung der Gegenbewegung nach oben wäre angezeigt. Andererseits jedoch verleiten die hohen Kursgewinne vom Freitag zu Gewinnmitnahmen. Mittelfristig jedoch bewerten wir die weiteren Aussichten der Aktie als positiv.

Die Strategie. Wer von einer Erholung bei ThyssenKrupp ausgeht, sollte als erstes Kursziel den Bereich um 15 Euro anpeilen und spätestens dort Buchgewinne sichern. Dabei gilt es, als Unterstützung den Bereich um 12,56/13,00 Euro im Auge zu behalten. Ein erster Stopp-Losskurs lässt sich knapp unterhalb davon implementieren und sollte bei Kursen ab 14,50 Euro nach oben gezogen werden, zum Beispiel auf dann 13,98 Euro. Wem der Anstieg aus der Vorwoche zu impulsiv war, wartet eine Konsolidierung und einen anschließenden Break out Ausbruch über die 14er-Linie ab.

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*) Glossar:

200-Tagelinie: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen 200 Handelstage wiederspiegelt. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.  

Candle: s. „Kerze“

Equity: Englischsprachige Bezeichnung für „Aktie“. Eine andere englischsprachige Bezeichnung für Aktie ist (Stock)Share.

Gleitender Durchschnitt: Eine gleitende Durchschnittslinie, welche die Durchschnittskurse der vergangenen „x“ Handelstage wiederspiegelt; etwa 200 Tage. Der Kursverlauf wird dadurch in geglätteter Form wiedergegeben. Die 200-Tagelinie gilt als einfacher – aber vielbeachteter – Indikator innerhalb der Technischen Analyse.

Intraday: Engl.: „im Tagesverlauf“.

Kerze („Candle“): Bildet innerhalb der Kerzenchartanalyse (Candlestick-Chartanalyse) die Kursdaten (Eröffnungs-, Hoch-, Tiefst-, Schlusskurs) einer Handelsperiode ab. Kerzencharts beinhalten damit wesentlich mehr Kursinformationen als herkömmliche Liniencharts.

MA(200): Abk. für: Moving Average(200) – gemeint ist damit der Gleitende Durchschnitt von 200 Tagen (200-Tagelinie).

Support: Englischsprachige Bezeichnung für „Unterstützung“.

Target: Englischsprachige Bezeichnung für „Kursziel“.

Wochenchart: Die Betrachtungsweise basiert auf wöchentlichen Kursdaten. Bei einem Linienchart liefert der jeweilige Wochenschlusskurs seinen Beitrag zum Kurvenverlauf. Im Falle von Kerzencharts bildet jede Kerze („Candle“) das Kursverhalten der betrachteten Handelswoche ab: Montagseröffnungs- und Freitagsschlusskurs; Wochenhoch und -tief.


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